Rezept für Rosenkohl ausprobiert. War nicht ganz das Wahre, was aber auch daran liegen kann, dass ich nicht ganz ordnungsgemäß alle Zutaten da hatte und ein bisschen improvisiert habe.
Aber Rosenkohl schmeckt mir jetzt. Würde sagen, damit bin ich offiziell erwachsen. Oder kommt da noch was? Und sehe gerade, da kommen noch mehr Rezepte, die ich testen könnte:
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Montag, 28. Januar 2019
Dienstag, 31. Januar 2017
Die schärfsten Kritiker der Mütter ...
... waren nicht etwa früher selber welche. Obwohl, Großmütter, damit könnte man vermutlich Bücher füllen. Es sind auch nicht unbedingt andere Mütter, auch wenn die hin und wieder fies sein können.
Aber am gemeinsten ist es doch, wenn es aus dem Mund des eigenen Kindes kommt. "Bei XY (anderes Kind) gibt es immer mittags was Warmes zu Essen". "Die Mutter ist eine bessere Mutter Du".
Und sobald mir der Dampf endlich nicht mehr aus den Ohren steigt, bin ich eventuell in der Lage, halbwegs vernünftig zu erklären, dass
Und das "Dann geh doch bei der anderen Mutter wohnen" muss man sich entweder verkneifen oder, wenn man wieder bereit ist, sich erwachsen zu benehmen, sich dafür entschuldigen.
Aber am gemeinsten ist es doch, wenn es aus dem Mund des eigenen Kindes kommt. "Bei XY (anderes Kind) gibt es immer mittags was Warmes zu Essen". "Die Mutter ist eine bessere Mutter Du".
Und sobald mir der Dampf endlich nicht mehr aus den Ohren steigt, bin ich eventuell in der Lage, halbwegs vernünftig zu erklären, dass
- hier mittags einfach nicht gekocht wird, egal, welcher Elternteil gerade Home Office macht.
- die Schulkantine eine gute Alternative wäre, die von den Eltern auch bereitwillig gezahlt würde - wenn das Kind sich denn mal dorthin bequemen würde (nicht dass es dort nicht schmeckt. Das wissen wir gar nicht, da das Kind sich einfach so beharrlich weigert, dort zu essen. Scheint, auf weiterführenden Schulen ist man zu cool für Kantinenessen).
- Und es ganz einfach beleidigend ist, so etwas zu sagen.
Und das "Dann geh doch bei der anderen Mutter wohnen" muss man sich entweder verkneifen oder, wenn man wieder bereit ist, sich erwachsen zu benehmen, sich dafür entschuldigen.
Sonntag, 28. Februar 2016
Kochen klappt auch nicht immer
Nach totaler Begeisterung über mein indisches Kochbuch in den letzten Wochen kam heute der Dämpfer.
Habe versucht, Paneer herzustellen, also Frischkäse selber zu machen. Las sich ganz einfach. Milch kochen, was Saures rein (Zitronensaft, Essig), damit er gerinnt, Käsebruch auspressen, pressen, fertig (nach einigen Stunden im Kühlschrank).
Nicht erwähnt wurde, dass geronnene Milch eben nach .. geronnener Milch riecht. Also in etwa so, wie, ach, ich möchte das gar nicht weiter ausführen. Nur, dass ich den Versuch heute vormittag unternommen habe, ich leider den Geruch aber immer noch in meiner Nase habe, dazu das Gefühl, dass diese Säure immer mal wieder meinen Hals hochsteigt. Das ist wohl nichts für mich.
Der Käse gelang auch nicht besonders, zu fein, sobald man auspresste, presste man den ganzen Käse wieder mit aus. Ein kümmerliches Restchen von einem Liter Milch steht jetzt im Kühlschrank. Es verlangt mich nicht danach, zu probieren, ob es schmeckt.
Habe versucht, Paneer herzustellen, also Frischkäse selber zu machen. Las sich ganz einfach. Milch kochen, was Saures rein (Zitronensaft, Essig), damit er gerinnt, Käsebruch auspressen, pressen, fertig (nach einigen Stunden im Kühlschrank).
Nicht erwähnt wurde, dass geronnene Milch eben nach .. geronnener Milch riecht. Also in etwa so, wie, ach, ich möchte das gar nicht weiter ausführen. Nur, dass ich den Versuch heute vormittag unternommen habe, ich leider den Geruch aber immer noch in meiner Nase habe, dazu das Gefühl, dass diese Säure immer mal wieder meinen Hals hochsteigt. Das ist wohl nichts für mich.
Der Käse gelang auch nicht besonders, zu fein, sobald man auspresste, presste man den ganzen Käse wieder mit aus. Ein kümmerliches Restchen von einem Liter Milch steht jetzt im Kühlschrank. Es verlangt mich nicht danach, zu probieren, ob es schmeckt.
Samstag, 13. Februar 2016
Es hat sich gelohnt
Kurz war ich am Zweifeln, ob meine Begeisterung für das indische Kochbuch mich vielleicht zu ein paar zu vielen Spontankäufen im India-Laden hingerissen hat. Was mache ich mit Bockshornkleesamen (die Stillzeit ist lange vorbei!), Kreuzkümmelsamen und Curry-Blättern, wenn das alles doch nicht so gut schmeckt und nach einmal Probieren wieder aufgegeben wird? Allein schon der Laden (Freuden der Großstadt - einfach mitten in der Fußgängerzone unseres Stadtteils hat sich ein Inder niedergelassen), dieses verlegene durch die Reihen schleichen: "Hm, Tamarindenmark, ob das bei den Gewürzen ist? Nee. Und was ist das hier für eine Regalreihe? Ich kenne nix!"
Aber nein, heute waren wir sehr zufrieden nach dem Essen. Es ist so viel einfacher, als Inder Vegetarier zu sein! Das Gemüse schmeckt so viel interessanter. Wenn ich daran denke, wie meine Mutter sich gequält hat, meinem Bruder etwas vegetarisches zu kochen. Da gab es viel Pilze. Und Eier. Und Eier mit Pilzen. Inzwischen oft Fisch. Aber einfach mal nur Gemüse mit Reis oder Nudeln, das kommt ihr nicht wie eine richtige Mahlzeit vor. Dabei kann das so lecker sein!
Aber nein, heute waren wir sehr zufrieden nach dem Essen. Es ist so viel einfacher, als Inder Vegetarier zu sein! Das Gemüse schmeckt so viel interessanter. Wenn ich daran denke, wie meine Mutter sich gequält hat, meinem Bruder etwas vegetarisches zu kochen. Da gab es viel Pilze. Und Eier. Und Eier mit Pilzen. Inzwischen oft Fisch. Aber einfach mal nur Gemüse mit Reis oder Nudeln, das kommt ihr nicht wie eine richtige Mahlzeit vor. Dabei kann das so lecker sein!
Sonntag, 7. Februar 2016
Ideenloses Kochen
Manche Chefkoch-Kocher scheinen doch recht anspruchslos. Anders kann ich mir die Lobeshymnen bei sehr, sehr einfachen und nur sehr durchschnittlich leckeren Gerichten nicht erklären. Hier eines davon: Auberginen-Kichererbsen-Auflauf. Sollten Sie es nachkochen wollen, sagen Sie nicht, ich hätte Sie nicht gewarnt.
Auberginen sind lecker, keine Frage, deshalb haben wir das ausprobiert. Aber schon die Zutaten verraten, dass hier kein Kniff, kein besonderer Geschmack zu erwarten ist. Das wird in Zukunft laufen unter: Wenn es schnell gehen muss und Auberginen im Haus sind (Kichererbsen in der Dose hat es hoffentlich immer), kann man das machen - muss aber nicht.
Auberginen sind lecker, keine Frage, deshalb haben wir das ausprobiert. Aber schon die Zutaten verraten, dass hier kein Kniff, kein besonderer Geschmack zu erwarten ist. Das wird in Zukunft laufen unter: Wenn es schnell gehen muss und Auberginen im Haus sind (Kichererbsen in der Dose hat es hoffentlich immer), kann man das machen - muss aber nicht.
Montag, 25. Januar 2016
Un-pädagogisch kochen
Habe hier ja schon groß getönt (find es grad nicht wieder), wie pädagogisch wertvoll ich das doch mit dem Backen oft hinkriege. Also, in nicht geschwollen ausgedrückt: Die Kinder dürfen mitmachen. Und lernen manchmal sogar etwas dabei, so was wie "Abwiegen" oder "Eier zerschlagen" - wenn man Glück hat, landet das Ei dann auch in der Schüssel.
Unpädagogisch geht aber auch ganz großartig. Wenn das Kind beim Kochen den Stuhl ranschiebt (natürlich MITTEN in den Weg, so dass man weder an Herd noch Arbeitsplatte rankommt und mitmachen will ... dann kann man auch einfach mal kurz fauchen: "Nein, lass das, mach was anderes, das stört mich gerade!" War halt ein langer Arbeitstag. Und wenn man Glück hat, lässt sich das Kind danach mit dem Suchlauf des Radios ablenken. Und keiner ist gestorben an Unpädagogik, das Kind war nicht mal eine Minute unglücklich und hatte dann andere Beschäftigung gefunden.
Unpädagogisch geht aber auch ganz großartig. Wenn das Kind beim Kochen den Stuhl ranschiebt (natürlich MITTEN in den Weg, so dass man weder an Herd noch Arbeitsplatte rankommt und mitmachen will ... dann kann man auch einfach mal kurz fauchen: "Nein, lass das, mach was anderes, das stört mich gerade!" War halt ein langer Arbeitstag. Und wenn man Glück hat, lässt sich das Kind danach mit dem Suchlauf des Radios ablenken. Und keiner ist gestorben an Unpädagogik, das Kind war nicht mal eine Minute unglücklich und hatte dann andere Beschäftigung gefunden.
Sonntag, 24. Januar 2016
Hauswirtschaftslehre?
Gibt es so etwas eigentlich noch an der Schule? Damals, in meiner Schulzeit, hatten wir im Halbjahreswechsel Werken und Handarbeiten, zumindest in der Grundschule. Und haben gelernt, wie man den Faden am Anfang und Ende vernäht, so dass nichts aufribbelt. Oder wie so grob eine Nähmaschine funktioniert.
Das eine Kind näht ganz gern. Ab und an in der Ferienbetreuung darf sie dieser Leidenschaft nachgehen. Dort wird aus alten Kleidern irgendwas wild neu zusammengeheftet und dann in einer Modenschau vorgeführt. Schön und kreativ, keine Frage. Aber ganz profan hätte ich gern, wenn ich darauf vertrauen könnte, dass es da auch was nützliches wie einen Knopf anzunähen lernt. Gern so profi-mäßig, so dass er eine Weile hält. Oder machen wir das jetzt alles mit YouTube-Anleitungen?
Zumindest: Werken haben sie noch, das weiß ich. Diverse Holzarbeiten wurden hier schon an Muttertag und anderen Feiertagen überreicht. Aber Handarbeiten? Sticken, Häkeln gar? Bisher noch nichts. Schade. Verschwinden von Kulturtechniken und so.
Kleine Anekdote am Rande: Statt Werken und Nähen gab's auch ein oder zwei Mal Kochen, damals, in meiner Schulzeit. Lasagne sollte es geben, ganz was exotisches. War ja auf dem Dorf, keiner kannte diese merkwürdigen Zutaten: Mozzarella. Parmesan. Was soll das alles sein? Mozzarella gab's nicht im Supermarkt vor Ort. Denken die Kinder sich: "Macht sicher nichts, ist ja alles Käse", also: Ersetzen wir doch mal das eine durch das andere. Also leider die dreifache Dröhnung Parmesan. Hat das gestunken. Hätt mir keiner erzählen können, dass das ein Lieblingsessen meiner Kinder wird.
Das eine Kind näht ganz gern. Ab und an in der Ferienbetreuung darf sie dieser Leidenschaft nachgehen. Dort wird aus alten Kleidern irgendwas wild neu zusammengeheftet und dann in einer Modenschau vorgeführt. Schön und kreativ, keine Frage. Aber ganz profan hätte ich gern, wenn ich darauf vertrauen könnte, dass es da auch was nützliches wie einen Knopf anzunähen lernt. Gern so profi-mäßig, so dass er eine Weile hält. Oder machen wir das jetzt alles mit YouTube-Anleitungen?
Zumindest: Werken haben sie noch, das weiß ich. Diverse Holzarbeiten wurden hier schon an Muttertag und anderen Feiertagen überreicht. Aber Handarbeiten? Sticken, Häkeln gar? Bisher noch nichts. Schade. Verschwinden von Kulturtechniken und so.
Kleine Anekdote am Rande: Statt Werken und Nähen gab's auch ein oder zwei Mal Kochen, damals, in meiner Schulzeit. Lasagne sollte es geben, ganz was exotisches. War ja auf dem Dorf, keiner kannte diese merkwürdigen Zutaten: Mozzarella. Parmesan. Was soll das alles sein? Mozzarella gab's nicht im Supermarkt vor Ort. Denken die Kinder sich: "Macht sicher nichts, ist ja alles Käse", also: Ersetzen wir doch mal das eine durch das andere. Also leider die dreifache Dröhnung Parmesan. Hat das gestunken. Hätt mir keiner erzählen können, dass das ein Lieblingsessen meiner Kinder wird.
Samstag, 16. Januar 2016
Kochen - Hobby oder Hausarbeit?
Borschtsch. Das ist gerade meine Herausforderung. Morgen Moussaka. Keine Gerichte, die ich aus dem Handgelenk schüttele, sondern immer schön nach Rezept und bei Borschtsch die bange Frage: Schmeckt das? Und wenn ja: Schmeckt das hier irgendjemandem außer mir?
Es macht aber Spaß! Hier ein Pfännchen, da eine Auflaufform - zumindest wenn man am Wochenende dafür Zeit hat und außerdem die Vorausschau besaß, alle nötigen Zutaten schon unter der Woche einzukaufen. Für wochentags bräuchte ich noch ein paar mehr Rezepte, die absolut schnell gehen, trotzdem von allen akzeptiert werden und nicht ganz aus der Fertigabteilung der Supermärkte stammen. Nudeln mit Soße, nur eben in etwas abwechslungsreicher.
Am Wochenende aber, da stelle ich mich gern an den Herd. Nörgele nur manchmal, dass mein Mann früher auch ambitionierter war, was das Essen angeht (von ihm gekocht, anders wärs ja noch schöner!). Eigentlich bin ich ganz froh, dass ich mich da ausleben und ausprobieren darf. China-Pfanne selbst zusammengehauen, braucht man da Fleisch oder geht das mit Tofu? Welche großartigen Gewürze kann man nutzen? Senfsamen! Nelken! Fünf-Gewürzpulver (nein, laut Produktangaben ist das völlig ohne Glutamat und Konsorten!).
Sollte ich also je wieder in die Verlegenheit kommen, einen Lebenslauf schreiben zu müssen: Könnte ich als Hobby "Kochen" angeben? Oder klinge ich dann, als könne ich mehrgängige Menüs à la Sternekoch für 10 Personen zaubern? "Darf" man das, auch wenn man ohne Bedenken Suppe mit Salat serviert (ein No-Go laut meinem Mann)? Oder ist das hier nur "Sattmachen der Familie" ohne größeren Anspruch? Ich kenn schon hauptsächlich Leute, die seltener als wir Pizza und Fertigpommes auf den Tisch bringen und vielleicht sogar regelmäßig backen. Was ist meine Referenzgruppe? Ist das normal oder nicht? Bin ich "Auch-Hausfrau"? Oder berufstätige Mutter, die ganz gern kocht? Kann eine Hausfrau "Kochen" überhaupt als Hobby haben, wo es doch Teil ihrer Berufsbeschreibung ist?
Fragen über Fragen - zum Glück piept der Herd - der Borschtsch ruft und möchte vollendet werden.
Es macht aber Spaß! Hier ein Pfännchen, da eine Auflaufform - zumindest wenn man am Wochenende dafür Zeit hat und außerdem die Vorausschau besaß, alle nötigen Zutaten schon unter der Woche einzukaufen. Für wochentags bräuchte ich noch ein paar mehr Rezepte, die absolut schnell gehen, trotzdem von allen akzeptiert werden und nicht ganz aus der Fertigabteilung der Supermärkte stammen. Nudeln mit Soße, nur eben in etwas abwechslungsreicher.
Am Wochenende aber, da stelle ich mich gern an den Herd. Nörgele nur manchmal, dass mein Mann früher auch ambitionierter war, was das Essen angeht (von ihm gekocht, anders wärs ja noch schöner!). Eigentlich bin ich ganz froh, dass ich mich da ausleben und ausprobieren darf. China-Pfanne selbst zusammengehauen, braucht man da Fleisch oder geht das mit Tofu? Welche großartigen Gewürze kann man nutzen? Senfsamen! Nelken! Fünf-Gewürzpulver (nein, laut Produktangaben ist das völlig ohne Glutamat und Konsorten!).
Sollte ich also je wieder in die Verlegenheit kommen, einen Lebenslauf schreiben zu müssen: Könnte ich als Hobby "Kochen" angeben? Oder klinge ich dann, als könne ich mehrgängige Menüs à la Sternekoch für 10 Personen zaubern? "Darf" man das, auch wenn man ohne Bedenken Suppe mit Salat serviert (ein No-Go laut meinem Mann)? Oder ist das hier nur "Sattmachen der Familie" ohne größeren Anspruch? Ich kenn schon hauptsächlich Leute, die seltener als wir Pizza und Fertigpommes auf den Tisch bringen und vielleicht sogar regelmäßig backen. Was ist meine Referenzgruppe? Ist das normal oder nicht? Bin ich "Auch-Hausfrau"? Oder berufstätige Mutter, die ganz gern kocht? Kann eine Hausfrau "Kochen" überhaupt als Hobby haben, wo es doch Teil ihrer Berufsbeschreibung ist?
Fragen über Fragen - zum Glück piept der Herd - der Borschtsch ruft und möchte vollendet werden.
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