Mein Traum. Mein unvollendetes Projekt. Mein in Wahrheit noch nicht mal wirklich angefangenes Projekt. Aus der Kategorie "Wie schaffen das die anderen" kommend.
Welche Modelle für das Zusammenleben als Familie und Vereinbaren von Berufstätigkeit und Kindern gibt es. Mit konkreten Beispielen, wie das funktioniert. Und was daran gut geht und was schwierig ist. Also so nach dem Motto:
Beide Elternteile voll berufstätig als Angestellte (aus meiner Sicht eine der anstrengendsten Konstellationen), wie macht man das dann mit Kindern: Kindermädchen, Tagesmutter, Ganztagskita, Au Pair. Ach, ich merk, wenn man es dann mal konkret hinschreibt, wird das Ganze sogar NOCH komplexer!
Zumindest hab ich das noch nicht mal angefangen und dann gefunden, dass es so was ähnliches schon gibt. Zwar mit Videos statt Text, was ich persönlich ja nicht so mag (mich kann man mit Transkripten im Internet glücklich machen, damit ich schnell drüberlesen kann, was mich interessiert und den Rest überspringe).
Also hier: Family unplugged
- professionell journalistisch (u.a. von Lisa Ortgies, die von Frau.tv und kurzzeitig mal der EMMA)
- sympathisch Familien in ihrem täglichen Umfeld gezeigt, mit Kindern, die durchs Bild springen und reinplappern
- wie schaffen die das. Z.B. "Julia & Mario", zwei Kinder, sie hat MS. Sie arbeitet 80%, er weiß ich grad nicht, Kita, Hilfe der Großeltern.
Zu empfehlen. Vielleicht mal abends statt Fernsehen
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Freitag, 14. Oktober 2016
Donnerstag, 4. Dezember 2014
Wie schaffen das die anderen - Abgeordnete im Bundestag
Auch Bundestagsmitglieder haben Kinder. Väter und Mütter. Die Zeit hat 2011 mal einige Mütter gefragt, wie sie ihre meist mehr-als-Vollzeit Tätigkeit als Abgeordnete mit dem Familienleben vereinbaren.
Wie bei jedem Job, der 40 oder mehr Wochenarbeitsstunden erfordert, ist das natürlich nicht ganz einfach, dank der finanziellen Ausstattung aber organisatorisch zu bewältigen. Die Gefühle sind eine andere Sache - aber wie einige der Damen auch sagen: Die Väter fragt man ja auch nicht danach. Und die müssen auch damit leben, dass später ein Kind sich die Verletzungen in der Kindheit durch den abwesenden Vater von der Seele schreibt (siehe Helmut Kohls Sohn mit dem Buch: Leben oder gelebt werden).
Während ich bei den meisten Jobs nicht verstehen kann wenn es heißt, dass sie in Teilzeit nicht zu machen sind, finde ich es beim Bundestagsabgeordneten schwierig zu sagen: Geht doch auch in Teilzeit. Schließlich werden sie voll und ganz gewählt.
Andererseits kann man als Abgeordneter nebenbei Geschäftsführer sein. Oder Anwalt und nebenbei Aufsichtsrat von sechs Unternehmen. Wer das organisiert kriegt, der kriegt auch Familie hin.
Wie bei jedem Job, der 40 oder mehr Wochenarbeitsstunden erfordert, ist das natürlich nicht ganz einfach, dank der finanziellen Ausstattung aber organisatorisch zu bewältigen. Die Gefühle sind eine andere Sache - aber wie einige der Damen auch sagen: Die Väter fragt man ja auch nicht danach. Und die müssen auch damit leben, dass später ein Kind sich die Verletzungen in der Kindheit durch den abwesenden Vater von der Seele schreibt (siehe Helmut Kohls Sohn mit dem Buch: Leben oder gelebt werden).
Während ich bei den meisten Jobs nicht verstehen kann wenn es heißt, dass sie in Teilzeit nicht zu machen sind, finde ich es beim Bundestagsabgeordneten schwierig zu sagen: Geht doch auch in Teilzeit. Schließlich werden sie voll und ganz gewählt.
Andererseits kann man als Abgeordneter nebenbei Geschäftsführer sein. Oder Anwalt und nebenbei Aufsichtsrat von sechs Unternehmen. Wer das organisiert kriegt, der kriegt auch Familie hin.
Mittwoch, 11. Juni 2014
Wie viele Kindermädchen beschäftigt jemand wie Heidi Klum?
So oft hört man, wenn es um beruflich hochbelastete, aber auch hochbekannte Frauen mit Kindern geht (sogenannte "Promis"): "Ach, die, die hat ja massenhaft Kindermädchen".
Ist das überhaupt noch eine gute Mutter? So läuft die Diskussion. "Wozu sich Kinder anschaffen, wenn man sie dann nie sieht" - die Extrem-Variante, die sich auch manche "normale" berufstätige Mutter anhören muss.
Schwingt nicht auch etwas Neid in der Stimme mit? Und ist es nicht EIN mögliches Modell, wenn die Eltern die Kinderbetreuung nicht komplett alleine und/oder mit Krippe, Kindergarten und Hort stemmen können?
Nun also Heidi Klum:
Vier Kinder. Respekt. Dazu diverse Jobs wie "Germany's next Top Model", in den USA "Project Runway", total aufwändige Helloween-Partys etc. Das Ganze wird reichlich mit Geld belohnt. Aber für die vier Kinder muss natürlich eine Betreuungslösung her.
Heidi Klum selber spricht anscheinend relativ offen darüber: Drei Nannys gibt es, von denen zwei immer Dienst haben, erfährt die Bild.
Scheint zu stimmen, denn auf Hawaii musste sie gleich zwei Nannys aus dem Ozean retten:
2009 hatte sie sogar mal eine männliche Nanny. Eine interessante Idee, mal abgesehen von der Spekulation, dass immer irgendein Ehemann der Nanny verfällt: Schließlich wird immer mal wieder darüber diskutiert, ob es den Kindern (allen, nicht nur Heidi Klums) nicht gut tun würde, mehr männliche Rollenvorbilder zu erleben, wo Kindergarten, Hort und Grundschule oft fast rein weiblich besetzt sind mit Erzieherinnen und Lehrerinnen.
2009 warfen die Netmoms dieselbe Frage auf: Wenn Du könntest, würdest DU Dir eine Nanny leisten? In der Debatte tauchten alle Standpunkte auf von "niemals, Mutter gehört zum Kind" über "stundenweise ja", bis zu "klar, meine Eltern hatten auch eine und ich fand's gut". Entscheiden muss letztlich jede Familie selber. Und es sich leisten können, auch das kommt bei der Diskussion ganz gut rüber: Gleich im ersten Diskussionsbeitrag wird mal ein Preis aufgerufen: 2400 EUR im Monat. Schluck.
Ist das überhaupt noch eine gute Mutter? So läuft die Diskussion. "Wozu sich Kinder anschaffen, wenn man sie dann nie sieht" - die Extrem-Variante, die sich auch manche "normale" berufstätige Mutter anhören muss.
Schwingt nicht auch etwas Neid in der Stimme mit? Und ist es nicht EIN mögliches Modell, wenn die Eltern die Kinderbetreuung nicht komplett alleine und/oder mit Krippe, Kindergarten und Hort stemmen können?
Nun also Heidi Klum:
Vier Kinder. Respekt. Dazu diverse Jobs wie "Germany's next Top Model", in den USA "Project Runway", total aufwändige Helloween-Partys etc. Das Ganze wird reichlich mit Geld belohnt. Aber für die vier Kinder muss natürlich eine Betreuungslösung her.
Heidi Klum selber spricht anscheinend relativ offen darüber: Drei Nannys gibt es, von denen zwei immer Dienst haben, erfährt die Bild.
Scheint zu stimmen, denn auf Hawaii musste sie gleich zwei Nannys aus dem Ozean retten:
2009 hatte sie sogar mal eine männliche Nanny. Eine interessante Idee, mal abgesehen von der Spekulation, dass immer irgendein Ehemann der Nanny verfällt: Schließlich wird immer mal wieder darüber diskutiert, ob es den Kindern (allen, nicht nur Heidi Klums) nicht gut tun würde, mehr männliche Rollenvorbilder zu erleben, wo Kindergarten, Hort und Grundschule oft fast rein weiblich besetzt sind mit Erzieherinnen und Lehrerinnen.
2009 warfen die Netmoms dieselbe Frage auf: Wenn Du könntest, würdest DU Dir eine Nanny leisten? In der Debatte tauchten alle Standpunkte auf von "niemals, Mutter gehört zum Kind" über "stundenweise ja", bis zu "klar, meine Eltern hatten auch eine und ich fand's gut". Entscheiden muss letztlich jede Familie selber. Und es sich leisten können, auch das kommt bei der Diskussion ganz gut rüber: Gleich im ersten Diskussionsbeitrag wird mal ein Preis aufgerufen: 2400 EUR im Monat. Schluck.
Freitag, 30. Mai 2014
Wie schaffen das die anderen - bei Regine Stachelhaus durch den Papa
In der Zeit vom 22. Mai 2014 wird Regine Stachelhaus vorgestellt. Regine Stachelhaus machte Karriere bei HP, war zwischenzeitlich Geschäftsführerin von UNICEF Deutschland und Vorstandsmitglied von E.ON, eine der wenigen Frauen im Vorstand eines Dax-Konzerns (Quellen: Zeit (leider noch nicht online verfügbar) und Wikipedia).
Sie ist Mutter von zwei Söhnen (ein leibliches, ein Pflegekind). Und wie läuft das bei ihr, die Vereinbarkeit von Karriere (in diesem Fall ist das eindeutig nicht übertrieben) und Familie? Ein künstlerisch interessierter Papa (Musik), der das Geldverdienen gern der Mama überlässt und dafür die Kinderbetreuung übernimmt. Auch schön. Weitere Details (wie viel Haushaltshilfe gab es vielleicht zusätzlich? Bei einem Vorstandsgehalt irgendwann ja nicht ganz abwegig, der Gedanke) erfährt man allerdings nichts.
2013 verlässt sie den Vorstandsposten, um sich um ihren erkrankten Mann zu kümmern. Vorher haben sich wohl die Söhne intensiv um diese Aufgabe gekümmert.
Sie ist Mutter von zwei Söhnen (ein leibliches, ein Pflegekind). Und wie läuft das bei ihr, die Vereinbarkeit von Karriere (in diesem Fall ist das eindeutig nicht übertrieben) und Familie? Ein künstlerisch interessierter Papa (Musik), der das Geldverdienen gern der Mama überlässt und dafür die Kinderbetreuung übernimmt. Auch schön. Weitere Details (wie viel Haushaltshilfe gab es vielleicht zusätzlich? Bei einem Vorstandsgehalt irgendwann ja nicht ganz abwegig, der Gedanke) erfährt man allerdings nichts.
2013 verlässt sie den Vorstandsposten, um sich um ihren erkrankten Mann zu kümmern. Vorher haben sich wohl die Söhne intensiv um diese Aufgabe gekümmert.
Freitag, 1. November 2013
Anderswo - Mutter sein in Südkorea, Argentinien und in der Türkei
Die Neue Zürcher Zeitung hat da eine schöne Serie drüber gebracht (und hat überhaupt die interessante Rubrik "Frauenwelten" - unter der sich die Mütter-Serie leider nicht befindet, es ist überhaupt sehr schwierig, sie wiederzufinden, wenn man nicht den direkten Link hat). Es heißt zwar allgemein "Mutter sein", es fällt aber auf, dass die Mütter alle berufstätig sind und das laut den weiteren Details zu den Ländern in vielen Ländern nicht unbedingt typisch ist.
Hier also die Artikel:
Mutter sein in Südkorea. Schwierig aufgrund eines noch recht traditionellen Mutterbildes und
wegen sehr langer Arbeitszeiten.
Mutter sein in Argentinien. Das Kind der Call-Center-Mitarbeiterin wird im Kindergarten und von der Oma betreut. Außerdem natürlich von Mutter und Vater.
Mutter sein in der Türkei. Wenn es von Argentinien schon heißt, dass wenige Frauen arbeiten, dann sind es in der Türkei noch mal fast die Hälfte weniger, nämlich 28%. Vater und Mutter können sich in diesem Fall die Arbeit so aufteilen, dass immer einer beim Kind ist.
Oh, wenn ich nach weiteren Ländern suche (leider ist die Suchfunktion der NZZ nicht besonders komfortabel), dann taucht doch noch das ein oder andere Land auf:
Mutter sein in Australien.
Und eine Google-Suche fördert dann noch Schweden, Deutschland, Spanien und Südafrika zutage!
Hier also die Artikel:
Mutter sein in Südkorea. Schwierig aufgrund eines noch recht traditionellen Mutterbildes und
wegen sehr langer Arbeitszeiten.
Mutter sein in Argentinien. Das Kind der Call-Center-Mitarbeiterin wird im Kindergarten und von der Oma betreut. Außerdem natürlich von Mutter und Vater.
Mutter sein in der Türkei. Wenn es von Argentinien schon heißt, dass wenige Frauen arbeiten, dann sind es in der Türkei noch mal fast die Hälfte weniger, nämlich 28%. Vater und Mutter können sich in diesem Fall die Arbeit so aufteilen, dass immer einer beim Kind ist.
Oh, wenn ich nach weiteren Ländern suche (leider ist die Suchfunktion der NZZ nicht besonders komfortabel), dann taucht doch noch das ein oder andere Land auf:
Mutter sein in Australien.
Und eine Google-Suche fördert dann noch Schweden, Deutschland, Spanien und Südafrika zutage!
Samstag, 5. Oktober 2013
Wie schaffen das die anderen: Rachida Dati
Wie also schafft das Rachida Dati, ehemalige Justizministerin von Frankreich, jetzt EU-Parlamentarierin und für kurze Zeit Anwärterin auf den Bürgermeisterposten von Paris (die Kandidatur hat sie laut Wikipedia inzwischen zurückgezogen)? Dazu ein langer Artikel im Magazin der Süddeutschen Zeitung.
Zunächst zu ihr: zweites von zwölf Kindern. Eltern Analphabeten. Beeindruckende Frau, egal, was man politisch von ihr hält. Diese Leistung, vom Immigranten-Kind zur Justizministerin, die muss man erst mal schaffen.
Und wie schafft sie es nun, als alleinerziehende Mutter, Abgeordnete? Dazu ihre eigene Aussage: Sie hat Leute, die ihr helfen. Bezahlte Kräfte. Andere haben das nicht, von daher sieht sie sich sogar in einer einigermaßen komfortablen Position. Eigentlich genau die Antwort, die alle immer lästernd für andere geben - "Ja, wenn ich so viele Kindermädchen hätte, wie DIE, dann ...". Tja. Das kann man natürlich leicht behaupten, aber ob es dann eintreffen würde, ist die andere Frage.
Freitag, 3. August 2012
Juristen in Teilzeit - nicht einfach
Es geht - aber es erfordert einen starken Willen und ungewöhnliche Modelle: Wenn man selbst bestimmen möchte, wie viel man in einem anspruchsvollen Beruf arbeiten möchte. Hier das Beispiel von vier Schweizer Juristen (drei Frauen, ein Mann), die sich zusammengetan haben, damit sie alle Teilzeit arbeiten können: http://www.20min.ch/wissen/karriere/story/Teilzeit-Juristin-und--Mutter---das-funktioniert-30339595
Dienstag, 17. Juli 2012
Wie schaffen es die anderen - DM-Gründer Götz Werner
Dankenswerterweise übernimmt es die ZEIT inzwischen auch bei Männern hin und wieder, nachzufragen, wie sie Beruf und Familie vereinbaren.
Hier also ein Auszug aus dem Interview mit DM-Gründer Götz Werner:
"ZEITmagazin: Sie sind Vater von sieben Kindern. Wie lassen sich Unternehmen und Familie miteinander vereinbaren?
Werner: Indem ich mich nicht durch Hobbys ablenken lasse und mich auf das Wesentliche konzentriere. Mein Beruf und meine Familie sind Hobby genug. So einfach ist das."
Passt zum letzten Post. Ich vermute mal, selbst mit ohne Hobbys wird er unter der Woche nicht allzu viel von seinen Kindern gesehen haben. Aber Hobbys sind dann tatsächlich nicht mehr drin, wenn man zumindest am Wochenende ein Familienleben führen will.Donnerstag, 12. Januar 2012
It takes a village
Wieder bestätigt bekommen. Ein Bekannter, nicht aus Deutschland, erzählt, seine Frau sei ein bisschen überrascht: Wenn man ein Kind hat, hat man es allein, höchstens zu zweit. Sie ist es gewohnt, dass die ganze Familie für das Kind da ist und die Nachbarschaft auch mithilft. Mein Mann bestätigt das und erzählt Geschichten, die mir wie aus dem Traumland vorkommen, wo Nachbarinnen sich das kleine Baby auf den Rücken schnallen, damit die Mutter in Ruhe einkaufen gehen kann
Dienstag, 10. Januar 2012
Selbständigkeit - der Königsweg für Frauen, die berufstätig bleiben wollen?
Selbständige Zahnärztin in Gemeinschaftspraxis mit ihrem Mann - Großeltern kommen einmal die Woche zur Kinderbetreuung. Ja, SO könnte es mit der erfüllten Berufstätigkeit auch mit zwei Kinder klappen. So beschrieben in der Burstädter Zeitung (Bürstadt: Neben Worms. Über Mannheim/Ludwigshafen).
Ich denke, ich bin noch auf kein besseres Modell gestoßen, wenn man als Mutter berufstätig bleiben möchte, die weiterhin anspruchsvoll sein soll - und seine Kinder unter der Woche sehen möchte. Oder hat jemand andere Tipps? Hätte man mir das mal jemand gesagt, als ich auf der Suche nach einem geeigneten Studium war - vielleicht wär ich jetzt Zahnärztin!
Ich denke, ich bin noch auf kein besseres Modell gestoßen, wenn man als Mutter berufstätig bleiben möchte, die weiterhin anspruchsvoll sein soll - und seine Kinder unter der Woche sehen möchte. Oder hat jemand andere Tipps? Hätte man mir das mal jemand gesagt, als ich auf der Suche nach einem geeigneten Studium war - vielleicht wär ich jetzt Zahnärztin!
Dienstag, 29. November 2011
Kinderfrau - leichte Neidgefühle
Gut, man soll sich nicht unbedingt mit der Geschäftsführerin eines mittelständischen Betriebs vergeichen. Also ich sollte das nicht.
Aber gut, Hartmut Mehdorn hab ich ja auch erwähnt.
Hier also Astrid Schulte, Geschäftsführerin Bellybutton, in der LOB Nr. 4, Oktober/November 2011, dazu, wie sie die Kinderbetreuung neben dem Beruf organisiert.
"Und mit dem Alter der Kinder hat sich die Art der Betreuung gewandet. Waren es am Anfang noch Au-pair-Mädchen, Kindergarten oder Hort, kümmert sich seit dem neuen Schuljahr eine Kinderfrau um die Mädchen. "Da die Große nun das Gymnasium besucht, ist es besser, wenn sie zu Hause die Hausaufgaben machen kann.""
Tja, also ein Kindermädchen, um die Schwächen des deutschen Schulsystems auszugleichen und gleichzeitig im Beruf zu bleiben. Nach den letzten Erfahrungen mit der Hausaufgabenbetreuung im Hort (Großgruppe, Erzieherinnen verstärkt durch Honorarkräfte, leicht anzuschwindeln von 7-Jährigen!) liebäugele ich ja tatsächlich mit diesem System.
Wie viel kostet ein Kindermädchen für, na, von 13.00 bis 16.00 Uhr sind drei Stunden, mal 5 Tage in der Woche sind 15 Stunden, mal vier Wochen im Monat sind 60 Stunden - also wie viel kostet ein Kindermädchen für 60 Stunden im Monat? Also legal? Gibt es Kindermädchen für so wenig Arbeitsstunden pro Woche?
Das Kindermädchen von Frau Schulte kocht übrigens auch das Mittagessen. Vielleicht müsste ich auch nur mal die Tagespflegebörse checken.
Aber gut, Hartmut Mehdorn hab ich ja auch erwähnt.
Hier also Astrid Schulte, Geschäftsführerin Bellybutton, in der LOB Nr. 4, Oktober/November 2011, dazu, wie sie die Kinderbetreuung neben dem Beruf organisiert.
"Und mit dem Alter der Kinder hat sich die Art der Betreuung gewandet. Waren es am Anfang noch Au-pair-Mädchen, Kindergarten oder Hort, kümmert sich seit dem neuen Schuljahr eine Kinderfrau um die Mädchen. "Da die Große nun das Gymnasium besucht, ist es besser, wenn sie zu Hause die Hausaufgaben machen kann.""
Tja, also ein Kindermädchen, um die Schwächen des deutschen Schulsystems auszugleichen und gleichzeitig im Beruf zu bleiben. Nach den letzten Erfahrungen mit der Hausaufgabenbetreuung im Hort (Großgruppe, Erzieherinnen verstärkt durch Honorarkräfte, leicht anzuschwindeln von 7-Jährigen!) liebäugele ich ja tatsächlich mit diesem System.
Wie viel kostet ein Kindermädchen für, na, von 13.00 bis 16.00 Uhr sind drei Stunden, mal 5 Tage in der Woche sind 15 Stunden, mal vier Wochen im Monat sind 60 Stunden - also wie viel kostet ein Kindermädchen für 60 Stunden im Monat? Also legal? Gibt es Kindermädchen für so wenig Arbeitsstunden pro Woche?
Das Kindermädchen von Frau Schulte kocht übrigens auch das Mittagessen. Vielleicht müsste ich auch nur mal die Tagespflegebörse checken.
Sonntag, 20. November 2011
Die Geburt einer neuen Kategorie
Aufgepasst: Möglicherweise entsteht hier eine halbwegs regelmäßigen Rubrik: "Wie schaffen die das bloß". Nachdem ich bemerkt habe, dass mich an den Homestories der Reichen und Berühmten häufig am meisten interessiert, wie sie ihr Familienleben managen, möchte ich das hier mal zusammentragen.
Heute: Hartmut Mehdorn in der "Zeit" Nr. 38 vom 10. November 2011:
"ZEIT: Halten Sie es zu Hause nicht aus?
Mehdorn: Wie kommen Sie darauf? Ich bin mehr als 45 Jahre mit derselben Frau verheiratet, und wir sind gute Partner. Wir haben drei Kinder großgezogen, fairerweise muss ich sagen, das hat vor allem meine Frau gemacht. Sie hat sich nie darüber beschwert, dass ich viel weg war, ich bin ja immer wiedergekommen. Es würde sie verrückt machen, wenn ich von morgens bis abends hinter ihr in der Küche stünde, um dann den Müll runterzutragen."
Auffällig, dass als menschliche Komponente bekannter und beschäftigter Männer nun häufig eine Aussage dazu kommt, dass die Frau zu Hause der Chef ist - vor Kurzem erst las ich so ziemlich dieselbe Aussage in grün von irgendeinem Banker, wenn ich mich recht erinnere. Ob es das so viel erstrebenswerter macht? Nun ja, manche mögen das vielleicht, ein selbstbestimmtes Leben, quasi alleinerziehend, aber finanziell gut ausgestattet.
Heute: Hartmut Mehdorn in der "Zeit" Nr. 38 vom 10. November 2011:
"ZEIT: Halten Sie es zu Hause nicht aus?
Mehdorn: Wie kommen Sie darauf? Ich bin mehr als 45 Jahre mit derselben Frau verheiratet, und wir sind gute Partner. Wir haben drei Kinder großgezogen, fairerweise muss ich sagen, das hat vor allem meine Frau gemacht. Sie hat sich nie darüber beschwert, dass ich viel weg war, ich bin ja immer wiedergekommen. Es würde sie verrückt machen, wenn ich von morgens bis abends hinter ihr in der Küche stünde, um dann den Müll runterzutragen."
Auffällig, dass als menschliche Komponente bekannter und beschäftigter Männer nun häufig eine Aussage dazu kommt, dass die Frau zu Hause der Chef ist - vor Kurzem erst las ich so ziemlich dieselbe Aussage in grün von irgendeinem Banker, wenn ich mich recht erinnere. Ob es das so viel erstrebenswerter macht? Nun ja, manche mögen das vielleicht, ein selbstbestimmtes Leben, quasi alleinerziehend, aber finanziell gut ausgestattet.
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