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Freitag, 15. Mai 2015

Persönliche best of der re:publica 15 - Teil 1

Selber gesehen und für sehr gut befunden:

Friedemann Karig erzählt von der "Abschaffung der Wahrheit".  Karig ist ein talentierter Moderator (falls man mal in die Verlegenheit kommt, einen buchen zu müssen) UND liefert eine tiefgehende Analyse dazu, was Verschwörungstheorien sind und wie wir uns eigentlich darauf einigen, was "Wahrheit" ist. Danach kamen mir der nächste Vortrag zu einem ähnlichen Thema (wie konstruiert Pegida Wahrheit, in welcher Welt leben die eigentlich, Ingrid Brodnig: "Die kaputte politische Debatte") ein bisschen oberflächlich vor - und vor allem etwas zu deutlich als Werbung für ihr Buch.

Ein Buch bewarb auch Gunter Dueck - in seinem Fall hat es mich aber gar nicht gestört. "Schwarmdummheit" sein Thema. Bzw. eigentlich "Die Entstehung von Dummheit in Meetings" und wieso die von BWLern und ihren Weisheiten dominierte Arbeitswelt nicht so richtig funktioniert. Möglicherweise hatte ich etwas zu wenig geschlafen, vielleicht war ich auch leicht überreizt ob der vielen Anregungen der Re:Publica, aber ich hatte das ein oder andere Tränchen im Auge und stellte im Kopf Listen zusammen, wem ich Gunter Dueck alles unbedingt als Redner für große Motivationsevents und kleinere Führungskräftemeetings empfehlen muss. Quasi allen meinen ehemaligen Chefs und deren Chefs. Jeden, der in einem Konzern arbeitet.Tja, so siehts aus.

Dienstag, 21. April 2015

re:publica - Countdown

Große Vorfreude. Zunächst hatte ich gemerkt, dass sehr viele meiner Lieblingsblogs jedes Jahr im Frühling über diese mysteriöse "Re:Publica" schreiben. Dann, letztes Jahr, bin ich endlich mal hingefahren und war total hin und weg, inspiriert und was nicht noch.

Nun fahre ich dieses Jahr wieder. Freue mich schon. Und hab natürlich sofort ein bisschen Angst, ob die Vorfreude auch gerechtfertigt ist. Beim ersten Überfliegen des Programms dachte ich: "Wo sind die Knaller", und wollte schon enttäuscht sein. Aber beim genaueren Durchlesen scheint doch wieder viel dabei zu sein. Ich bin gespannt, welche Themen sich dieses Jahr für mich herauskristallisieren. Letztes Jahr waren es die ganzen journalistischen Projekte wie Hamburg-mittendrin, samt Diskussion zu den Bezahlmodellen von Texten im Netz, dann die Welt der Computerspiele, Computer und Medien im Schuleinsatz und natürlich die Mütter-/Elternblogs.

Als nächstes muss ich dann über meinen Umgang mit meinen Lieblingsbloggerinnen (siehe Blogroll) nachdenken. Man hat das Gefühl, man kennt sie, weil man ja viel über sie und ihr Leben liest (meint man zumindest). Aber die kennen einen ja gar nicht. Einfach anquatschen: "Entschuldigung, ich find so toll/witzig/einfühlsam, was Du so schreibst, wollen wir nicht Freundinnen werden" ist ein bisschen plump.

Wahrscheinlich muss ich mir einfach eingestehen, dass es eine Fan-Beziehung ist (was nicht umsonst ein bisschen klingt wie "Fernbeziehung") - und das mir, wo ich doch selbst als Teenager peinlich vermieden habe, kreischendes Fangirl von irgendwem zu sein!