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Dienstag, 5. Januar 2021

Distanzlernen - ab heute wieder

 Hier ist heute Schulanfang nach den Weihnachtsferien. Und immerhin kamen von allen drei Schulen Anleitungen, wie es losgehen soll. Und während es bei der Grundschule seit der Klassenquarantäne im Dezember sehr gut läuft, sind die Klassen der Älteren offensichtlich noch in der Findungsphase. Eine Lehrerin ist nicht aufgetaucht in der ersten Stunde. Man weiß nicht, ob es an iServ liegt, wo viele derzeit wegen Überlastung der Server nicht reinkommen. Oder ob sie es vergessen hat? Oder keine Lust hat? Keine Ahnung. Vielleicht ist sie auch einfach nur sehr datenschutz-konform und kann deshalb keinen auf anderem Weg erreichen um zumindest mal zu vermelden, was los ist. Aber Hauptsache, 20 Schüler*innen sitzen eine Schulstunde lang vergeblich wartend vorm Rechner, das fördert natürlich die Motivation ungemein.

Unterschied zum Frühjahr: Da saßen alle drei oft zusammen am großen Tisch, denn alle hatten offline zu tun. Im Moment ist jeder eher vor dem eigenen Bildschirm. Einen Bildschirm (samt zugehörigem Rechner) haben wir selber angeschafft, als klar wurde, dass die Digitalisierung dank Corona nun in der Schule wirklich so weit ist, dass das nötig ist. Einen hat ein Kind in der Schule ausgeliehen, ein ganz neues Ding, nicht schlecht. Und ein Kind hatte auf so etwas keine Lust und muss jetzt improvisieren. Wir beobachten das die nächsten Tage. Ich habe immer noch Hoffnung, dass die weiterführenden Schulen durch erzwungenes Learning by Doing endlich weiterkommen. Kann mich trotzdem kaum zurückhalten, dieses Video über Hybriden Unterricht  ("Was ist Hybridunterricht und wie beginnt man damit?" von Philippe Wampfler) - und was alles kein hybrider Unterricht, sondern nur mühsamer und nicht vollwertiger Ersatz ist) an alle Schulen, Elternräte und Lehrer*innen zu verschicken, die ich so kenne.

Montag, 18. Januar 2016

Diese Ausgeh-Sache

Dieses Ausgehen. Hier wäre ich gestern abend hingegangen, so theoretisch. Mit meinem Mann, immer noch theoretisch. Worum es da geht? Nach der Beschreibung hab ich keine Ahnung, aber man hätte sich ja mal überraschen lassen können, so kulturell.

Erst wollten wir einfallslos ins Kino aber es lief schlicht überhaupt nichts, was wir gucken wollten. Und das in der Großstadt! Dann eben Theater, aber da ist dann vieles so kurzfristig tatsächlich ausverkauft!

Aber egal, denn: Da ich nachmittags mit den Kindern und einem Kinderbesuch in der Eishalle war (ich und 24.348 andere mit dem gleichen genialen Einfall), saß ich abends nur noch in der Sofa-Ecke, in die Decke gemummelt und murmelte ab und an: "Die Füüüße". Oder dieser Muskel da, der das Bein an seinem Platz hält. Wenig genutzt, offensichtlich, da er jetzt plärrt nach knapp einer Stunde Beanspruchung. Vorher dachte ich noch: "Das ist aber eine kurze Hallenöffnungszeit, 14.30 Uhr bis 17.00 Uhr, da muss man ja voll hetzen." Hinterher war ich froh, dass ich nicht nach einer Entschuldigung suchen musste, um schon gehen zu können. Ein "Kinder, die machen gleich zu, lasst uns schon mal los", reichte völlig aus. Immerhin, die Kinder waren auch ziemlich kaputt.

Freitag, 21. September 2012

Wo ist der Fotoapparat?

Genau, wo ist das dumme Ding, wenn man es mal braucht? Nicht aufzufinden. Und so muss ich mich damit begnügen, mir ganz fest einzuprägen, wie die drei da um den Kindertisch sitzen, den sie ins Wohnzimmer geschleppt haben, ganz vertieft in ihr Spiel mit Knete. 8, 6, 2, so gut kann das gehen.

Dass mich das so beeindruckt zeigt natürlich, wie selten solche Momente sind. Eben deshalb wär ein Foto schön gewesen. So bleiben gerade nur die trocknenden Knete-Reste auf Sofa und Fußboden (überlege: Selbst in sentimentalen Anwandlungen sollten Kinder vielleicht lieber nur im Kinderzimmer spielen?).

Mittwoch, 30. März 2011

Lockvogel

"Mama, ich hab S. (das Baby) ins Kinderzimmer gelockt", teilt mir die große Schwester mit ein bisschen Stolz in der Stimme mit. Das kann ich mir lebhaft vorstellen, wahrscheinlich mit einer Krümelspur à la Hänsel und Gretel, die die kleine Fressraupe dann aufgegessen hat.

Aber nee, war natürlich viel unspektakulärer mit Spielen und Rufen.

Mittwoch, 12. Januar 2011

Neuer Lösungsansatz

Heute ein neuer Ansatz, das Wach-Sein-Problem zu lösen: Wenn das mittlere Kind mit dem Kinderwagen samt Baby drin mit Karacho gegen einen großen Stein saust, sich ordentlich hinpackt und die Mutter im Geiste schon das Baby samt Babytasche aus dem Wagen fliegen sieht (was in Wirklichkeit zum Glück nicht geschehen ist), dann wirkt das tatsächlich wie ein mittlerer Espresso.

Aber wie würden wir an der Arbeit sagen: "Das ist nicht skalierbar". Leider. Oder besser zum Glück.

Dienstag, 4. Januar 2011

Zum Fressen gern

Manchmal werf ich mein Baby den Kindern zum Fraß vor. Natürlich nur im übertragenen Sinne. Aber trotzdem. Geht so Mutterliebe? "Hier, spielt mal mit der Kleinen", und sich dann verdrücken und schauen, wie viele Seiten  Zeitung man schafft, bis man den Ball - äh, das Baby -  wieder zurückgespielt bekommt.