Sonntag, 12. Juni 2016

ICEs haben mein Leben verändert

Und zwar zum Besseren. Nie wäre ich auf die Idee gekommen, mit einem konventionellen D-Zug nach Hildesheim zu fahren, um mal schnell zu schauen, ob die Stadt sich für ein Studium eignet. Ich meine: Mit 18, ohne Führerschein und ohne Ahnung (Mitfahrzentrale, was ist das?), da war man in seiner Mobilität eher beschränkt.

Aber mal eben mit dem ICE in einer Dreiviertelstunde rüberrutschen? Das schien machbar. Hin und zurück an einem Tag sogar. Musste man auch gar nicht groß mit Eltern drüber reden, einfach machen.

Inzwischen bringen ICEs die alte Heimat näher. Weil sie deutlich schneller sind als Autos. Kein Stau droht (jetzt kommt mir nicht mit Verspätung. Was ist schlimmer, auf unbestimmte Zeit im Stau sitzen oder 20 Minuten Verspätung im Zug?). Man kann sich entweder voll und ganz (so lange man das durchhält) dem Kind widmen oder, wenn man das Glück hat, allein unterwegs zu sein, Dinge tun, die einem Spaß machen. Lesen. Kaffee trinken. Schlafen. Mütterglück!!

Trotzdem bleibt die Fahrt ermüdend und wenn man versucht, hin und zurück an einem Tag zu schaffen, ist man abends ganz schön geschafft. Aber man gefährdet dabei weder sich selbst noch das Kind auf dem Rücksitz noch andere Mitfahrer, wie das bei sechs bis sieben Stunden Autofahrt der Fall wäre.

Von daher: Ja. Eine eindeutige Verbesserung. Viele Dank, deutsche Bahn.

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