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Sonntag, 1. Mai 2022

7.000 Schritte pro Tag sind genug

Vielleicht sollte das eine neue Reihe werden: TikTok made me check this out. Dieses Mal von Dr. Chismd.

Eine Studie von Jama hat herausgefunden, dass 7.000 Schritte pro Tag bei "middle aged adults" (das ist gerade ungefähr meine Altersgruppe) eine deutliche Reduzierung in der Sterblichkeit mit sich bringen. Die oft geforderten 10.000 Schritte sind wohl mehr so ein Marketing-Ding und bringen keine deutlichen Vorteile bei der Verringerung der Sterblichkeit mehr.

Hier der Link zur Studie zum selber Nachlesen: https://jamanetwork.com/journals/jamanetworkopen/fullarticle/2783711

Bin ich natürlich froh drum. Seit Januar 2021 (ja, bei mir funktionieren Neujahrsvorsätze erstaunlich gut) verfolge ich meine tägliche Schrittzahl. Das Ziel ist, wie bei Google Fitness Standard, auf 6.000 Schritte pro Tag eingestellt. Und im Monatsdurchschnitt schaffe ich meistens etwas mehr als 7.000. Bin ich also gut dabei. Mehr wäre tatsächlich schwierig, so vom Home Office aus. Es braucht ca. 50-60 Minuten für 6.000 Schritte, die muss man sich ja erst mal nehmen (können). 

Da ich wegen Büro im eigenen Haus schon vor Corona in den Genuss von Home Office kam, kann ich sagen, dass es vorher deutlich weniger Schritte waren, das war schon ein guter Anstoß. Und jetzt auch noch medizinisch vailidiert, ich bin sehr zufrieden.



Sonntag, 4. September 2016

Film-Fundstück - "Poka heißt Tschüss auf Russisch"

Meist ärger ich mich nur über vergeudete Lebenszeit, wenn das Rumzappen durch die Fernsehkanäle mal wieder dazu geführt hat, dass die Schlafenszeit weit nach Mitternacht liegt ("morgen 6.00 Uhr aufstehen, na toll"). Aber hin und wieder (viel zu selten) stolpere ich über Filme, die es lohnen.

Vor wenigen Tagen: "Poka heißt Tschüss auf Russisch" (noch für einige Tage in der ZDF-Mediathek)

Den Anfang hab ich nicht ganz mitgekriegt, irgendwann war klar, wir sind in der russischen (eigentlich: kasachischen, wie ich später merkte) Steppe. Aber wieso sprechen die Leute mal Russisch (mit deutschen Untertiteln), mal Deutsch?

Ah, Russlanddeutsche, spätere Aussiedler. Und das in einem ganz wundervoll gemachten Film der später ihre Ausreise nach Deutschland zeigt. Ohne zu viel Sozialdrama, ohne zu süßliches Happy End. Hier und hier wird von Filmkritikern erklärt, was diesen Film so gut macht, besser als ich das je könnte.

Für mich die zwei wichtigsten Punkte:
- Wieso ist das eigentlich der erste Film, den ich wahrnehme über das Thema? Andere Einwanderergruppen haben es doch schon viel länger geschafft, wenigstens hin und wieder eine Komödie oder Einwandererserie zu bekommen. Die Regisseurin stammt selber aus Kasachstan, das erklärt sicher, weshalb die Figuren so nachvollziehbar und ohne falschen Kitsch erscheinen.

- Wie haben die es geschafft, ihre Sprache über Generationen und trotz Verbot zu erhalten und an die Kinder weiterzugeben? Wahnsinnsleistung (die natürlich längst nicht allen gelungen ist), wo wir in unserer Familie schon in der ersten Generation Probleme haben.

Montag, 18. Januar 2016

Diese Ausgeh-Sache

Dieses Ausgehen. Hier wäre ich gestern abend hingegangen, so theoretisch. Mit meinem Mann, immer noch theoretisch. Worum es da geht? Nach der Beschreibung hab ich keine Ahnung, aber man hätte sich ja mal überraschen lassen können, so kulturell.

Erst wollten wir einfallslos ins Kino aber es lief schlicht überhaupt nichts, was wir gucken wollten. Und das in der Großstadt! Dann eben Theater, aber da ist dann vieles so kurzfristig tatsächlich ausverkauft!

Aber egal, denn: Da ich nachmittags mit den Kindern und einem Kinderbesuch in der Eishalle war (ich und 24.348 andere mit dem gleichen genialen Einfall), saß ich abends nur noch in der Sofa-Ecke, in die Decke gemummelt und murmelte ab und an: "Die Füüüße". Oder dieser Muskel da, der das Bein an seinem Platz hält. Wenig genutzt, offensichtlich, da er jetzt plärrt nach knapp einer Stunde Beanspruchung. Vorher dachte ich noch: "Das ist aber eine kurze Hallenöffnungszeit, 14.30 Uhr bis 17.00 Uhr, da muss man ja voll hetzen." Hinterher war ich froh, dass ich nicht nach einer Entschuldigung suchen musste, um schon gehen zu können. Ein "Kinder, die machen gleich zu, lasst uns schon mal los", reichte völlig aus. Immerhin, die Kinder waren auch ziemlich kaputt.

Donnerstag, 2. Juli 2015

Freizeit?

Es ging vor drei Tagen durch die Presse (z.B. die Süddeutsche): Eine Studie, derzufolge der Durchschnittsdeutsche pro Tag vier (!) Stunden Freizeit hat.

Dann wollen wir doch mal nachrechnen. Und müssen erst mal klären, was überhaupt Freizeit heißt.
Ist es Freizeit, wenn ich mit dem Rad zur Arbeit fahre? Mit dem Auto? Aber mit der Bahn schon, da lese ich ja schließlich etwas zu meinem Vergnügen, oder?

Also, der gestrige Tag, die Freizeit-Edition:

6.20 Uhr Aufstehen, Frühstück für die Kinder und mich machen (Brotdosen!), fertigmachen für die Arbeit.
Freizeit? 15 Minuten Zeitunglesen,

8.00 Uhr Auf zur Arbeit mit den Öffis.
Freizeit? Da ich dabei Zeitung oder Buch lesen kann, muss also Freizeit sein, satte 45 Minuten lang

9.00 bis 17.00 Uhr Arbeit - definitiv keine Freizeit. Oder wie zählt man die Mittagspause?
Ok: 30 Minuten Freizeit, 60 Minuten, wenn man weitere Kaffee- und Internetlesepausen dazuzählt

17.30 Uhr bis 19.00 Uhr Heimfahrt mit dem Fahrrad (ausnahmsweise). Sport, also auch
Freizeit, 90 Minuten lang?

19.00 bis 21.00 Uhr Elternabend. Das war mal definitiv keine Freizeit, bei aller Liebe zum Kind!

21.00 bis 21.30 Uhr Garten wässern. Hobby? Freizeit!
30 Minuten Freizeit

Also entweder hatte ich gestern 240 Minuten Freizeit, was ziemlich genau der Studie entspricht. Oder keine einzige, was eher meinem Gefühl entspricht, das abends sagte: "Bitte nicht noch so einen Tag in naher Zukunft!"

Donnerstag, 19. Juni 2014

So kommt man nicht zum Milchkaffee als Mutter

Ich weiß, warum die Latte-Macchiato-Mütter selbigen Kaffee immer auswärts einnehmen und dabei dann irgendwelchen anderen Zeitgenossen unangenehm auffallen: Zu Hause klappt das einfach nicht!

Nachmittag irgendwo in Norddeutschland. Die Mutter denkt: "Klasse, die Kinder sind draußen, es ist noch Zeit bis zum Abendbrot und Schlafengehen: Jetzt ein Milchkaffee."

Dann geht sie in die Küche. Oh. Der Biomüll müsste mal runter. Aber da sind ja auch noch die Erdbeeren. Wenn man die schneidet, müssen die Überreste ja auch in den Biomüll. Also Erdbeeren waschen, entstrunken, schneiden. Schnell noch bisschen Zucker und Joghurt dazu, dann haben wir gleich einen Abendbrot-Nachtisch, Luxus! Biomüll runterbringen. Und der Papiermüll vielleicht auch gleich? Ah ja, da wollte ja jemand dringend zwei Erdbeeren, der letztes Mal keine abgekriegt hat. Also schnell runter. Jetzt aber wieder hoch und den Kaffee .... jetzt schreit einer. So doll und in einer Tonlage, dass man doch mal nachsehen muss. Wieder runter. Trösten, schlichten. Der Garten könnte auch mal wieder ... aber nein, jetzt hoch zum Kaffee.

Glücklich, wer es bis hierhin geschafft hat, die Maschine anzustellen und das fertige Getränk vorfindet. Ansonsten bleibt nur zu hoffen, dass inzwischen nicht doch schon Abendbrotzeit ist und damit das Thema Milchkaffee mal wieder gegessen ist für den Tag.

Freitag, 13. Juni 2014

Schwimmbad Billstedt an einem heißen Sommertag

Wir haben, wie mit Kindern üblich, schon ein paar Schwimmbäder durchprobiert. Midsommerland liegt am nächsten, Hittfeld hat die nächstgelegene große Liegewiese (und ein Riesensprungkissen für die Kinder), Festland in der Holstenstraße ist mit seinen Dinosaurier-Figuren DIE Kinderattraktion schlechthin.

Nun wollten wir etwas Neues ausprobieren: Schwimmbad Billstedt. Denn: Es ist knallheiß, dort gibt es viele Becken im Freien und EINE REIFENRUTSCHE. So etwas haben meine Kinder vor ein paar Jahren mal im Urlaub kennen- und lieben gelernt.

Ein bisschen mulmig war mir schon. Was hört man in Hamburg nicht alles über Billstedt. Andererseits: Was hört man nicht alles in Hamburg über Harburg, also los, wird schon nicht so schlimm sein.

Und tatsächlich: Abgesehen vom langen Schlangestehen schon beim Bezahlen des Eintritts und an der Rutsche, wo es dann auch mal eine Gruppe Jugendlicher gab, die im Hormonüberschuss alle beiseitedrängelten, um sich gemeinschaftlich (natürlich ohne Reifen) die Rutsche runterzustürzen - war es ein sehr, sehr schöner Schwimmbadbesuch. Viele, viele Becken, so dass sich die Besuchermassen gut verteilten. Bahnenschwimmen ist dort anscheinend kein großes Hobby, so dass ich im Schwimmerbecken draußen ziemlich viel Platz hatte und gefahrlos längere Strecken auf dem Rücken zurücklegen konnte. Trotz des guten Wetters war einzig das Kinderbecken in der Halle supervoll - aber da muss man ja nicht rein, wenn man nicht will. Sehr empfehlenswert, einzig die lange und unberechenbare Anfahrt (ich sage nur: Staugefahr A1) sind ein Manko von unserer Seite der Elbe aus.

Mittwoch, 4. Juni 2014

Nach dem Brüten

Ab wann setzt das ein?

Sehr schön beschreibt das die Schweizerin Rita Angelone auf dem WirElternBlog - aber auch sie lässt offen, wann diese Phase einsetzt. Angelone zufolge wohl schon sehr früh, da bei ihr nur die klassische Baby-Phase als Zeit der mangelnden Bewegungsfreiheit beschrieben wird.

Für viele Kleinkindmütter ist es damit aber noch nicht vorbei. Auch mit einem zwei- oder dreijährigem Kind ist ein Wocheneinkauf möglich, aber erheblich zeitaufwändiger und weniger flexibel möglich, als wenn den ein Erwachsener alleine erledigt. Natürlich unterscheiden sich da die Lebensmodelle: Manche/r lebt intensiv mit den Kindern und gönnt sich so gut wie keine kinderfreie Zeit (durch Großeltern, Au Pairs, Babysitter und ähnliche Möglichkeiten). Andere folgen den guten Ratschlägen zur Pärchenzeit oder nutzen die Kinderbetreuung nicht nur, um zur Arbeit und zurück zu hetzen, sondern um hin und wieder eine oder mehrere Stunden für sich selber herauszuschlagen.

Vielleicht hilft ja der Blick zu Wikipedia: Kleinkindphase heißt dort: Bis zum sechsten Lebensjahr. Bis zum Ende des zweiten Lebensjahres "Kleinstkindphase". Die würde ich mal als besonders "angebunden beschreiben.

Hier scheint es so, dass sich ab dem 3. Lebensjahr des kleinsten Kindes etwas änderte. Natürlich kann man das Kind immer noch nicht länger alleine lassen. Aber zu einen folgen wir nun endlich den guten Ratschlägen mit dem Babysitter (mangels Großeltern und ähnlichem in der Nähe) und zum anderen hat das Kind natürlich viel zu schauen und zu lernen von den älteren Geschwistern. Und bei mir wächst die Lust (und Energie!), wieder etwas anderes zu machen. Wie wäre es also mit dem Volkshochschulkurs in Serviettenmalerei? Ach Gott, wie unbelesen ich bin: Das heißt natürlich "Serviettentechnik" und bringt sogar ganz hübsche Resultate, also erst mal Kopf einschalten vorm Vorurteile verbreiten. Aber im Ernst: Ein wenig Energie für all die Dinge, die jetzt so um die zehn Jahre lang zu kurz gekommen sind. Die eigenen Hobbys und Interessen. Das tut schon gut!

Donnerstag, 22. Mai 2014

Nichtstun re-visited

Ich schrieb mal auf Facebook, dass sich das Konzept von Nichtstun mit Eintritt der Elternschaft massiv verändert hat. Wie denn nun?

Es gab früher Tage, da hab ich einfach NICHTS gemacht. Außer Essen, waschen, lesen, abhängen. Und jetzt? Selbst wenn ich das will, überweise ich noch mal schnell eine fällige Rechnung, gehe Wäsche aufhängen, die dankenswerterweise jemand anders in die Maschine gesteckt hat. Noch schnell zur Post, um ein Geschenk wegzuschicken, Einkaufen ist auch fällig, weil nur noch zwei Tüten Milch da sind und kaum noch Brot und kein Zucker. Außerdem der Garten, wo man auch eher selten nur im Liegestuhl hängt. Kinderbetreuung als Aufgabe noch gar nicht eingepreist, denn wo fängt die an, wo hört die auf.

Das ist also das moderne Nichtstun? Da hilft wohl tatsächlich bis zum Rentnerdasein erst mal nur das Konzept "Abhauen" für einige Tage, solange man einen bereitwilligen Partner hat - dem man dann dasselbe Privileg natürlich auch zugestehen muss.

Donnerstag, 22. September 2011

Speisewagen im Vergleich

Schweiz vs. Deutschland

Schweiz:
- Verspieltere Sitzordnung
- Um Längen besserer Service. "Was, so schnell kann das Frühstück da sein?" Ja klar, was soll daran auch so lange dauern, ein paar Sachen in eine Schüssel zu stellen, Wasser für den Tee heiß zu machen und alles zum Gast zu bringen? Was, ja was, liebe Deutsche Bahn?
- Heiße Schokolade von Cailler

Deutschland:
- Größere Auswahl auf der Speisekarte - Schweiz, nur drei warme Gerichte zur Auswahl?
- Günstiger. Na gut, was will man bei der Schweiz auch erwarten. Ich meine, die mussten den Franken an den Euro koppeln, damit der Franken nicht NOCH teurer wird!

Also, ganz klar: Wie in so Vielem überzeugen die Deutschen auch beim Speisewagen mehr durch Inhalt als durch Form. So ein bisschen, nur ein kleines bisschen Form wär aber doch auch nett! Alles Andere kann gern so bleiben!

Sonntag, 21. August 2011

Vielleicht sollte ich das Konzept "Freizeit" überdenken?

Doch, es ist eine Umstellung zurück in die Berufstätigkeit. Es war vorher recht entspannt. Da hat jede natürlich ihre eigene Belastungsgrenze. Bei uns ist Haushalt etc. z.B. weder als Hausfrau noch als nicht-mehr-nur-Hausfrau besonders wichtig. Das mögen andere anders sehen und deshalb auch objektiv mehr Stress beim Putzen, Kochen, Backen haben. Aber egal, von welchem Sockel an Hausarbeit ich ausgehe, ich tue einen ganzen Batzen obendrauf, selbst wenn es "nur" 30 Stunden pro Woche sind, die ich wieder arbeite.

Das merke ich ganz klar an all den Dingen, die plötzlich abends in kürzester Zeit und mit richtiger Überwindung erledigt werden müssen: Schnell mit den Kindern ins Schwimmbad, damit der Seepferdchenkurs nicht umsonst war und das ganze Gelernte wieder vergessen wird (das geht so schnell, unglaublich!). Ins Möbelhaus, um endlich den Schrank zu bestellen. Vielleicht noch mal fahren, um wirklich den richtigen zu erwischen? OMG, noch ein Abend oder ein Samstag "verbraucht".

Vermutlich muss ich wirklich an meinem Konzept von "Freizeit" arbeiten. Freizeit ist alles, was nicht bezahlte Arbeit ist. Rasenmähen? Freizeitvergnügen. Mit Kindern ins Schwimmbad: Aber so was von Spaß. Ist es ja irgendwie auch, macht es auch - aber was ist mit Zeitunglesen, ausruhen, abschalten und still sein?

Donnerstag, 14. Juli 2011

Meditativ

Versonnen blicke ich auf die Zielanzeige im Navi. Angeblich bin ich um 19.33 Uhr da. Weiß ich natürlich, dass das Quatsch ist. Oh, am Anfang, da komm ich gut durch, eine Ampel ist grün, die sonst niiie grün ist. Ha, 19.32 Uhr.
Aber schon auf der Bundesstraße muss ich zwei Ampelphasen warten, bis ich abbiegen kann, weil so viel los ist. 19.33 Uhr.
Tja, das mit den Ampeln bleibt leider etwas zäh. Dann auf der Autobahn nicht konstant Höchstgeschwindigkeit gefahren. Vorm Elbtunnel etwas zäher Verkehr. 19.45 Uhr wird schließlich die Ankunftszeit.
Ich freu mich immer, zu sehen, mit welcher Quatschzeit ich anfange (Wann wird das berechnet? Wenn es theoretisch keine Ampeln gäbe? Gibt es intelligenter programmierte Navis, die die Tageszeit und das voraussichtliche Verkehrsaufkommen berücksichtigen?) und wie sie die Zeit dann langsam nach hinten verschiebt bis die errechnete und die tatsächliche Ankunftszeit dann wunderbarerweise übereinstimmen - ca. eine Minute, ehe ich da bin.

Mittwoch, 11. Mai 2011

Konzert in Kürze - Cat Steven bzw. Yusuf Islam

Schön war's - das wär die allerknappste Version. Und teuer, aber das steht auf einem anderen Blatt - na ja, der Eintrittskarte, um genau zu sein.
  • Um sich mit Mitte Dreißig noch mal ziemlich jung zu fühlen, ist so ein Konzert von Yusuf bzw. Cat Stevens ein gutes Mittel - ich gehörte eindeutig zum jüngeren Zuschauerdrittel
  • Das ist aber kein Wunder, schließlich stammte das erste Lied laut Yusuf von 1966. Schnelles Nachrechnen während des Konzerts ('76, '86, ...): 45 Jahre! Hoffen wir, dass er seine Karriere jung angefangen hat, dann ist er jetzt wie alt genau?
  • Die Stimme klingt ganz genau wie früher - gegen Ende wird sie ein bisschen rauher und tiefer, aber meine Güte, er legt ja auch ganz schön los bei einigen Liedern
  • Es wachsen kaum noch Hippies nach - oder die können sich die teuren Konzertkarten noch nicht leisten
  • Erstaunlich, was aus den Alt-Hippies so geworden ist - sehr durchschnittliche ältere Leute, die Herren vielleicht etwas weniger dick als der deutsche Durchschnitt. (Merke: nicht Spießer sagen, wer es sagt, ist selber einer)
  • Erstes Konzert (okay, ich war bestimmt zehn Jahre nicht mehr - und mit nummerierten Sitzen auch erst einmal, mit meinen Eltern, James Last, andere Geschichte), bei dem ich einige Frauen mit Kopftuch gesehen habe. You lose some, you win some, könnte man wohl die Zuschauerfluktuation beschreiben.
  • Mit 30 Minuten Pause - wieder an die Altersstruktur des Publikums und des Sängers denken
  • Merken für falls es mal in Frage kommen sollte: Wenn man (nein, frau) sich im Alltag nie schminkt, dann bitte nicht zu so einem Anlass mal "so wie früher" - geht nicht gut. Nein. Wirklich nicht.
  • Eindeutig ein Pärchenkonzert!
  • Balladendilemma: Kaum einer hat noch ein Feuerzeug (Rauchen ist doch so ungesund. Und erst recht in dem Alter.) und die moderne Variante mit leuchtendes-Handy-schwenken ist beim Publikum noch nicht angekommen.
  • First Cut is the deepest - und plötzlich ist man wieder 15 und der Schmerz ist riesig. Egal ob es der eigene oder der einer Freundin ist

Freitag, 8. April 2011

Abhängen

"Wieso schaffe ich es eigentlich nie, früher ins Bett zu gehen?"
"Weil Du rumhängst."

Mann, kennt der mich gut ...

Montag, 21. März 2011

Popkultur und ich

Heute nacht von Ozzy Osbourne geträumt. Er will immer in der Porzellanvitrine seines Sohnes schlafen, wenn er bei ihm zu Besuch ist, dabei ist er doch so ein großer Mann ... zu viel Fernsehen, lautet die Diagnose, selbst Jahre später wird man also noch von den "Osbournes" heimgesucht!

Mittwoch, 16. März 2011

Ohne Kinder ...

- wird die Wohnung gar nicht richtig dreckig. Man muss nicht drei Mal am Tag unter dem Tisch kehren (besser: müsste), die Zahnpastaschlieren aus dem Waschbecken spülen ...

- ist das Mittagessen gar kein Problem. Man muss nicht vorher drüber nachdenken, keinen Wochenplan machen, kann den Wocheneinkauf mal ausfallen lassen und im Notfall schnell zu Penny huschen Denn wenn nix da ist, obwohl der Hunger kommt, sind wir ja alle erwachsene Menschen und können uns zur Not ein Brot machen.

- ist es dem Baby ganz schön langweilig, so dass es mehr Beschäftigung von den Eltern einfordert

- wirken die Kinderzimmer ganz schön verwaist. So ist das also als "Empty-Nester" - da sollte man aber schnell in eine kleinere Wohnung umziehen

Aber schön ist es mal und ich hoffe, meine beiden Großen machen ruhig öfter mal ein paar Tage allein Urlaub

Mittwoch, 26. Januar 2011

Übungen

So ein Umzug ist eine gute Vorbereitung auf Krafttrainig.

Also: Jetzt kräftig Kisten schleppen (Wie viele werden das denn noch? Es war doch nur eine Dreizimmerwohnung!), dann im Februar zurück ins Sportstudio (so lang hab ich mich beurlauben lassen) und dann ran an die Geräte und zwar hoffentlich mit total vielen Kilogramm Gewicht, weil die Kartons mich so gut drauf vorbereitet haben.

Bis dahin sind dann auch die ganzen Kurzzeitsportler, die ihre guten Vorsätze zum neuen Jahr verwirklichen wollten, wieder verschwunden oder tauchen nicht mehr so regelmäßig auf - siehe unten.