Seid Ihr wie ich? Bleiben diese ganzen "lustigen Reisespiele" nie in Eurem Kopf? Ich meine, ich war auf so vielen Kinder- und Jugendreisen, wo pädagogisch wertvolle und meist auch witzige Spiele gemacht wurden. Alles weg, sobald ich wieder zu Hause bin. Also auch wenig pädagogisch wertvolle Ideen für Kindergeburtstage oder lange Autofahrten. Außer "Ich sehe was, was Du nicht siehst". Der Langeweile-Horror mit Autobahn-Zusatzregeln ("es muss im Auto sein und nicht schwarz"). Bringt einen ungefähr 10 Minuten weiter und danach nervt es mich auch schon wieder mehr als das Langeweile-Gejammer der Kinder.
Aber nun gibt es eine Alternative! "Smart". Ein Kind brachte das Spiel mit nach Hause und das geht so: Alle suchen den fahrenden und stehenden Verkehr ab, und wer einen Smart sieht, ruft laut ... "Smart". So einfach! Und so effektiv. Sogar mir macht das Spaß und man merkt, wer die Adleraugen hat, wer sich gut konzentrieren kann, wer multitasking-fähig ist (reden und trotzdem den Smart als erstes erblicken) und wer nicht gut verlieren kann. Ja, mir macht das Spaß.
Einzige Einschränkung: "In Bad Oldesloe geht das aber nicht, Mama", klärt mich das Kind auf, das dort gerade auf Klassenfahrt war. Gemeinsam philosophieren wir dann darüber, wieso das so ist. Enge Parkplätze. Keine Car2Go-Smarts, die selbst hier in Harburg mehr als die Hälfte der Smart-Population ausmachen. Und deshalb befürchte ich, dass der natürliche Lebensraum des gemeinen Smart auch nicht unbedingt die Autobahn ist. Aber vielleicht gibt es ja Alternativ-Fahrzeugmarken. Vorschläge (gern praxiserprobt) nehme ich gern entgegen.
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Samstag, 17. Juni 2017
Samstag, 19. März 2016
Zurück aus dem Urlaub
Die wahre Kunst des Reisens zeigt sich ja, wenn Probleme auftauchen. Bin bisschen stolz auf uns, obwohl wir auf dem Hinweg einen Anschluss verpasst haben, ungeplant eine Nacht in Zürich verbringen mussten, einen Tag Urlaub also verloren, oder vielmehr "umgewandelt" haben (wir bleiben hier ja ausschließlich positiv), ist mir nur ein einziges Mal die Stimmlage entglitten, als ich ein paar überdrehte Kinder ins Bett schicken musste.
Um hier nicht in Selbstbeweihräucherung unsichtbar zu werden: Es hilft natürlich, wenn man ein paar Essensgutscheine von der Fluglinie zum Verbraten kriegt (natürlich muss man sehr genau rechnen bei Schweizer Flughafenpreisen, aber es kommt schon so ungefähr hin, ohne dass man Hunger leiden muss) und ein annehmbares Hotel gestellt bekommt. Aber trotzdem. Wir waren ganz Zen.
Weniger Zen dann auf einer eigentlich kurzen Fahrt (drei Stunden Auto) mit frisch beendeter Reisekrankheit und noch nicht auskurierter Erkältung im selben Urlaub - laut eigenem Gefühl und auch noch mal vom Mann bestätigt, der das alles durch doppelt gute Laune versuchte wettzumachen.
Als Zusammenfassung bleibt also: selber Zen sein, möglichst gesund und mit ausreichend Geld - dann ist Reisen mit Kindern ein Kinderspiel.
Um hier nicht in Selbstbeweihräucherung unsichtbar zu werden: Es hilft natürlich, wenn man ein paar Essensgutscheine von der Fluglinie zum Verbraten kriegt (natürlich muss man sehr genau rechnen bei Schweizer Flughafenpreisen, aber es kommt schon so ungefähr hin, ohne dass man Hunger leiden muss) und ein annehmbares Hotel gestellt bekommt. Aber trotzdem. Wir waren ganz Zen.
Weniger Zen dann auf einer eigentlich kurzen Fahrt (drei Stunden Auto) mit frisch beendeter Reisekrankheit und noch nicht auskurierter Erkältung im selben Urlaub - laut eigenem Gefühl und auch noch mal vom Mann bestätigt, der das alles durch doppelt gute Laune versuchte wettzumachen.
Als Zusammenfassung bleibt also: selber Zen sein, möglichst gesund und mit ausreichend Geld - dann ist Reisen mit Kindern ein Kinderspiel.
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