Einige Gartenblogs erwähnen zumindest hin und wieder, dass nicht alles glatt läuft. Dass die Tomatenernte zum Beispiel mal ins Wasser fiel (hier ja eher so: immer). Schnecken werden mal erwähnt. Trotzdem fehlt mir meist das Gefühl, das ich aus unserem eigenen Garten kenne.
Versteht mich nicht falsch, natürlich liebe ich unseren Garten (oh mein Gott, das ist ja genauso schlimm wie das Elternbloggen hier: Versteht mich nicht falsch, ich liebe meine Kinder, aber manchmal .... egal, weiter im Text). Im Sommer ist es herrlich, nach Schule und Arbeit erst mal draußen abzuhängen. Aber insgesamt gibt es doch Momente, wo man sich fragt, weshalb man sich nicht mit einem Balkon zufrieden gegeben hat.
Es ist eben keineswegs so, dass man glücklich lächelnd den Boden bereitet, um Sämereien auszubringen, Sonnenhut auf dem Kopf, Rosenschere in der Hand (ach klar, die braucht man auch nicht zum Säen). Immer im sanften Sonnenschein natürlich. In den meisten Fällen läuft es eher so: "Die Grüne Tonne wird morgen abgeholt! Wie voll ist die? Noch Platz? Alles klar." Und zack, hockt man da in der drückenden Vor-Gewitter-Schwüle, in der man sonst freiwillig keinen Fuß nach draußen setzen würde, und hackt Unkraut unter den Hecken hervor.
Überhaupt ist die meiste Arbeit ja nicht gestaltend, sondern rein den Status erhaltend. Wer Staubsaugen kann, kann auch Rasenmähen. Und wer Staub wischt, kann Unkraut jäten. Und selbst wer niemals Staub wischt, wird um das Unkraut nicht herumkommen, da es sich um einiges deutlicher bemerkbar macht als die Staubmäuse auf dem Regal.
Zur Versöhnung fühlt man sich hinterher zumindest immer, als habe man grade ein fieses Box-Workout hinter sich (ich so heute abend auf dem Sofa). Keiner macht so gute Squats wie Gärtner, ha! Denn niemand sonst bleibt in der Hocke, bis die Beine brennen, kurz hoch und weiter geht's, hilft ja nichts, die Hecke ist noch 30 Meter länger.
Donnerstag, 19. Mai 2016
Donnerstag, 12. Mai 2016
"Das Internet hat mich dick gemacht"
Dieses Jahr war ich leider nicht bei der re:publica. Da aber wie üblich das halbe mir bekannte Internet dort vertreten war und ich von einigen SprecherInnen aus den vergangenen Jahren weiß, wie gut sie waren, habe ich natürlich einiges an Vorträgen, die ich mir nun auf YouTube anschauen darf.
Zum Beispiel: "Das Internet hat mich dick gemacht" von Journelle. Sehr kurz (hoffentlich nicht entstellend) zusammengefasst: Über das Internet finden sich Menschen mit ähnlichen Einstellungen viel leichter zusammen, die vorher wenig Chancen hatten, einander zu treffen und zu ermutigen. Das kann einen stärken, wenn man eine Meinung vertritt, die im eigenen Umfeld nicht unbedingt mehrheitsfähig ist. Beispiel: Wenn ich dick bin, ist das ok und geht keinen etwas an als mich selber und eventuell ein paar Menschen, die mir sehr nahe stehen.
Und warum finde ich das gut? Weil ich mich selber gerade jetzt im Sommer dabei ertappe, wie mir fast jede Minute ein Gedanke der Art "Wie sieht die denn aus" (dabei innerliches, leicht abfälliges Naserümpfen) durch den Kopf geht. Und das will ich nicht! Als ob mich das tangieren müsste! Als ob irgendjemandem mit diesem Gedanken irgendetwas genützt wäre. Mir selbst geht es damit nicht besser. Ich weiß höchstens, wie oft ich selber wohl dem unausgesprochenen Urteil anderer ausgesetzt bin. Und fühle mich schäbig für die Abwertung anderer rein anhand von Äußerlichkeiten. Und der anderen Person ist erst recht nicht geholfen, die den Blick vielleicht bemerkt und sich verletzt fühlt.
Es geht gar nicht darum, dass ich mir Gedanken verbieten und mich selbst zensieren will. Es geht viel mehr darum, weshalb diese Gedanken sich überhaupt in meinem Kopf festsetzen konnten. Welches Schönheitsideal reproduziere ich (und ich bin mir sehr sicher: nicht nur ich) hier mit Macht? Wie kommt das? Warum denke ich stattdessen nicht lieber über Dinge nach, die mich interessieren und mir Spaß machen? Die andere weiterbringen würden?
Ich glaube, Laurie Penny hat mal formuliert, wie viel positive Energie zusätzlich in der Welt wäre, wenn Frauen aufhören würden, so viel um das Thema "Was wiege ich und wie sehe ich damit aus" zu kreisen. Weniger als Vorwurf (es gibt ja jede Menge Gründe dafür, die nicht auf persönlicher Ebene liegen), sondern als Ermächtigung und Ermutigung.
Von daher: Mehr Liebe für den eigenen Körper. Wir werden nie wieder so gut aussehen wie heute. Und wenn wir unser Aussehen jetzt schon nicht lieben, wie wollen wir dann damit fertigwerden, 60 oder 70 oder 80 zu sein? Und wenn wir 70 oder 80 sind und uns zurückerinnern, wie wir unsere Zeit vergeudet haben mit Gedanken darum, ob wir jetzt besser den Bauch einziehen und ob dieses T-Shirt den Bauch nicht zu sehr betont - wird uns das glücklich machen?
Zum Beispiel: "Das Internet hat mich dick gemacht" von Journelle. Sehr kurz (hoffentlich nicht entstellend) zusammengefasst: Über das Internet finden sich Menschen mit ähnlichen Einstellungen viel leichter zusammen, die vorher wenig Chancen hatten, einander zu treffen und zu ermutigen. Das kann einen stärken, wenn man eine Meinung vertritt, die im eigenen Umfeld nicht unbedingt mehrheitsfähig ist. Beispiel: Wenn ich dick bin, ist das ok und geht keinen etwas an als mich selber und eventuell ein paar Menschen, die mir sehr nahe stehen.
Und warum finde ich das gut? Weil ich mich selber gerade jetzt im Sommer dabei ertappe, wie mir fast jede Minute ein Gedanke der Art "Wie sieht die denn aus" (dabei innerliches, leicht abfälliges Naserümpfen) durch den Kopf geht. Und das will ich nicht! Als ob mich das tangieren müsste! Als ob irgendjemandem mit diesem Gedanken irgendetwas genützt wäre. Mir selbst geht es damit nicht besser. Ich weiß höchstens, wie oft ich selber wohl dem unausgesprochenen Urteil anderer ausgesetzt bin. Und fühle mich schäbig für die Abwertung anderer rein anhand von Äußerlichkeiten. Und der anderen Person ist erst recht nicht geholfen, die den Blick vielleicht bemerkt und sich verletzt fühlt.
Es geht gar nicht darum, dass ich mir Gedanken verbieten und mich selbst zensieren will. Es geht viel mehr darum, weshalb diese Gedanken sich überhaupt in meinem Kopf festsetzen konnten. Welches Schönheitsideal reproduziere ich (und ich bin mir sehr sicher: nicht nur ich) hier mit Macht? Wie kommt das? Warum denke ich stattdessen nicht lieber über Dinge nach, die mich interessieren und mir Spaß machen? Die andere weiterbringen würden?
Ich glaube, Laurie Penny hat mal formuliert, wie viel positive Energie zusätzlich in der Welt wäre, wenn Frauen aufhören würden, so viel um das Thema "Was wiege ich und wie sehe ich damit aus" zu kreisen. Weniger als Vorwurf (es gibt ja jede Menge Gründe dafür, die nicht auf persönlicher Ebene liegen), sondern als Ermächtigung und Ermutigung.
Von daher: Mehr Liebe für den eigenen Körper. Wir werden nie wieder so gut aussehen wie heute. Und wenn wir unser Aussehen jetzt schon nicht lieben, wie wollen wir dann damit fertigwerden, 60 oder 70 oder 80 zu sein? Und wenn wir 70 oder 80 sind und uns zurückerinnern, wie wir unsere Zeit vergeudet haben mit Gedanken darum, ob wir jetzt besser den Bauch einziehen und ob dieses T-Shirt den Bauch nicht zu sehr betont - wird uns das glücklich machen?
Samstag, 7. Mai 2016
Wer sind eigentlich "wir", die diskutieren, ob der Islam zu Deutschland gehört?
Vortrag auf der re:publica 2016 – Kübra Gümüşay: Organisierte Liebe
Hier ein Transkript der ersten Hälfte von Kübra Gümüsays Vortrag. Wo "wir" mal darüber reflektieren dürfen, wer "wir" sind, wenn "wir" darüber diskutieren, ob Muslime und/oder der Islam zu Deutschland gehört. Und wer damit schon mal alles offensichtlich nicht "wir" ist. Egal, ob eingebürgert oder hier geboren, ob halb oder ganz deutsch. Und was "die" wohl tun können, um irgendwann zum "wir" zu gehören. Oder ob "wir" da vielleicht tätig werden müssten!
"[...]
Ich frage mich mehrmals täglich, ob wir eine Zukunft haben in diesem Land. Jeden Tag entscheide ich mich für die Hoffnung. Jedes Mal leider mit etwas weniger Hoffnung. Die Themen, die Rechtspopulisten, AFDler, Rassisten in unsere gesellschaftliche Mitte setzen, stellen unsere, meine, Existenz, Daseinsberechtigung in Frage.
Wir können diese Menschen und ihren Hass nicht ignorieren. Wir müssen sie ernst nehmen. Damit meine ich nicht dass, was wir seit knapp zwei Jahren tun, nämlich, die Sorgen und Ängste der Wutbürger lang und breit zu diskutieren. Sondern ihnen endlich Einhalt zu gebieten.
Man kann jede Frage in diesem Land stellen. Aber wir müssen nicht jede gottverdammte Frage diskutieren. Wir müssen nicht noch einmal diskutieren, ob der Islam und die Muslime zu Deutschland gehören. Was ist das für eine Frage? Sind wir uns dessen bewusst, was wir in dem Moment in Frage stellen?
Was ist das für eine Frage? Mit welcher Berechtigung diskutieren wir diese Frage? Sind wir uns dessen bewusst, was wir in diesem Moment in Frage stellen? Unsere Existenz, hier, in diesem Land. Ob wir hier leben, existieren dürfen, ob wir dazugehören. Das stellen wir zur Diskussion. Und ich frage mich: Was, wenn wir irgendwann entscheiden: Nein. Was, wenn die Antwort "Nein" lautet? Was ist dann?
Ich habe keine Lust mehr stark zu tun. Ich habe keine Lust mehr, diese Fragen auszuhalten. Ich bin 27 Jahre alt. Fünfzehn Jahre, über die Hälfte meines Lebens, habe ich damit verbracht, diese Fragen zu beantworten. Zu verteidigen, zu erklären, meine Existenz zu rechtfertigen. Eine ganze Generation junger Menschen, Schwarzer, Muslime, POCs, hat es sich zur Aufgabe gemacht, zu verteidigen, zu erklären, zu kommunizieren. Statt KünstlerInnen, MusikerInnen, ÄrztInnen, LehrerInnen oder einfach nur Menschen zu sein, sind wir zu PressesprecherInnen geworden.
Es ist leicht, diese Themen auszublenden, wenn man nicht von ihnen betroffen ist. Wir Schwarze, POC, Muslime, Menschen mit Migrationshintergrund, alle, die als anders markiert sind, wir können das nicht tun. Wir können nicht so tun, als gäbe es diese Diskussionen und Fragen nicht.
Eine AFD zu ertragen und zu ignorieren, ist ein Privileg, das Schwarze und People of Colour nicht haben. Diese Diskussionen, die wir führen, sind für einige Kolumnisten oder Denker womöglich nur Buchstaben, die sich auf ihren Bildschirmen zu Worten und Texten formen, abstrakte Gedanken, die sie in Schwarz und Weiß gießen. Für uns sind diese Diskussionen Realität. So real, dass wir sie anfassen können. Für den Rest der Gesellschaft wurde diese Diskussion erst real, als PEGIDA auf die Straße ging. Als sich diese mysteriöse Wolke des Rassismus mit einem Mal materialisierte. Dann erst war er für andere sichtbar
Ihr hab diese Gesichter zuvor nicht gesehen. Denn Euch haben diese Gesichter zuvor angelächelt.
Zu Euch waren sie vielleicht freundlich, gar zuvorkommend. Die hasserfüllten Gesichter, unsere Realität, waren für Euch zuvor unsichtbar. Viele reagierten damals erschrocken und sie reagierten richtig. Gut. Stark. Indem sie in Massen auf die Straße gingen. In viel größeren Massen als PEGIDA selbst. Das machte und macht mir Hoffnung.
"The function, the very serious function of racism, is distraction. It keeps you from doing your work. It keeps you explaining, over and over again, your reason for being. Somebody says, you have no language, so you spend 20 years proving that you do. Somebody says your head isn't shaped properly, so you have scientists working on the fact that it is. Someone says you have no art, so you dredge that up. Somebody says you have no kingdoms, so you dredge that up. None of that is necessary. There will always be one more thing." Zitat von Toni Morrison
Ich habe keine Lust mehr, Putzfrau der Nation zu sein. Den Gedankendreck anderer zu putzen, immer und immer wieder. Auf jeden Vorwurf zu reagieren. Selbstverständlichkeiten zu beweisen. Wie dass Muslime auch nur Menschen sind. Beweisen, dass wir demokratisch und liberal sein können, dass wir dazugehören, hierher gehören
Ich bin es leid, im Kollektiv denken zu müssen. Jede meiner Handlungen und Aussagen fällt auf alle anderen in meinem Kollektiv zurück. Muslime, Schwarze, POCs können niemals "Ich" sein, sie sind immer nur "wir". Sie können nicht für sich sprechen, ohne für alle anderen in ihrem Kollektiv zu sprechen.
Meine zentrale Lebensaufgabe ist es nicht, anderen hinterherzuräumen. Ständig etwas Hirnrissiges, dass sie fahrlässig oder vielmehr bewusst und hasserfüllt in die Welt gespuckt haben, sauberzuwischen.
Seid Euch bewusst, welcher Kraftakt das ist. Mit welchem Bewusstsein eine Generation junger Menschen heranwächst. Welche Signale wir ihnen senden.
Fakt ist, wir können es uns nicht mehr leisten, leise zu sein. Wir können es uns einfach nicht mehr leisten. Im letzten Jahr gab es mehr als 520 Übergriffe auf Flüchtlingsunterkünfte, darunter 120 Brandanschläge, das entspricht 10 pro Monat.
Deshalb müssen wir Liebe organisieren. Denn der virtuelle Hass ist real [...]"
Freitag, 6. Mai 2016
Home-Office - theoretisch ja
Aber.
Die Vorteile sind, gerade bei so einem Brückentag wie heute (Freitag zwischen Himmelfahrt und Wochenende), natürlich offensichtlich. Man spart den Fahrtweg (immerhin anderthalb Stunden insgesamt) und hat die Kinder im Auge, die heute einen Ferientag haben.
Die Nachteile ergeben sich aus dem letzten Teil des letzten Satzes. Ich kann nur schlecht arbeiten, wenn Kinder um mich rumwuseln oder immer wieder jemand aus dem Kinderzimmer ruft, weil ein Legoteil fehlt oder bewundert werden muss. Dann gibt es noch Termine, zu denen man die Kinder hinbringen muss (spaßiges Add-On heute: über 2 1/2 km zu Fuß, weil ich die Busfahrkarte irgendwo zu Hause gelassen hab. Ich hab Jahreskarte, menno. Aber ohne komm ich nicht mal rein in den Bus). Und natürlich Essen. Man denkt zwar, die könnten sich zumindest das Frühstück ja einfach selber machen. Aber das stimmt leider nur bedingt. Wenn man möchte, dass nicht nur Chips verfrühstückt werden, muss man sich doch wieder kümmern. Und vom Mittagessen gar nicht zu reden. Das können sie auch schon selber (Nudeln, Eier, Pfannkuchen), aber NUR, wenn wirklich keine Eltern in der Nähe sind, sonst geht es nicht.
Alles Zeit, die man dann hinten ranhängen darf. Wenn die Kinder im Bett sind, am besten. Wobei das an freien Tagen, vor Wochenende ja auch nicht Punkt 20.00 Uhr sein wird.
Ich weiß, im Prinzip trotzdem ein Luxusproblem. Aber sollte ich mich entscheiden können, dann jederzeit gern fürs Büro. Also Büro wie "ins Büro fahren".
Die Vorteile sind, gerade bei so einem Brückentag wie heute (Freitag zwischen Himmelfahrt und Wochenende), natürlich offensichtlich. Man spart den Fahrtweg (immerhin anderthalb Stunden insgesamt) und hat die Kinder im Auge, die heute einen Ferientag haben.
Die Nachteile ergeben sich aus dem letzten Teil des letzten Satzes. Ich kann nur schlecht arbeiten, wenn Kinder um mich rumwuseln oder immer wieder jemand aus dem Kinderzimmer ruft, weil ein Legoteil fehlt oder bewundert werden muss. Dann gibt es noch Termine, zu denen man die Kinder hinbringen muss (spaßiges Add-On heute: über 2 1/2 km zu Fuß, weil ich die Busfahrkarte irgendwo zu Hause gelassen hab. Ich hab Jahreskarte, menno. Aber ohne komm ich nicht mal rein in den Bus). Und natürlich Essen. Man denkt zwar, die könnten sich zumindest das Frühstück ja einfach selber machen. Aber das stimmt leider nur bedingt. Wenn man möchte, dass nicht nur Chips verfrühstückt werden, muss man sich doch wieder kümmern. Und vom Mittagessen gar nicht zu reden. Das können sie auch schon selber (Nudeln, Eier, Pfannkuchen), aber NUR, wenn wirklich keine Eltern in der Nähe sind, sonst geht es nicht.
Alles Zeit, die man dann hinten ranhängen darf. Wenn die Kinder im Bett sind, am besten. Wobei das an freien Tagen, vor Wochenende ja auch nicht Punkt 20.00 Uhr sein wird.
Ich weiß, im Prinzip trotzdem ein Luxusproblem. Aber sollte ich mich entscheiden können, dann jederzeit gern fürs Büro. Also Büro wie "ins Büro fahren".
Donnerstag, 5. Mai 2016
Evolution
Wir halten es hier mit der natürlichen Auslese.
Heute auf dem Dachboden. Ein Insekt brummt wie ein wild gewordenes Maschinchen. Ich kenn das schon, neulich hatte ich eine Hummelkönigin im Bad. Es MUSS eine Königin gewesen sein oder eine größenmutierte Art. Mit der hätte man problemlos eine 5g-Drohne transportieren können.
Aber was ist es dieses Mal? Da fliegt eine ganz normale Wespe rum. Merkwürdig, die sind doch sonst nicht so laut? Aber dann: Da ist sie. Entweder die Wespenkönigin oder eine Hornisse, so gut kenne ich mich damit nicht aus. Auf jeden Fall keine Biene, weder normal noch royal. Irrt an sämtlichen hellen Flächen, seien es Fenster, seien es durchsichtige Ziegel, herum um einen Weg nach draußen zu finden.
Also gut. Fenster auf beim Wäsche-Aufhängen. Wer den Weg nach draußen findet, ist gerettet und verdient es, sein Wespenvolk zu neuer Größe zu führen. Wenn nicht: es liegen schon diverse vertrocknete Insektenleichen auf unserem Dachboden herum.
Heute auf dem Dachboden. Ein Insekt brummt wie ein wild gewordenes Maschinchen. Ich kenn das schon, neulich hatte ich eine Hummelkönigin im Bad. Es MUSS eine Königin gewesen sein oder eine größenmutierte Art. Mit der hätte man problemlos eine 5g-Drohne transportieren können.
Aber was ist es dieses Mal? Da fliegt eine ganz normale Wespe rum. Merkwürdig, die sind doch sonst nicht so laut? Aber dann: Da ist sie. Entweder die Wespenkönigin oder eine Hornisse, so gut kenne ich mich damit nicht aus. Auf jeden Fall keine Biene, weder normal noch royal. Irrt an sämtlichen hellen Flächen, seien es Fenster, seien es durchsichtige Ziegel, herum um einen Weg nach draußen zu finden.
Also gut. Fenster auf beim Wäsche-Aufhängen. Wer den Weg nach draußen findet, ist gerettet und verdient es, sein Wespenvolk zu neuer Größe zu führen. Wenn nicht: es liegen schon diverse vertrocknete Insektenleichen auf unserem Dachboden herum.
Dienstag, 3. Mai 2016
Schnipsel
"Denken Sie mal darüber nach, woher diese extreme Leistungsorientierung kommt", sagt er. Ich schau nur verdutzt: "Sie sagen das, als ob das etwas Schlechtes sei".
Heute im Fernsehen: "Die Samy DeLuxe Story". Großes Thema: Der afrikanische Vater (der die Familie von Samy im Stich ließ). Bei uns sitzt der afrikanische Vater übrigens auf dem Sofa neben der europäischen Mutter. Echt, so möchte ich nie genannt werden, ok?
Heute im Fernsehen: "Die Samy DeLuxe Story". Großes Thema: Der afrikanische Vater (der die Familie von Samy im Stich ließ). Bei uns sitzt der afrikanische Vater übrigens auf dem Sofa neben der europäischen Mutter. Echt, so möchte ich nie genannt werden, ok?
Sonntag, 1. Mai 2016
Aufschieben
Eigentlich hatte ich ja mit den Fotobüchern (es ist inzwischen übrigens ein Kalender geworden. Nur 12 Bilder - das ging deutlich schneller als 26 Seiten mit jeweils mehreren Fotos) angefangen, um eine andere, ungeliebte, aber sehr, sehr wichtige Sache (noch) nicht angehen zu müssen.
Inzwischen bin ich aber so weit, dass ich die Fotobücher (eins soll noch dazukommen - ist ja als Geschenkt gedacht) aufschiebe mit anderen Dingen wie Computerspielen, dringend Dinge weglesen müssen.
Das ist nicht gut. Hiermit setze ich mir für heute die Deadline für die Fotosachen. Und ab morgen dann unaufschiebbar die anderen Dinge, die berufliche Zukunft betreffend. Ist ja vielleicht nicht soo unwichtig.
Inzwischen bin ich aber so weit, dass ich die Fotobücher (eins soll noch dazukommen - ist ja als Geschenkt gedacht) aufschiebe mit anderen Dingen wie Computerspielen, dringend Dinge weglesen müssen.
Das ist nicht gut. Hiermit setze ich mir für heute die Deadline für die Fotosachen. Und ab morgen dann unaufschiebbar die anderen Dinge, die berufliche Zukunft betreffend. Ist ja vielleicht nicht soo unwichtig.
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