Dienstag, 1. November 2011

Trinken

Nachdem wir das Essen behandelt haben, gibt es auch zum Trinken neue Erkenntnisse. Mein Kind war nie die große Trinkerin und hat mir ob fehlender schwerer, nasser Windeln zu Stillzeiten durchaus hin und wieder Sorgen gemacht. Kann das reichen? Kann das genug sein?  Nachdem auch die Wasserflasche keine große Änderung der täglichen (geringen) Trinkmenge brachte - nun die Erkenntnis: Es hat ihr einfach nicht geschmeckt.

Seit vor wenigen Wochen zum ersten Mal Apfelschorle ins Spiel kam, ist kein Halten mehr, wenn sie die großen Geschwister so etwas leckeres trinken sieht. Und da darf es ruhig mal ein bisschen mehr sein. Und da muss Mama sich ganz schön umgewöhnen, doch das ein oder andere Mal zusätzlich ans Wickeln zu denken.

Die Gewissensfrage fürs Wochenende also (Einsendungen werden gerne entgegen genommen): Hart und bei Wasser bleiben? Wenn die Nieren eh an dauerhafte Trockenheit gewöhnt sind? Oder sagen: "Zähne werden sowieso überbewertet" und auf Schorle und ihre noch süßeren Schwestern umsteigen?

Kommentare:

  1. Also bei uns gibts Schorle nur mittags und ggf. nachmittags aber Abendbrot ist bei uns Saftfrei wg. Zahnschmelz und so ... aber das muss jeder selbst entscheiden. Mag sie denn Tee? Früchtetee oder Pfefferminztee? Wie ist es denn da mit den Säuren für die Zähne - keine Ahnung, wahrscheinlich aber weniger Angriffslustig als bei Saft. Mein Arzt sagt immer: verdursten wird hier in unseren Breitengraden keiner wenn das Trinken zur Verfügung steht. Also!

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  2. Ich hab ja immer noch die tägliche Kindergartenzeit, in der bestimmt nur absolut zahntauglich getrunken wird. Ich find halt fies, abends, wenn alle Kinder Schorle trinken dürfen, IHR dann zu sagen: "Nee, Du nicht". Erstens hat sie's mit der Sprache ja noch nicht so, dass es viel bringen würde. Und zweitens gibt es wichtigere Dinge, bei denen ich mich durchsetzen möchte - z.B. dass sie nicht die Schulsachen ihres Bruders zerstören darf. Da bin ich konsequent mit Nein, bei Schorle gebe ich nun eher mal nach, hab ich beschlossen.

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