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Sonntag, 1. Mai 2022

7.000 Schritte pro Tag sind genug

Vielleicht sollte das eine neue Reihe werden: TikTok made me check this out. Dieses Mal von Dr. Chismd.

Eine Studie von Jama hat herausgefunden, dass 7.000 Schritte pro Tag bei "middle aged adults" (das ist gerade ungefähr meine Altersgruppe) eine deutliche Reduzierung in der Sterblichkeit mit sich bringen. Die oft geforderten 10.000 Schritte sind wohl mehr so ein Marketing-Ding und bringen keine deutlichen Vorteile bei der Verringerung der Sterblichkeit mehr.

Hier der Link zur Studie zum selber Nachlesen: https://jamanetwork.com/journals/jamanetworkopen/fullarticle/2783711

Bin ich natürlich froh drum. Seit Januar 2021 (ja, bei mir funktionieren Neujahrsvorsätze erstaunlich gut) verfolge ich meine tägliche Schrittzahl. Das Ziel ist, wie bei Google Fitness Standard, auf 6.000 Schritte pro Tag eingestellt. Und im Monatsdurchschnitt schaffe ich meistens etwas mehr als 7.000. Bin ich also gut dabei. Mehr wäre tatsächlich schwierig, so vom Home Office aus. Es braucht ca. 50-60 Minuten für 6.000 Schritte, die muss man sich ja erst mal nehmen (können). 

Da ich wegen Büro im eigenen Haus schon vor Corona in den Genuss von Home Office kam, kann ich sagen, dass es vorher deutlich weniger Schritte waren, das war schon ein guter Anstoß. Und jetzt auch noch medizinisch vailidiert, ich bin sehr zufrieden.



Samstag, 27. August 2016

Starke Kinder - und die Eltern?

In den letzten Tagen erlebt: Das eine Kind trägt kommentarlos (ok, und stolz wie Oskar) die IKEA-Tasche mit einem Teil der Wocheneinkäufe aus dem Auto ins Haus. Die Tasche, die ich mir normalerweise mit viel Gestöhn auf meinen Rücken wuchte und die Treppen hochschleppe.

Wenig später auf dem Wäscheboden: Die trockene Wäsche haben wir (also hauptsächlich ich) abgenommen und in zwei Körbe getan. Ich gehe mit dem einen nach unten. Das Kind (ein anderes, deutlich kleineres) folgt mir - mit dem zweiten Korb. "Ich wusste gar nicht, dass Du das schon schaffst!" - "Ja, ich hab es einfach versucht und dann hat es geklappt." 

Ja, so geht das. Wir nähern uns immer mehr dem (zumindest körperlichen) Gleichstand. Dieses prekäre Gleichgewicht (manche körperliche Schwäche kann man noch länger durch größere Erfahrung ausgleichen, vermute ich) dauert vielleicht fünf bis zehn Jahre. 

Und eh man sich's versieht, sprechen die Kinder einen sanft an: "Mama, diese neuen Elektroautos sind so leise und Du hörst doch nicht mehr so gut - lass das mal lieber mit dem Autofahren." 

Mittwoch, 3. Februar 2016

Alt werden - und nicht unangenehm werden

Hoffentlich klappt das. Man hat ja so seine Träume. Mit jugendlichen 17 war mein Ziel "alt und weise" zu werden. So pathetisch habe ich es damals irgendwann mal formuliert.

Inzwischen hoffe ich einfach, dass ich alt werde und dabei nicht den positiven Blick auf die Welt verliere. Damit ich nicht, wie heute bei einer älteren Dame beobachtet, angesichts jugendlicher Lebensfreude meiner Alterskollegin zuraune:  "Dass die immer so laut sein müssen". Die Jugendlichen. Ja nee, wär natürlich schöner, wenn Deutschland noch mehr Altenheim wäre, als es eh schon ist.

Aber wer weiß, wenn dann die Hüfte schmerzt und der Weg beschwerlich wird, wenn ich selber so weit bin, vielleicht ist mir dann auch eher nach rumgranteln zumute.