Ich weiß, es ist ein luxuriöses Leben. Um 2.00 Uhr nachts schlafen gehen und wissen, dass man schlafen kann, bis man von alleine wach wird. Und das mit drei schulpflichtigen Kindern und einer Arbeit, die durchaus anspruchsvoll ist und Geld einbringt. Und einem Haus, um das man sich kümmert etc.
Natürlich geht das nicht alleine. Deshalb sag ich ja: Luxus. Den ich momentan an vielen Tagen in der Woche genieße. So habe ich meine Freizeit offensichtlich wieder auf ein paar Stunden pro Tag hochgeschraubt. Also die echte Freizeit, in der ich möglichst keine Wäsche wasche/ausräume/zusammenlege. Oder Essen koche. Oder einkaufe. Oder oder oder.
Andererseits merke ich, dass ich gern tagsüber zum Arbeiten mehr Zeit hätte. Also zum Haushaltsarbeiten und zum Erwerbsarbeiten. Vielleicht könnte ich die Freizeit abends/nachts dafür ein bisschen einschränken. Wir probieren das vielleicht demnächst mal.
Aber krass, wie "ausreichend schlafen" zum Luxus geworden ist, oder? Ich weiß noch, wie ich eine kinderlose Kollegin angestarrt habe, als ihre Handy-App ihr mitteilte, dass sie so langsam schlafen gehen sollte, damit sie auf ihre acht Stunden Schlaf kommt. Hab jahrelang mit deutlich weniger als ich gebraucht hätte gelebt. Sieht man aber auch, wo das hinführt, deshalb muss ich jetzt so viel rumschlunzen und kann kaum noch kurzfristig ein, zwei Gänge höherschalten, weil mich das überfordert.
Posts mit dem Label Schlaf werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Schlaf werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Mittwoch, 11. September 2019
Mittwoch, 29. August 2018
Ein neues Level an Müdigkeit
Kinder machen Müde. Jede Säuglingsmama wird Euch das bestätigen, die meisten Babyväter vermutlich auch.
Das wird ein wenig besser, auch wenn ich immer noch nicht weiß, wie ich damals bei den ersten Kindern einen normalen Arbeitstag gewuppt habe nach einer Nacht mit zwei, drei, wenn es schlecht lief, vier Mal aufwachen, um irgendwelche Babysachen zu machen.
Gut, gehen wir vom Idealfall aus, irgendwann schlafen sie alle durch, und man selbst auch.
Dann fängt das an mit dem später ins Bett gehen. Auch da sind die Kinder, wie immer, unterschiedlich, aber meine Kinder sind eher so Langschläfer mit spät-ins-Bett-geh-Tendenzen. Was meine Eltern in den Wahnsinn treibt, rein das Mitanzuschauen, aber das nur nebenbei.
Und plötzlich hat man so Teenager, die irgendwie gar nicht mehr schlafen gehen. Die vielleicht aber noch zu jung sind, um Fernsehsendungen ab 16 zu sehen. Oder mit denen man nicht unbedingt zusammensitzen möchte, wenn es bei "Masters of Sex" explizit wird. Ja, nennt mich altmodisch, genant, was auch immer, aber nein heißt nein und keiner muss, was er nicht will, auch als Eltern nicht!
Tja, und dann kommt es zur Entscheidung: Gehe ich um 22.00 Uhr schlafen und habe eben einfach kein Erwachsenenleben mehr, sehe meinen Mann nie mehr alleine (wie machen das die anderen? Haben die Schlafzimmer in anderen Stockwerken? Jobs, bei denen beide Ehepartner auch mal tagsüber gemeinsam zu Hause sind, wenn alle Kinder in der Schule sind?). Oder ich schlafe halt nie wieder genug, denn von 1 Uhr nachts bis 6.30 Uhr morgendliches Weckerklingeln ist einfach nicht genug Zeit, um danach wirklich wach zu sein. Wo noch hinzukommt, dass ich älter werde und immer schlechter mit zu wenig Schlaf auskomme.
Das wird ein wenig besser, auch wenn ich immer noch nicht weiß, wie ich damals bei den ersten Kindern einen normalen Arbeitstag gewuppt habe nach einer Nacht mit zwei, drei, wenn es schlecht lief, vier Mal aufwachen, um irgendwelche Babysachen zu machen.
Gut, gehen wir vom Idealfall aus, irgendwann schlafen sie alle durch, und man selbst auch.
Dann fängt das an mit dem später ins Bett gehen. Auch da sind die Kinder, wie immer, unterschiedlich, aber meine Kinder sind eher so Langschläfer mit spät-ins-Bett-geh-Tendenzen. Was meine Eltern in den Wahnsinn treibt, rein das Mitanzuschauen, aber das nur nebenbei.
Und plötzlich hat man so Teenager, die irgendwie gar nicht mehr schlafen gehen. Die vielleicht aber noch zu jung sind, um Fernsehsendungen ab 16 zu sehen. Oder mit denen man nicht unbedingt zusammensitzen möchte, wenn es bei "Masters of Sex" explizit wird. Ja, nennt mich altmodisch, genant, was auch immer, aber nein heißt nein und keiner muss, was er nicht will, auch als Eltern nicht!
Tja, und dann kommt es zur Entscheidung: Gehe ich um 22.00 Uhr schlafen und habe eben einfach kein Erwachsenenleben mehr, sehe meinen Mann nie mehr alleine (wie machen das die anderen? Haben die Schlafzimmer in anderen Stockwerken? Jobs, bei denen beide Ehepartner auch mal tagsüber gemeinsam zu Hause sind, wenn alle Kinder in der Schule sind?). Oder ich schlafe halt nie wieder genug, denn von 1 Uhr nachts bis 6.30 Uhr morgendliches Weckerklingeln ist einfach nicht genug Zeit, um danach wirklich wach zu sein. Wo noch hinzukommt, dass ich älter werde und immer schlechter mit zu wenig Schlaf auskomme.
Mittwoch, 14. Juni 2017
Schlaf - es ist nie genug!
Frau Novemberregen schläft. Twitter sagt mir, dass es auch andere gibt, die nie genug Schlaf bekommen können:
Am Anfang war die Müdigkeit ja noch verständlich. Kleine Kinder, Babys, gleich drei Stück hintereinander, oh mein Gott, kein Wunder, dass die arme Frau immer müde ist. Dazu dann immer nach wenigen Monaten die bezahlte Arbeit.Never stop pushing yourself. Some say 8 hrs of sleep is enough. Why stop there? Why not 9? 10? Strive for greatness.— no (@tbhjuststop) April 20, 2017
Dann gab es eine Zeit mal keine bezahlte Arbeit - und immer noch die große Müdigkeit! Dann dachte ich, die Diagnose "Schilddrüse" bringt den großen Durchbruch. Aber Pustekuchen, nur ein bisschen besser und man weiß nicht, ist das Placebo oder echt. Vielleicht ist es inzwischen schon das Alter, wer weiß, auch wenn andere behaupten, es gebe so etwas wie "senile Bettflucht" und man schlafe im Alter eher weniger als mehr.
Auf jeden Fall ist der Tweet oben nur halb so lustig, wie er auf den ersten Blick scheint. Denn regelmäßig werden einem die Stories von den Erfolgreichen dieser Welt um die Ohren gehauen, die alle eher wenig schlafen. Angeblich brauchen 18% der Spitzenkräfte in Wirtschaft und Politik nur fünf Stunden Schlaf.
Das Thema "wenig Schlaf, hohe Leistung" wird also regelmäßig medial abgedeckt. Spätestens, wenn Angela Merkel mal wieder die Nacht durchverhandelt hat.
Aber hört man von den Menschen, die am anderen Ende der Normalverteilung liegen (hihi)? Wenn der erwachsene Mensch im Durchschnitt 7 bis 9, aber durchaus auch mal 10 Stunden Schlaf täglich braucht. Und ich jetzt einfach mal die Hand hebe und rufe: "Jau, da gehöre ich zu". Was bedeutet das zum Beispiel für die Tages- und Abendplanung? Bei neun Stunden Schlaf, Aufstehzeit um 6.30 Uhr (fest vorgegeben wegen Schulkindern) müsste ich um 21.30 Uhr im Bett liegen?
Ganz super, da sind die Kinder noch nicht mal alle eingeschlafen. Zeit zu zweit? Fehlanzeige. Von den guten Filmen und Serien im Fernsehen ganz zu schweigen. Oder Telefonate mit Freunden - aller bis neun Uhr abends erledigen, danach Bad und Bett, wirklich?
Kein Wunder also, dass auf Instagram "Coffee" ein so beliebter Hashtag ist (68 Millionen!) und dass wir Schlafbedürftigen uns mit Koffein und Nickerchen versuchen, über den Tag zu retten. Wer irgendwelche Selbsthilfegruppen der Langschläfer kennt, ich probier alles aus!
Dienstag, 10. Januar 2017
Die Gnade des ersten Schultags
Manchmal klappt es. Beileibe nicht immer, das wäre ja zu einfach. Aber manchmal ist der erste Schultag (einer Woche, nach den Ferien, im neuen Jahr, das ist ganz beliebig) ein besonders guter. Da klappt es wie geschmiert mit dem Wecken, Anziehen, Brotdosen bestücken und Kinder freundlich, aber bestimmt aus dem Haus schicken.
So war es heute. Dienstag, ein komischer erster Schultag, das lag an der Schulkonferenz, die für einen kleinen Teil der Kinder die Ferien noch um einen Tag verlängert hat. Und dann lief es einfach wie auf Schienen. Am Horizont tauchte die Möglichkeit auf, eventuell das ganze Morgenritual erst 10, 15, ach was, nicht kleckern, klotzen!, 30 Minuten später beginnen zu lassen. Also später aufstehen. Länger schlafen. (hier bitte einen immer gieriger werdenden Unterton hören).
Aber ach. Man weiß es ja. Auf einen tollen ersten Tag folgt, fast so sicher wie das Amen in der Kirche, ein zweiter Tag, der von den üblichen Aufstehproblemen (nicht bei mir!) erfüllt ist. Aber ein bisschen ist es natürlich trotzdem wie ein Blick in die Zukunft, in die Möglichkeiten ... (träumerisch ab).
So war es heute. Dienstag, ein komischer erster Schultag, das lag an der Schulkonferenz, die für einen kleinen Teil der Kinder die Ferien noch um einen Tag verlängert hat. Und dann lief es einfach wie auf Schienen. Am Horizont tauchte die Möglichkeit auf, eventuell das ganze Morgenritual erst 10, 15, ach was, nicht kleckern, klotzen!, 30 Minuten später beginnen zu lassen. Also später aufstehen. Länger schlafen. (hier bitte einen immer gieriger werdenden Unterton hören).
Aber ach. Man weiß es ja. Auf einen tollen ersten Tag folgt, fast so sicher wie das Amen in der Kirche, ein zweiter Tag, der von den üblichen Aufstehproblemen (nicht bei mir!) erfüllt ist. Aber ein bisschen ist es natürlich trotzdem wie ein Blick in die Zukunft, in die Möglichkeiten ... (träumerisch ab).
Freitag, 8. Juli 2016
Es gibt keine Kur gegen Überarbeitung - außer weniger zu arbeiten
Brillant zusammengefasst auf theconversation.com
Ich war ja mal an dem Punkt, an dem ich ernsthaft überlegte, ob ich den Weg zur Arbeit zum Joggen nutzen sollte - man kommt ja sonst zu nichts und an der Arbeit gab es Duschen.
Glücklicherweise kam mir dann selber der Gedanke, wie sehr ich die Zeit in der Bahn genieße zum Lesen und Rum-Nichts-Tun.
Es mag andere Menschen geben, zu deren Leben das passen würde. Aber Selbsterkenntnis ist durchaus ein wichtiger Wert und wenn man weiß, wie viel man aushält und wie viel Schlaf man im Durchschnitt benötigt (und dass dieser Wert von Mensch zu Mensch stark variiert), dann ist schon eine ganze Menge gewonnen!
Ich war ja mal an dem Punkt, an dem ich ernsthaft überlegte, ob ich den Weg zur Arbeit zum Joggen nutzen sollte - man kommt ja sonst zu nichts und an der Arbeit gab es Duschen.
Glücklicherweise kam mir dann selber der Gedanke, wie sehr ich die Zeit in der Bahn genieße zum Lesen und Rum-Nichts-Tun.
Es mag andere Menschen geben, zu deren Leben das passen würde. Aber Selbsterkenntnis ist durchaus ein wichtiger Wert und wenn man weiß, wie viel man aushält und wie viel Schlaf man im Durchschnitt benötigt (und dass dieser Wert von Mensch zu Mensch stark variiert), dann ist schon eine ganze Menge gewonnen!
Mittwoch, 17. Februar 2016
Schlafen
Ist schlafen eigentlich ein Menschenrecht? Eine Menschenpflicht? Es hat viele Jahre gedauert, bis ich mir zugestanden habe, dass ich offensichtlich kein Schlafkamel wie Angela Merkel bin. Oder kein Wenigschläfer wie angeblich Napoleon Bonaparte . Sondern ein Mensch, der acht Stunden Schlaf braucht, um auf Dauer gut klarzukommen.
Und wenn die Nächte wegen spät ins Bett, denn man will ja auch mal was machen ohne die Kinder und wegen früh auf denn irgendwer muss ja die ganze Truppe wecken und möglichst vorher selber schon zurechnungsfähig sein, wenn also die acht Stunden nachts nicht erreicht werden, dann ist es eine gute Idee, die fehlenden Stunden irgendwie tagsüber reinzuquetschen.
Ja, das klingt absolut unsexy, tut aber gut und ist für fortdauernde Betriebsbereitschaft unerlässlich. Und ja, Kinder lernen, damit umzugehen. Meistens. Wenn sie nicht dringend ein Instrument üben müssen, während man im Nachbarzimmer liegt.
Und wenn die Nächte wegen spät ins Bett, denn man will ja auch mal was machen ohne die Kinder und wegen früh auf denn irgendwer muss ja die ganze Truppe wecken und möglichst vorher selber schon zurechnungsfähig sein, wenn also die acht Stunden nachts nicht erreicht werden, dann ist es eine gute Idee, die fehlenden Stunden irgendwie tagsüber reinzuquetschen.
Ja, das klingt absolut unsexy, tut aber gut und ist für fortdauernde Betriebsbereitschaft unerlässlich. Und ja, Kinder lernen, damit umzugehen. Meistens. Wenn sie nicht dringend ein Instrument üben müssen, während man im Nachbarzimmer liegt.
Montag, 11. Januar 2016
Aufstehen im Allgemeinen
Das Aufstehprogramm für die gesamte Familie ist hier eigentlich selten stressfrei.
1. klingelt der Wecker (meiner) natürlich immer zu früh. 6.10 Uhr, da bin ich einfach nicht wach. Vor Mitternacht ins Bett gehen wäre natürlich eine Maßnahme, aber dann ist meine kinderfreie Zeit am Abend doch so kurz (jammer, jammer), klappt eigentlich so gut wie nie. Versacke immer vor diesem Internet. Wenn das nicht, dann vorm Fernsehprogramm. Von Vorbildfunktion für die Kinder wollen wir mal gar nicht reden. Ich versteh jede Art von Bildschirmsucht, versuche aber trotzdem, das bei den Kleinen im Rahmen zu halten.
2. gibt es kleine Langschläfer unter den zu Weckenden. Also genau einen. Die anderen Kinder brauchen kurzes Antippen oder maximal zwei bis drei Klopfer ans Bettgestellt und schon stehen sie wie kleine Automaten auf, tappsen in Bad und dann Küche, schaufeln sich das Frühstück rein und machen sich dann fertig zum Rausgehen. Das Langschläferkind benötig 5 bis 15 Minuten 1:1-Betreuung mit langsamem Wecken - und dann ist noch nicht garantiert, dass die Laune gut ist oder es lückenlos weitergeht mit Waschen, Essen, Zähneputzen
3. wenn es dann noch gegen Ende im Bad und beim Jacke und Schuhe Anziehen knapp mit der Zeit wird, dann ist mein Stresspegel kurz vor Anschlag. Wenn dann alle glücklich auf dem Weg zu ihrer Tagesbeschäftigung sind, ich mich von den Kindern (oder dem Kind, je nachdem, wie knapp es war, manchmal gehen einzelne schon vor, weil sie keine Lust auf Hektik und Zuspätkommen haben. Richtig, das sind tendenziell die Automaten-Aufsteh-Kinder.) an der Ecke trenne und mich alleine auf dem Weg zur S-Bahn mache - dann atme ich einmal tief durch und denke an meine kinderlosen Kollegen, die gar nicht nachvollziehen können, wie viel Programm man vor Arbeitsbeginn schon durchgezogen haben kann. Klar, bisschen Stolz ist auch dabei, an irgendwas muss man sich ja aufrichten.
Früher - also vor bestimmt fünf Monaten oder einem ähnlich langem Zeitraum, war es allerdings noch schlimmer. Da musste am Morgen regelmäßig rumgeschrien werden (leider von mir) und beinah ausgetickt werden (leider unter anderem auch von mir)
Ausnahmsweise half tatsächlich mal ein Erziehungstipp aus dem Internet. Oder ganz viele Tipps, aus einem Blog mit sehr langem und sehr süßlichen Namen, aber mit vielen guten Ideen:
Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten. Dass mans dem Kind beim Anziehen angenehm kuschlig machen kann, weil Kälte doof ist, vor allem im Winter. Dass es kein Gesetz gibt, dass die Reihenfolge "Waschen, Anziehen, Frühstücken" festlegt, sondern man da durchaus mal flexibel rangehen kann.
Und natürlich der Dauerbrenner-Tipp: Ab und an Zurücktreten und sich fragen, wer hier eigentlich der Erwachsene ist. Und ob man sich wirklich von einem noch nicht mal schulpflichtigen Kind an seine Grenzen bringen lassen will. Außerdem hilfreich: Hin und wieder kleine Pausen. Einfach mal aus dem Zimmer gehen ("Ich mach jetzt erst das und das, dann komm ich zurück und wir machen weiter"). Ehrlich, bei uns hat sich dann mancher Bock einfach in Luft aufgelöst!
1. klingelt der Wecker (meiner) natürlich immer zu früh. 6.10 Uhr, da bin ich einfach nicht wach. Vor Mitternacht ins Bett gehen wäre natürlich eine Maßnahme, aber dann ist meine kinderfreie Zeit am Abend doch so kurz (jammer, jammer), klappt eigentlich so gut wie nie. Versacke immer vor diesem Internet. Wenn das nicht, dann vorm Fernsehprogramm. Von Vorbildfunktion für die Kinder wollen wir mal gar nicht reden. Ich versteh jede Art von Bildschirmsucht, versuche aber trotzdem, das bei den Kleinen im Rahmen zu halten.
2. gibt es kleine Langschläfer unter den zu Weckenden. Also genau einen. Die anderen Kinder brauchen kurzes Antippen oder maximal zwei bis drei Klopfer ans Bettgestellt und schon stehen sie wie kleine Automaten auf, tappsen in Bad und dann Küche, schaufeln sich das Frühstück rein und machen sich dann fertig zum Rausgehen. Das Langschläferkind benötig 5 bis 15 Minuten 1:1-Betreuung mit langsamem Wecken - und dann ist noch nicht garantiert, dass die Laune gut ist oder es lückenlos weitergeht mit Waschen, Essen, Zähneputzen
3. wenn es dann noch gegen Ende im Bad und beim Jacke und Schuhe Anziehen knapp mit der Zeit wird, dann ist mein Stresspegel kurz vor Anschlag. Wenn dann alle glücklich auf dem Weg zu ihrer Tagesbeschäftigung sind, ich mich von den Kindern (oder dem Kind, je nachdem, wie knapp es war, manchmal gehen einzelne schon vor, weil sie keine Lust auf Hektik und Zuspätkommen haben. Richtig, das sind tendenziell die Automaten-Aufsteh-Kinder.) an der Ecke trenne und mich alleine auf dem Weg zur S-Bahn mache - dann atme ich einmal tief durch und denke an meine kinderlosen Kollegen, die gar nicht nachvollziehen können, wie viel Programm man vor Arbeitsbeginn schon durchgezogen haben kann. Klar, bisschen Stolz ist auch dabei, an irgendwas muss man sich ja aufrichten.
Früher - also vor bestimmt fünf Monaten oder einem ähnlich langem Zeitraum, war es allerdings noch schlimmer. Da musste am Morgen regelmäßig rumgeschrien werden (leider von mir) und beinah ausgetickt werden (leider unter anderem auch von mir)
Ausnahmsweise half tatsächlich mal ein Erziehungstipp aus dem Internet. Oder ganz viele Tipps, aus einem Blog mit sehr langem und sehr süßlichen Namen, aber mit vielen guten Ideen:
Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten. Dass mans dem Kind beim Anziehen angenehm kuschlig machen kann, weil Kälte doof ist, vor allem im Winter. Dass es kein Gesetz gibt, dass die Reihenfolge "Waschen, Anziehen, Frühstücken" festlegt, sondern man da durchaus mal flexibel rangehen kann.
Und natürlich der Dauerbrenner-Tipp: Ab und an Zurücktreten und sich fragen, wer hier eigentlich der Erwachsene ist. Und ob man sich wirklich von einem noch nicht mal schulpflichtigen Kind an seine Grenzen bringen lassen will. Außerdem hilfreich: Hin und wieder kleine Pausen. Einfach mal aus dem Zimmer gehen ("Ich mach jetzt erst das und das, dann komm ich zurück und wir machen weiter"). Ehrlich, bei uns hat sich dann mancher Bock einfach in Luft aufgelöst!
Sonntag, 17. August 2014
Der Weg zum Eltern-Sein ist mit guten Vorsätzen gepflastert
Ja. Kaum ahnte ich, dass ich schwanger war, schon wuchsen die guten Vorsätze. Und anfangs lassen die sich noch gut umsetzen: Kaum Kaffee, kein Alkohol, soo schwer ist das normalerweise nicht. Gesünder essen? Schon etwas komplizierter, nach kurzer Zeit führt der Weg zurück zum Stamm-Menü in der Kantine. Aber noch ist das Kind ja nicht geboren, noch ist ja alles gut.
Ha. Als ob. Auf der US-Seite Jezebel sind einige der guten Vorsätze und wie man sie im elterlichen Alltag dann sehr schnell über Bord wirft, beschrieben. Plus Tipps, wie man sich öffentlich selbst geißelt, weil man den Weg zur perfekten Elternschaft verlassen hat. Das geht auch auf Deutsch!
Je nach Weltanschauung variieren die guten Vorsätze natürlich (Familienbett oder "das Kind schläft im eigenen Zimmer"?) - aber ein Scheitern ist interessanterweise TROTZDEM vorprogrammiert! Warum? Weil unsere Ideen von guter Elternschaft einfach lächerlich perfektionistisch sind. Als ob in 10 Jahren auch nur etwas auf die Hälfte der heute gültigen Eltern-Dogmen noch nicht wissenschaftlich oder weltanschaulich widerlegt wären!
Aber hier ein paar Beispiele von Jezebel angereichert um eigene Erfahrungen:
Gewichtszunahme in der Schwangerschaft und danach
Ideal: 7 bis 12 Kilo. Die durch Stillen nach der Schwangerschaft natürlich auf magische Weise und ohne Hungergefühle wieder verschwinden. Wenn das Kind neun Monate alt ist, hat die Mutter ihr Vorschwangerengewicht zurück (Heidi Klum ist das Extrembeispiel, dass man das auch in vier Wochen schaffen kann, also ehrlich!)
Realität: Wer mich kennt, schaue mich an. Keine weiteren Details, bitte.
Windeln
Ideal: Stoffwindeln, was für eine Frage. Viel umweltfreundlicher. Kinder werden schneller trocken in Stoffwindeln, weiß doch jeder.
Realität: Örghs, wie wäscht man das Zeug noch mal? Und wie oft!? Netter Versuch, aber Pampers, Fixies und Konsorten machen einen wunderbaren Job und als Feigenblatt gibt es die "umweltfreundliche" Variante, wo zumindest der Plastikbeutel der Windelumverpackung ökologisch abbaubar ist.
Säuglingsernährung
Ideal: "Breast is best", Stillen natürlich. Macht Kinder schlau und gesund und Mütter schlank und schön. Oder so.
Realität: Ach, das Kind hungern zu lassen ist also NICHT besser als Fertigmilchnahrung? Lebe und lerne. Und was passiert da noch mal genau mit den Brustwarzen? Himmel und Hölle!
Babynahrung
Ideal: Natürlich koche ich das alles selber mit Zutaten vom Ökohof.
Realität: Das Kind isst auch ein kaltes Fertiggläschen, wenn wir unterwegs sind? Wie praktisch!
Babyschlaf
Ideal: Das Kind wird liebevoll hingelegt (vorher vielleicht noch eine Geschichte oder ein Lied) und schläft dann ein - und durch bis zum nächsten Morgen.
Realität: Muss ich da wirklich in die Details gehen?
Kinderschlaf
Ideal: Das Kind wird liebevoll hingelegt (vorher vielleicht noch eine Geschichte oder ein Lied) und schläft dann ein.
Realität: Schon unsere Eltern kannten alle gängigen Kinder-Ausreden ("miristzuwarm/zukalt", "ich hab Durst", "da ist was unter meinem Bett"), weshalb Kinder immer und immer wieder aus ihrem Bett kommen müssen. Als ob sich da etwas geändert hätte in den letzten ... 40.000 Jahren.
Fernsehen und andere Medien
Ideal: Wenn das Kind mit, na, sagen wir 12 oder so, soweit ist, dann führen wir es mit altersgerechten Programmen an das jeweilige Medium heran
Realität: Wir haben jetzt eine ganz aufgeklärte Haltung: "Wenn wir nicht selbst unter einem Stein leben, können wir das auch unserem Kind nicht zumuten". Sprich: Wer selber Fernsehen sieht, wird sich schwer tun, eine Null-TV-Haltung beim Kind durchzusetzen
Süßigkeiten
Ideal: Natürlich nur in Maßen und frühestens ab .. ja, am besten ab Schulbeginn, oder?
Realität: Auch hier gilt die Haltung zu TV und Co.: Wer selber gern Schokolade isst, muss einen Weg finden, dem Kind Süßes zu erlauben und irgendwo ein Maß zu finden. Wo das liegt? Nur der liebe Gott ist mein Richter!
Ha. Als ob. Auf der US-Seite Jezebel sind einige der guten Vorsätze und wie man sie im elterlichen Alltag dann sehr schnell über Bord wirft, beschrieben. Plus Tipps, wie man sich öffentlich selbst geißelt, weil man den Weg zur perfekten Elternschaft verlassen hat. Das geht auch auf Deutsch!
Je nach Weltanschauung variieren die guten Vorsätze natürlich (Familienbett oder "das Kind schläft im eigenen Zimmer"?) - aber ein Scheitern ist interessanterweise TROTZDEM vorprogrammiert! Warum? Weil unsere Ideen von guter Elternschaft einfach lächerlich perfektionistisch sind. Als ob in 10 Jahren auch nur etwas auf die Hälfte der heute gültigen Eltern-Dogmen noch nicht wissenschaftlich oder weltanschaulich widerlegt wären!
Aber hier ein paar Beispiele von Jezebel angereichert um eigene Erfahrungen:
Gewichtszunahme in der Schwangerschaft und danach
Ideal: 7 bis 12 Kilo. Die durch Stillen nach der Schwangerschaft natürlich auf magische Weise und ohne Hungergefühle wieder verschwinden. Wenn das Kind neun Monate alt ist, hat die Mutter ihr Vorschwangerengewicht zurück (Heidi Klum ist das Extrembeispiel, dass man das auch in vier Wochen schaffen kann, also ehrlich!)
Realität: Wer mich kennt, schaue mich an. Keine weiteren Details, bitte.
Windeln
Ideal: Stoffwindeln, was für eine Frage. Viel umweltfreundlicher. Kinder werden schneller trocken in Stoffwindeln, weiß doch jeder.
Realität: Örghs, wie wäscht man das Zeug noch mal? Und wie oft!? Netter Versuch, aber Pampers, Fixies und Konsorten machen einen wunderbaren Job und als Feigenblatt gibt es die "umweltfreundliche" Variante, wo zumindest der Plastikbeutel der Windelumverpackung ökologisch abbaubar ist.
Säuglingsernährung
Ideal: "Breast is best", Stillen natürlich. Macht Kinder schlau und gesund und Mütter schlank und schön. Oder so.
Realität: Ach, das Kind hungern zu lassen ist also NICHT besser als Fertigmilchnahrung? Lebe und lerne. Und was passiert da noch mal genau mit den Brustwarzen? Himmel und Hölle!
Babynahrung
Ideal: Natürlich koche ich das alles selber mit Zutaten vom Ökohof.
Realität: Das Kind isst auch ein kaltes Fertiggläschen, wenn wir unterwegs sind? Wie praktisch!
Babyschlaf
Ideal: Das Kind wird liebevoll hingelegt (vorher vielleicht noch eine Geschichte oder ein Lied) und schläft dann ein - und durch bis zum nächsten Morgen.
Realität: Muss ich da wirklich in die Details gehen?
Kinderschlaf
Ideal: Das Kind wird liebevoll hingelegt (vorher vielleicht noch eine Geschichte oder ein Lied) und schläft dann ein.
Realität: Schon unsere Eltern kannten alle gängigen Kinder-Ausreden ("miristzuwarm/zukalt", "ich hab Durst", "da ist was unter meinem Bett"), weshalb Kinder immer und immer wieder aus ihrem Bett kommen müssen. Als ob sich da etwas geändert hätte in den letzten ... 40.000 Jahren.
Fernsehen und andere Medien
Ideal: Wenn das Kind mit, na, sagen wir 12 oder so, soweit ist, dann führen wir es mit altersgerechten Programmen an das jeweilige Medium heran
Realität: Wir haben jetzt eine ganz aufgeklärte Haltung: "Wenn wir nicht selbst unter einem Stein leben, können wir das auch unserem Kind nicht zumuten". Sprich: Wer selber Fernsehen sieht, wird sich schwer tun, eine Null-TV-Haltung beim Kind durchzusetzen
Süßigkeiten
Ideal: Natürlich nur in Maßen und frühestens ab .. ja, am besten ab Schulbeginn, oder?
Realität: Auch hier gilt die Haltung zu TV und Co.: Wer selber gern Schokolade isst, muss einen Weg finden, dem Kind Süßes zu erlauben und irgendwo ein Maß zu finden. Wo das liegt? Nur der liebe Gott ist mein Richter!
Donnerstag, 29. November 2012
Geschafft
Wie werde ich meinen Kindern eigentlich in Erinnerung bleiben? Also, wenn sie so zurückdenken an die Zeit, als sie junge Schulkinder waren? Vielleicht: Das war die Zeit, als Mama sich abends immer in den merkwürdigsten Positionen zu uns aufs Sofa gedrängelt hat beim abendlichen Fernsehen, um selber ein paar Minuten zu schlafen?
Hört das irgendwann auf mit dem Müdesein? Hilft mehr Sport? Fängt nicht bald das altersbedingte geringere Schlafbedürfnis an?
Hört das irgendwann auf mit dem Müdesein? Hilft mehr Sport? Fängt nicht bald das altersbedingte geringere Schlafbedürfnis an?
Montag, 15. Oktober 2012
Bei Muttern ist halt doch am besten
Warum nur schläft es sich in Mamas Bett am allerbesten? Und sogar, wenn Mama noch gar nicht drin liegt?
Also nicht dass ich ins Bett meiner Mutter steigen möchte. Obwohl - wenn wir dort schon mal zu Besuch sind und es für die Mittagspause keinen anderen Ort gibt, ist das auch immer sehr beruhigend. Aber zu meiner Zeit war Elternschlafzimmer eher Tabuzone.
Aber wer weiß, wie lange es dauert, irgendwann wird das bei meinem Kind sicher auch nicht mehr wirken. Und immerhin lässt es sich ohne Murren im Halbschlaf auch wieder in sein eigenes Bett führen, wenn ich dann rein will.
Also nicht dass ich ins Bett meiner Mutter steigen möchte. Obwohl - wenn wir dort schon mal zu Besuch sind und es für die Mittagspause keinen anderen Ort gibt, ist das auch immer sehr beruhigend. Aber zu meiner Zeit war Elternschlafzimmer eher Tabuzone.
Aber wer weiß, wie lange es dauert, irgendwann wird das bei meinem Kind sicher auch nicht mehr wirken. Und immerhin lässt es sich ohne Murren im Halbschlaf auch wieder in sein eigenes Bett führen, wenn ich dann rein will.
Montag, 9. Januar 2012
Freiheit - schon wieder perdü
Da dachte ich: "Jetzt muss ich endlich mal drüber schreiben, wie schön ein babyfreies Schlafzimmer doch ist." Und was ist? Wie ein Bum-bum-bum-bum-Bumerang kommt das Gitterbettchen zu uns zurück, um fürs erste wieder dort zu bleiben.
Also, wehmütig: Es war so schön. So viel Platz, um das Bett herumzugehen. Nicht mehr die schmale Gasse, die dazu führte, dass die frischgestrichene Wand schon wieder Schleifspuren bekam. Kleidungsstücke mit echtem Licht auszusuchen, statt bei indirekter Funzelbeleuchtung aus dem Flur mehr zu raten als zu wissen, was man sich da für den nächsten Tag wieder ausgesucht hat. Wir konnten sogar unseren Alte-Leute-Lichtschalter benutzen. Ja genau den, den man vom Bett aus bedienen kann!
Tja. Dann kam die Kinder-Übernachtungsparty. Dafür musste das kleinste Kind natürlich wieder umziehen. Und da liegt es nun. Die erste Nacht schlief es sogar komplett durch. Aber selbst häufiges Wachwerden in der zweiten Nacht ist ja eher ein Grund, es erst einmal so zu belassen. Denn wer will schon zu Kinderquaken aufstehen und ins Nachbarzimmer gehen müssen. Schauen wir mal.
Also, wehmütig: Es war so schön. So viel Platz, um das Bett herumzugehen. Nicht mehr die schmale Gasse, die dazu führte, dass die frischgestrichene Wand schon wieder Schleifspuren bekam. Kleidungsstücke mit echtem Licht auszusuchen, statt bei indirekter Funzelbeleuchtung aus dem Flur mehr zu raten als zu wissen, was man sich da für den nächsten Tag wieder ausgesucht hat. Wir konnten sogar unseren Alte-Leute-Lichtschalter benutzen. Ja genau den, den man vom Bett aus bedienen kann!
Tja. Dann kam die Kinder-Übernachtungsparty. Dafür musste das kleinste Kind natürlich wieder umziehen. Und da liegt es nun. Die erste Nacht schlief es sogar komplett durch. Aber selbst häufiges Wachwerden in der zweiten Nacht ist ja eher ein Grund, es erst einmal so zu belassen. Denn wer will schon zu Kinderquaken aufstehen und ins Nachbarzimmer gehen müssen. Schauen wir mal.
Freitag, 2. September 2011
Eine der besten Anschaffungen: das Beistellbett
Ein richtig guter Kauf: das Beistellbett!
Letzte zwei Kinder: Stubenwagen, dann Kinderbett mit Gittern. Beides also mit Rand, über den man das Baby rüberheben muss. Nicht ohne, wenn so ein Brocken mit ein paar Monaten dann ein paar Kilo zugelegt hat. Und die Gitterstäbe! Es gibt so Nächte, da muss das Kind merken, dass man da ist, damit das Geschrei aufhört. Da will es richtig körperlich spüren: Jemand ist für mich da. Und wie mühsam war es, welche Entscheidung: zwänge ich meine Finger durch die Gitterstäbe und komm dann meist gar nicht bis ans Baby dran? Oder häng ich den Arm von oben rein (solange das Kind noch weit oben schläft) und klemm mir dabei die Durchblutung ab?
Wie schön, wenn solche Entscheidungen entfallen. Wenn das Baby einfach neben einem liegt. Einfach rübergeschoben werden kann, wenn dann wieder Ruhe ist. Man sich einfach rankuscheln kann, ohne Gitter dazwischen.
Einfach sehr, sehr angenehm. Vom guten Wiederverkaufswert auf Ebay ganz zu schweigen.
Letzte zwei Kinder: Stubenwagen, dann Kinderbett mit Gittern. Beides also mit Rand, über den man das Baby rüberheben muss. Nicht ohne, wenn so ein Brocken mit ein paar Monaten dann ein paar Kilo zugelegt hat. Und die Gitterstäbe! Es gibt so Nächte, da muss das Kind merken, dass man da ist, damit das Geschrei aufhört. Da will es richtig körperlich spüren: Jemand ist für mich da. Und wie mühsam war es, welche Entscheidung: zwänge ich meine Finger durch die Gitterstäbe und komm dann meist gar nicht bis ans Baby dran? Oder häng ich den Arm von oben rein (solange das Kind noch weit oben schläft) und klemm mir dabei die Durchblutung ab?
Wie schön, wenn solche Entscheidungen entfallen. Wenn das Baby einfach neben einem liegt. Einfach rübergeschoben werden kann, wenn dann wieder Ruhe ist. Man sich einfach rankuscheln kann, ohne Gitter dazwischen.
Einfach sehr, sehr angenehm. Vom guten Wiederverkaufswert auf Ebay ganz zu schweigen.
Sonntag, 24. Juli 2011
Auf Holz klopfen
Dass die Phase mit "das Baby ist jetzt mal mitten in der Nacht zwei Stunden wach" (von 2 bis 4 Uhr. Oder auch mal von 4 bis 6 Uhr, schön, da kann man sehen, wie es draußen immer heller wird) mit dem Schnupfen vorbei ist.
Gestern nacht war wieder gut (und die Nase frei). Wenn es heute auch wieder klappt mit dem üblichen "um vier oder fünf werd ich mal wach, trinke was und schlafe gleich wieder ein", dann nenn ich es eine Serie und hoffe, dass es so bleibt.
Gestern nacht war wieder gut (und die Nase frei). Wenn es heute auch wieder klappt mit dem üblichen "um vier oder fünf werd ich mal wach, trinke was und schlafe gleich wieder ein", dann nenn ich es eine Serie und hoffe, dass es so bleibt.
Montag, 18. Juli 2011
Welche Methode war das?
Einschlafen lernen ging irgendwie ohne dass ich es richtig mitgekriegt habe.
Seit die kleine Maus nicht mehr vom Trinken allein einschläft, hab ich sie danach halt ins Bett gelegt. Dann gab's nach kurzer Zeit Radau. Erst ein bisschen, irgendwann stand sie dann im Bett und hatte den Schnuller im Zorn rausgeschmissen. Dann war es Zeit, wieder reinzugehen und sie noch mal hinzulegen.
Das lief so zwei Abende. Und dann war auf einmal gut. Jetzt lässt sie sich hinlegen, manchmal meldet sie sich noch einmal. Aber auf jeden Fall ist klar: Ich bin in meinem Bett, hier ist es gemütlich, ich bin eh müde - ich mach nur noch Radau, wenn es mit dem Einschlafen mal ganz ungewöhnlich schlecht klappt.
Sehr schön ist das. Bei den anderen Kindern hab ich das irgendwann ganz bewusst gemacht, weil die Einschlafrituale irgendwie ausgeartet sind (stundenlang im Dunkeln neben dem Gitterbett sitzen und so), da war es so nebenbei mal ganz angenehm!
Seit die kleine Maus nicht mehr vom Trinken allein einschläft, hab ich sie danach halt ins Bett gelegt. Dann gab's nach kurzer Zeit Radau. Erst ein bisschen, irgendwann stand sie dann im Bett und hatte den Schnuller im Zorn rausgeschmissen. Dann war es Zeit, wieder reinzugehen und sie noch mal hinzulegen.
Das lief so zwei Abende. Und dann war auf einmal gut. Jetzt lässt sie sich hinlegen, manchmal meldet sie sich noch einmal. Aber auf jeden Fall ist klar: Ich bin in meinem Bett, hier ist es gemütlich, ich bin eh müde - ich mach nur noch Radau, wenn es mit dem Einschlafen mal ganz ungewöhnlich schlecht klappt.
Sehr schön ist das. Bei den anderen Kindern hab ich das irgendwann ganz bewusst gemacht, weil die Einschlafrituale irgendwie ausgeartet sind (stundenlang im Dunkeln neben dem Gitterbett sitzen und so), da war es so nebenbei mal ganz angenehm!
Donnerstag, 7. Juli 2011
Rituale? Hier nicht!
"Haben Sie denn ein Ritual beim Schlafenlegen?" fragt die Erzieherin. Muss sie fragen, sie muss das Kind ja demnächst (nächste Woche?) zum Schlafen bringen. Stell ich mir nicht so einfach vor. Aber wir haben keine Rituale. Ich hasse diese Pädagogensprache. Ein Ritual, das ist für mich was mit In-einer-Höhle-ums-Feuer-sitzen, sich den Körper bemalen, Gesänge anstimmen und dann vielleicht Blut trinken oder so. Aber mein Kind bring ich ins Bett abends. Klar gibt es da Routinen, Dinge, die sich wiederholen (Zähneputzen, Schlafsack an, Licht aus etc.). Aber ein Ritual?
Na ja, vielleicht hätten wir besser eins. Und vielleicht würd ich mich sogar anmalen, wenn es dafür mit dem Schlafenlegen besser klappen würde. Ist im Moment nämlich nicht so toll, da wir von "Beim Trinken einschlafen" irgendwie wegkommen und stattdessen noch nichts Neues haben. Deshalb eher ein Hinlegen, bisschen meckern lassen, Zurückkommen, wenn das Gebrüll tatsächlich bedrohlich wird, noch mal auf den Arm, Wieder hinlegen, warten, bis das Geschrei wieder ernsthaft wird. Und dann irgendwann geschlafen wird. Hmpf. Oder Blut trinken?
Na ja, vielleicht hätten wir besser eins. Und vielleicht würd ich mich sogar anmalen, wenn es dafür mit dem Schlafenlegen besser klappen würde. Ist im Moment nämlich nicht so toll, da wir von "Beim Trinken einschlafen" irgendwie wegkommen und stattdessen noch nichts Neues haben. Deshalb eher ein Hinlegen, bisschen meckern lassen, Zurückkommen, wenn das Gebrüll tatsächlich bedrohlich wird, noch mal auf den Arm, Wieder hinlegen, warten, bis das Geschrei wieder ernsthaft wird. Und dann irgendwann geschlafen wird. Hmpf. Oder Blut trinken?
Samstag, 28. Mai 2011
Schlaf - jetzt auch mit Wissenschaft
Die neue Nido hat es mit ein paar Studien belegt (Artikeltitel: Die Sache mit dem Schlaf. Leider nicht online verfügbar): Meine These, dass man nach den Kindern auch nicht mehr vernünftig schlafen kann. Zwar weist deren Bericht eine Lücke auf, weil es nicht um Rücken geht, der einen am Schlafen hindert. Dafür wird ausführlich dargelegt, dass durch das dauernde Aus-Dem-Schlaf-Gerissen-Werden viele Schlafstörungen ihren Anfang nehmen könnten. Genau meine Rede! Ammenschlaf nennt man das also, wenn man beim kleinsten Baby-Pieps senkrecht im Bett steht. Ja, wenn es einen Namen hat .... wird es leider auch nicht besser!
Samstag, 14. Mai 2011
Schlafen wenn das Baby schläft ...
... klingt ja eigentlich logisch. Und unumgänglich, um die erste Zeit (Tage, Monate, Jahre) mit den meisten Babys überhaupt zu überleben.
Aber letztlich dürfte es die Grundlage für langwährende und tiefgehende Schlafprobleme bei der Mutter
Nur mal der Unterschied von einer Stunde Mittagsschlaf während das Baby schläft:
Und dagegen eine Stunde Mittagsschlaf, wenn Baby samt allen anderen Kindern außer Haus ist (ein seltener Luxus, den mir mein Mann ein bis zwei Mal im Monat gönnt):
Aber letztlich dürfte es die Grundlage für langwährende und tiefgehende Schlafprobleme bei der Mutter
Nur mal der Unterschied von einer Stunde Mittagsschlaf während das Baby schläft:
Leichter Schlaf. Baby hustet, registriert die Mutter. Oh, Schnuller verloren, schnell wieder reinstecken, dann schläft es vielleicht noch eine halbe Stunde länger. Mh, das war's schon? Baby steht im Bett, das ist deutlich.
Und dagegen eine Stunde Mittagsschlaf, wenn Baby samt allen anderen Kindern außer Haus ist (ein seltener Luxus, den mir mein Mann ein bis zwei Mal im Monat gönnt):
Aah.
Was, die Stunde ist schon um? Gähn, streck, schööön!
Donnerstag, 28. April 2011
Noch mehr Schlaf
Nee, nicht der Baby-Schlaf. Das wäre ja auch zu schön gewesen, wenn das Durchschlafphänomen von Dauer gewesen wäre. Drei Mal bisher, und seit einigen Tagen stabil gegen 4 Uhr einmal wachwerden. Na ja, einmal aufwachen ist besser als zwei Mal, ist besser als ... na, Ihr versteht das Muster.
Nein, mein Schlaf: Ich mache erschreckende Feststellungen. Wenn ich endlich wieder ausschlafen kann (so in ein, zwei Jahren bedingt, wenn ich Glück hab, in zehn Jahren so richtig, also so Ausschlafen, wie man das früher verstand, bis 10, 11 im Bett bleiben), werde ich es nicht mehr können! Hä? Na, ich hab jetzt schon Rücken, wenn ich länger als sechs Stunden am Stück im Bett bleibe.
Wieso kriegt man so etwas nicht von den Eltern beigebracht? "Kind, schlaf aus, so lange Du es noch kannst. Denn wenn Du erst Kinder hast, kannst Du nicht mehr - das hast Du vielleicht schon geahnt - aber danach geht es auch nicht mehr - nie mehr!" Merke: meine Kinder besser auf die harten Realitäten des Lebens vorbereiten.
Nein, mein Schlaf: Ich mache erschreckende Feststellungen. Wenn ich endlich wieder ausschlafen kann (so in ein, zwei Jahren bedingt, wenn ich Glück hab, in zehn Jahren so richtig, also so Ausschlafen, wie man das früher verstand, bis 10, 11 im Bett bleiben), werde ich es nicht mehr können! Hä? Na, ich hab jetzt schon Rücken, wenn ich länger als sechs Stunden am Stück im Bett bleibe.
Wieso kriegt man so etwas nicht von den Eltern beigebracht? "Kind, schlaf aus, so lange Du es noch kannst. Denn wenn Du erst Kinder hast, kannst Du nicht mehr - das hast Du vielleicht schon geahnt - aber danach geht es auch nicht mehr - nie mehr!" Merke: meine Kinder besser auf die harten Realitäten des Lebens vorbereiten.
Samstag, 23. April 2011
April!
Es ist erst April. Und abends bis weit nach Bettgehzeit hell. Wie soll ich meine Kinder denn erst im Juni dazu bringen, zu einer Zeit schlafen zu gehen, die ihnen eine halbwegs müheloses Aufstehen am nächsten Morgen ermöglicht? #RollosKaufen
Freitag, 22. April 2011
Schlaf, oh Schlaf
Heute morgen um 5 Uhr vom Baby geweckt worden. Baby trinkt. Ich schau auf die Uhr, um zu sehen, wie lang ich noch schlafen kann. Soweit, so gewöhnlich.
Dann setzt das Überlegen ein: Ist das gerade das erste Mal, dass ich aufwache? Hat mein Kind also tatsächlich von 20.30 Uhr bis 5.00 Uhr durchgeschlafen!?
100% sicher bin ich mir immer noch nicht. Aber es wäre möglich. Bitte "many happy returns", ja?
Dann setzt das Überlegen ein: Ist das gerade das erste Mal, dass ich aufwache? Hat mein Kind also tatsächlich von 20.30 Uhr bis 5.00 Uhr durchgeschlafen!?
100% sicher bin ich mir immer noch nicht. Aber es wäre möglich. Bitte "many happy returns", ja?
Abonnieren
Kommentare (Atom)