(Mal wieder) eine neue Studie zum Thema Berufstätigkeit von Müttern.
Dieses Mal interessant, versprochen: Frauen in einem großen Finanzkonzern wurden auf Kinderkrieg- und Berufsrückkehrverhalten untersucht (Artikel im Handelsblatt). Und siehe da: Oft kamen grad vorher erfolgreiche Frauen nicht oder spät oder mit wenig Stunden wieder. Faszinierend. Warum? Im Artikel selber kommt man auf keine klugen Ideen außer den üblichen "gesellschaftlichen Rollenbildern".
Mit etwas mehr Leben füllt das eine Kommentatorin. Denn wenn beide arbeiten, in Vollzeit und mit Engagement, wie das mit Karriere belohnt wird, dann wird das Kind eben unter der Woche vom Kindermädchen ins Bett gebracht. Tatsache, fast nie ist das anders möglich.
Und so formuliert das die anonyme Kommentatorin am 3.3.2012:
"Ich persönlich kenne einige dieser Mütter und kann Ihnen auch etwas über die Gründe verraten. Mit Kindern so viel zu arbeiten wie Männer das tun ist schlicht und ergreifend nicht möglich. Selbst mit einem Krippenplatz oder Kindergatenplatz ist das Kind nur bis 16 oder 17 Uhr betreut. Kann man da Karriere machen? Dazu muss man auch mal länger im Büro bleiben. Die Mütter wollen Ihre Kinder auch noch sehen und auch für die Kinder ist es schon besser, wenn sie nicht jeden Abend vom Kindermädchen zu Bett gebracht werden. Also wollen die Frauen Teilzeit arbeiten und das ist nicht erwünscht. Daher vergraulen viele Firmen die aus der Elternzeit zurückkehrenden Frauen, die Teilzeit arbeiten wollen. Ich kenne dazu viele traurige Beispiele. Die Lösung heißt : flexible Arbeitszeiten, Möglichkeit zu Teilzeit und Jobsharing. Und: die Väter müssen die Hälfte der Verantwortung übernehmen, also auch beruflich zurückstecken. Nur dann geht es nicht auf Kosten der Kinder und die sin schließlich unsere Zukunft! "
Samstag, 23. August 2014
Sonntag, 17. August 2014
Der Weg zum Eltern-Sein ist mit guten Vorsätzen gepflastert
Ja. Kaum ahnte ich, dass ich schwanger war, schon wuchsen die guten Vorsätze. Und anfangs lassen die sich noch gut umsetzen: Kaum Kaffee, kein Alkohol, soo schwer ist das normalerweise nicht. Gesünder essen? Schon etwas komplizierter, nach kurzer Zeit führt der Weg zurück zum Stamm-Menü in der Kantine. Aber noch ist das Kind ja nicht geboren, noch ist ja alles gut.
Ha. Als ob. Auf der US-Seite Jezebel sind einige der guten Vorsätze und wie man sie im elterlichen Alltag dann sehr schnell über Bord wirft, beschrieben. Plus Tipps, wie man sich öffentlich selbst geißelt, weil man den Weg zur perfekten Elternschaft verlassen hat. Das geht auch auf Deutsch!
Je nach Weltanschauung variieren die guten Vorsätze natürlich (Familienbett oder "das Kind schläft im eigenen Zimmer"?) - aber ein Scheitern ist interessanterweise TROTZDEM vorprogrammiert! Warum? Weil unsere Ideen von guter Elternschaft einfach lächerlich perfektionistisch sind. Als ob in 10 Jahren auch nur etwas auf die Hälfte der heute gültigen Eltern-Dogmen noch nicht wissenschaftlich oder weltanschaulich widerlegt wären!
Aber hier ein paar Beispiele von Jezebel angereichert um eigene Erfahrungen:
Gewichtszunahme in der Schwangerschaft und danach
Ideal: 7 bis 12 Kilo. Die durch Stillen nach der Schwangerschaft natürlich auf magische Weise und ohne Hungergefühle wieder verschwinden. Wenn das Kind neun Monate alt ist, hat die Mutter ihr Vorschwangerengewicht zurück (Heidi Klum ist das Extrembeispiel, dass man das auch in vier Wochen schaffen kann, also ehrlich!)
Realität: Wer mich kennt, schaue mich an. Keine weiteren Details, bitte.
Windeln
Ideal: Stoffwindeln, was für eine Frage. Viel umweltfreundlicher. Kinder werden schneller trocken in Stoffwindeln, weiß doch jeder.
Realität: Örghs, wie wäscht man das Zeug noch mal? Und wie oft!? Netter Versuch, aber Pampers, Fixies und Konsorten machen einen wunderbaren Job und als Feigenblatt gibt es die "umweltfreundliche" Variante, wo zumindest der Plastikbeutel der Windelumverpackung ökologisch abbaubar ist.
Säuglingsernährung
Ideal: "Breast is best", Stillen natürlich. Macht Kinder schlau und gesund und Mütter schlank und schön. Oder so.
Realität: Ach, das Kind hungern zu lassen ist also NICHT besser als Fertigmilchnahrung? Lebe und lerne. Und was passiert da noch mal genau mit den Brustwarzen? Himmel und Hölle!
Babynahrung
Ideal: Natürlich koche ich das alles selber mit Zutaten vom Ökohof.
Realität: Das Kind isst auch ein kaltes Fertiggläschen, wenn wir unterwegs sind? Wie praktisch!
Babyschlaf
Ideal: Das Kind wird liebevoll hingelegt (vorher vielleicht noch eine Geschichte oder ein Lied) und schläft dann ein - und durch bis zum nächsten Morgen.
Realität: Muss ich da wirklich in die Details gehen?
Kinderschlaf
Ideal: Das Kind wird liebevoll hingelegt (vorher vielleicht noch eine Geschichte oder ein Lied) und schläft dann ein.
Realität: Schon unsere Eltern kannten alle gängigen Kinder-Ausreden ("miristzuwarm/zukalt", "ich hab Durst", "da ist was unter meinem Bett"), weshalb Kinder immer und immer wieder aus ihrem Bett kommen müssen. Als ob sich da etwas geändert hätte in den letzten ... 40.000 Jahren.
Fernsehen und andere Medien
Ideal: Wenn das Kind mit, na, sagen wir 12 oder so, soweit ist, dann führen wir es mit altersgerechten Programmen an das jeweilige Medium heran
Realität: Wir haben jetzt eine ganz aufgeklärte Haltung: "Wenn wir nicht selbst unter einem Stein leben, können wir das auch unserem Kind nicht zumuten". Sprich: Wer selber Fernsehen sieht, wird sich schwer tun, eine Null-TV-Haltung beim Kind durchzusetzen
Süßigkeiten
Ideal: Natürlich nur in Maßen und frühestens ab .. ja, am besten ab Schulbeginn, oder?
Realität: Auch hier gilt die Haltung zu TV und Co.: Wer selber gern Schokolade isst, muss einen Weg finden, dem Kind Süßes zu erlauben und irgendwo ein Maß zu finden. Wo das liegt? Nur der liebe Gott ist mein Richter!
Ha. Als ob. Auf der US-Seite Jezebel sind einige der guten Vorsätze und wie man sie im elterlichen Alltag dann sehr schnell über Bord wirft, beschrieben. Plus Tipps, wie man sich öffentlich selbst geißelt, weil man den Weg zur perfekten Elternschaft verlassen hat. Das geht auch auf Deutsch!
Je nach Weltanschauung variieren die guten Vorsätze natürlich (Familienbett oder "das Kind schläft im eigenen Zimmer"?) - aber ein Scheitern ist interessanterweise TROTZDEM vorprogrammiert! Warum? Weil unsere Ideen von guter Elternschaft einfach lächerlich perfektionistisch sind. Als ob in 10 Jahren auch nur etwas auf die Hälfte der heute gültigen Eltern-Dogmen noch nicht wissenschaftlich oder weltanschaulich widerlegt wären!
Aber hier ein paar Beispiele von Jezebel angereichert um eigene Erfahrungen:
Gewichtszunahme in der Schwangerschaft und danach
Ideal: 7 bis 12 Kilo. Die durch Stillen nach der Schwangerschaft natürlich auf magische Weise und ohne Hungergefühle wieder verschwinden. Wenn das Kind neun Monate alt ist, hat die Mutter ihr Vorschwangerengewicht zurück (Heidi Klum ist das Extrembeispiel, dass man das auch in vier Wochen schaffen kann, also ehrlich!)
Realität: Wer mich kennt, schaue mich an. Keine weiteren Details, bitte.
Windeln
Ideal: Stoffwindeln, was für eine Frage. Viel umweltfreundlicher. Kinder werden schneller trocken in Stoffwindeln, weiß doch jeder.
Realität: Örghs, wie wäscht man das Zeug noch mal? Und wie oft!? Netter Versuch, aber Pampers, Fixies und Konsorten machen einen wunderbaren Job und als Feigenblatt gibt es die "umweltfreundliche" Variante, wo zumindest der Plastikbeutel der Windelumverpackung ökologisch abbaubar ist.
Säuglingsernährung
Ideal: "Breast is best", Stillen natürlich. Macht Kinder schlau und gesund und Mütter schlank und schön. Oder so.
Realität: Ach, das Kind hungern zu lassen ist also NICHT besser als Fertigmilchnahrung? Lebe und lerne. Und was passiert da noch mal genau mit den Brustwarzen? Himmel und Hölle!
Babynahrung
Ideal: Natürlich koche ich das alles selber mit Zutaten vom Ökohof.
Realität: Das Kind isst auch ein kaltes Fertiggläschen, wenn wir unterwegs sind? Wie praktisch!
Babyschlaf
Ideal: Das Kind wird liebevoll hingelegt (vorher vielleicht noch eine Geschichte oder ein Lied) und schläft dann ein - und durch bis zum nächsten Morgen.
Realität: Muss ich da wirklich in die Details gehen?
Kinderschlaf
Ideal: Das Kind wird liebevoll hingelegt (vorher vielleicht noch eine Geschichte oder ein Lied) und schläft dann ein.
Realität: Schon unsere Eltern kannten alle gängigen Kinder-Ausreden ("miristzuwarm/zukalt", "ich hab Durst", "da ist was unter meinem Bett"), weshalb Kinder immer und immer wieder aus ihrem Bett kommen müssen. Als ob sich da etwas geändert hätte in den letzten ... 40.000 Jahren.
Fernsehen und andere Medien
Ideal: Wenn das Kind mit, na, sagen wir 12 oder so, soweit ist, dann führen wir es mit altersgerechten Programmen an das jeweilige Medium heran
Realität: Wir haben jetzt eine ganz aufgeklärte Haltung: "Wenn wir nicht selbst unter einem Stein leben, können wir das auch unserem Kind nicht zumuten". Sprich: Wer selber Fernsehen sieht, wird sich schwer tun, eine Null-TV-Haltung beim Kind durchzusetzen
Süßigkeiten
Ideal: Natürlich nur in Maßen und frühestens ab .. ja, am besten ab Schulbeginn, oder?
Realität: Auch hier gilt die Haltung zu TV und Co.: Wer selber gern Schokolade isst, muss einen Weg finden, dem Kind Süßes zu erlauben und irgendwo ein Maß zu finden. Wo das liegt? Nur der liebe Gott ist mein Richter!
Donnerstag, 31. Juli 2014
Vanity Sizes - schmeichelhafte Größenangaben
Vanity Sizes - in den USA schon seit Längerem ein Thema: Die Tendenz der Modefirmen, Kleidergrößen lieber "zu klein" anzugeben, damit die Kundin/der Kunde sich geschmeichelt fühlt, dass er/sie noch in die "kleine" Größe reinpasst. Hier schön erklärt von der Süddeutschen.
In Deutschland werden die Größen ja ermittelt anhand des Brustumfangs (Bei den Damen: Brustumfang geteilt durch 2 und dann das Ergebnis minus sechs). Gäbe es also eigentlich eine quasi-wissenschaftliche Basis für die Größen. Und trotzdem führt mich meine ausführliche Recherche im Rahmen des Sommerschlussverkaufs zu der Beobachtung, dass auch Deutschland nicht gefeit zu sein scheint vor diesem Phänomen.
Während mich Badekleidung und traditionelle Kaufhäuser (Karstadt, tatsächlich, ich setz mich ein, dass die nicht pleitegehen!) zwingen wollen zuzugeben, dass ich nicht mehr ganz die knackige Figur meiner Zwanziger habe und eventuell eine Größe zugeben muss - sieht das in den moderneren Läden wie Esprit ganz anders aus.
Das deckt sich mit meinen früheren Erfahrungen, gerade was die Kaufhäuser angeht. Da erklärt einem eine ausgebildete ältere Fachkraft schon mal ungerührt, dass es "untersetzt" heißt, wenn die Hose obenrum gut sitzt, aber die Beine unten zu lang sind. Das passiert in den anderen Läden entweder nicht - sei es, dass die Aushilfskräfte dort diesen Begriff nicht kennen, sei es, dass sie es taktvoll im Sinne der Umsatzoptimierung taktvoll verschweigen.
In Deutschland werden die Größen ja ermittelt anhand des Brustumfangs (Bei den Damen: Brustumfang geteilt durch 2 und dann das Ergebnis minus sechs). Gäbe es also eigentlich eine quasi-wissenschaftliche Basis für die Größen. Und trotzdem führt mich meine ausführliche Recherche im Rahmen des Sommerschlussverkaufs zu der Beobachtung, dass auch Deutschland nicht gefeit zu sein scheint vor diesem Phänomen.
Während mich Badekleidung und traditionelle Kaufhäuser (Karstadt, tatsächlich, ich setz mich ein, dass die nicht pleitegehen!) zwingen wollen zuzugeben, dass ich nicht mehr ganz die knackige Figur meiner Zwanziger habe und eventuell eine Größe zugeben muss - sieht das in den moderneren Läden wie Esprit ganz anders aus.
Das deckt sich mit meinen früheren Erfahrungen, gerade was die Kaufhäuser angeht. Da erklärt einem eine ausgebildete ältere Fachkraft schon mal ungerührt, dass es "untersetzt" heißt, wenn die Hose obenrum gut sitzt, aber die Beine unten zu lang sind. Das passiert in den anderen Läden entweder nicht - sei es, dass die Aushilfskräfte dort diesen Begriff nicht kennen, sei es, dass sie es taktvoll im Sinne der Umsatzoptimierung taktvoll verschweigen.
Mittwoch, 16. Juli 2014
Galileo - importierte Autorität aus dem Fernseher
Kann ich mir ja den Mund fusslig reden. Dass Zähneputzen bedeutet, die Zähne tatsächlich zu putzen und nicht nur eine Zahnbürste im Mund hängen zu haben, während das Kind mit anderen Dingen beschäftigt ist. Nützt aber immer höchstens zehn Sekunden was. Was war ich froh, dass der Zahnarzt diese Woche sagte, es sieht alles gut aus. Müssen gute Gene - nicht von mir - sein, am gründlichen Putzen kann es nicht liegen.
Aber dann: Muss nur Galileo (ja, genau, die Fernsehsendung) kommen und verkünden, dass regelmäßiges Zähneputzen das Leben um zwei (2!) Jahre verlängert- und schon ist das ein unhinterfragbarer Fakt. Mit dem ich dann weiterarbeiten kann: "Aiman Abdallah hat aber gesagt ... ", und schon funzt das!
Kann man bei der Redaktion eigentlich auch Wunschthemen einreichen? Meine Kandidaten wären: "Aufräumen - weniger Suchen = mehr Zeit fürs Spielen". Oder: "Vokabeln: Einmal gelernt, ein ganzes Leben lang nützlich".
Aber dann: Muss nur Galileo (ja, genau, die Fernsehsendung) kommen und verkünden, dass regelmäßiges Zähneputzen das Leben um zwei (2!) Jahre verlängert- und schon ist das ein unhinterfragbarer Fakt. Mit dem ich dann weiterarbeiten kann: "Aiman Abdallah hat aber gesagt ... ", und schon funzt das!
Kann man bei der Redaktion eigentlich auch Wunschthemen einreichen? Meine Kandidaten wären: "Aufräumen - weniger Suchen = mehr Zeit fürs Spielen". Oder: "Vokabeln: Einmal gelernt, ein ganzes Leben lang nützlich".
Montag, 7. Juli 2014
2 Hotelempfehlungen für Familien in Berlin
1. Gut UND günstig und dann noch rein durch Zufall gefunden (das nächstgelegene freie Hotel zum Veranstaltungsort): der Erlanger Hof in Berlin. Günstig ist natürlich relativ, aber für zu recht erhaltene drei Sterne zurzeit ein Vierbettzimmer ab 119 EUR die Nacht, das find ich fair.
Authentischer Berlin geht zumindest kaum: Nicht mal fünf Minuten bis zum Neuköllner Rathaus und gelegen im zweiten Hinterhof. Im ersten Hinterhof steht ganz Berlin-klassisch natürlich ein Kastanienbaum. In beiden Hinterhöfen ein paar Sitz- und Fahrrad-Anschließgelegenheiten. Das Frühstück für so ein kleines Haus mehr als ausreichend und vollstandig. Zimmer: kein oller Teppich, vor dem mich in Hotelzimmern tendenziell eher ekelt, sondern Laminat, wo man sieht, ob sauber (ja) oder nicht. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist man echt schnell (gut, man muss einrechnen, Berlin ist groß, in einer Stadt wie Karlsruhe oder so ist man wahrscheinlich schneller unterwegs) an allen möglichen touristisch interessanten Orten.
2. Um noch einiges günstiger, dafür aber auch ein bisschen weniger gut (zwei Sterne): Aga's Hotel in Berlin Lichtenberg. Für unsere damaligen Zwecke aber ideal: Als fünfköpfige Familie fällt man sonst eher durch die Raster der Online-Buchungsmaschinen. Familienzimmer heißt dort: maximal zwei Kinder, besser nur eins, wenn man sich noch umdrehen können möchte.
Hier aber ein Familienzimmer (wenn's nicht so hochtrabend klänge: eine "Suite" mit zwei Zimmern und einem großen Verbindungsflur) = 1 Zimmer für die Eltern, 1 Zimmer für BIS ZU SECHS KINDER. Ja, ein kleiner Ballsaal mit drei Doppelstockbetten. Meine Kinder fanden's toll, so gab es per Definition schon keinen Streit darüber, wer oben schlafen durfte.
Und die Lage? Mehr alter Osten als neues Szeneviertel. Aber fußläufig zum Tierpark und zum S-Bahnhof Friedrichsfelde. Wichtig, denn vor Ort gibt es außer dem Hotelrestaurant nichts - es sei denn, man steht auf Kleingärten und vierspurige Ausfallstraßen. Von Straßenlärm gehört haben wir aber nichts - keine Ahnung, ob das an unserer Unempfindlichkeit oder einer guten Isolierung lag.
Ein paar Minuspunkte gibt es für: das müffelnde Bad (aber oberflächlich tiptop und ohne Schimmel) und dass vieles anscheinend einmal gemacht, dann aber nicht mehr gepflegt/repariert wurde. Als Einrichtung nur das nötigste, Nachttischchen gehören da nicht zu.
Authentischer Berlin geht zumindest kaum: Nicht mal fünf Minuten bis zum Neuköllner Rathaus und gelegen im zweiten Hinterhof. Im ersten Hinterhof steht ganz Berlin-klassisch natürlich ein Kastanienbaum. In beiden Hinterhöfen ein paar Sitz- und Fahrrad-Anschließgelegenheiten. Das Frühstück für so ein kleines Haus mehr als ausreichend und vollstandig. Zimmer: kein oller Teppich, vor dem mich in Hotelzimmern tendenziell eher ekelt, sondern Laminat, wo man sieht, ob sauber (ja) oder nicht. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist man echt schnell (gut, man muss einrechnen, Berlin ist groß, in einer Stadt wie Karlsruhe oder so ist man wahrscheinlich schneller unterwegs) an allen möglichen touristisch interessanten Orten.
2. Um noch einiges günstiger, dafür aber auch ein bisschen weniger gut (zwei Sterne): Aga's Hotel in Berlin Lichtenberg. Für unsere damaligen Zwecke aber ideal: Als fünfköpfige Familie fällt man sonst eher durch die Raster der Online-Buchungsmaschinen. Familienzimmer heißt dort: maximal zwei Kinder, besser nur eins, wenn man sich noch umdrehen können möchte.
Hier aber ein Familienzimmer (wenn's nicht so hochtrabend klänge: eine "Suite" mit zwei Zimmern und einem großen Verbindungsflur) = 1 Zimmer für die Eltern, 1 Zimmer für BIS ZU SECHS KINDER. Ja, ein kleiner Ballsaal mit drei Doppelstockbetten. Meine Kinder fanden's toll, so gab es per Definition schon keinen Streit darüber, wer oben schlafen durfte.
Und die Lage? Mehr alter Osten als neues Szeneviertel. Aber fußläufig zum Tierpark und zum S-Bahnhof Friedrichsfelde. Wichtig, denn vor Ort gibt es außer dem Hotelrestaurant nichts - es sei denn, man steht auf Kleingärten und vierspurige Ausfallstraßen. Von Straßenlärm gehört haben wir aber nichts - keine Ahnung, ob das an unserer Unempfindlichkeit oder einer guten Isolierung lag.
Ein paar Minuspunkte gibt es für: das müffelnde Bad (aber oberflächlich tiptop und ohne Schimmel) und dass vieles anscheinend einmal gemacht, dann aber nicht mehr gepflegt/repariert wurde. Als Einrichtung nur das nötigste, Nachttischchen gehören da nicht zu.
Freitag, 4. Juli 2014
Wie viele Kinder hat noch gleich unsere Bundesregierung?
Beim letzten Durchzählen 2010 war es erhellend bis erschreckend, dass fast alle Frauen in der Regierung KEINE Kinder hatten, die Männer hingegen im Schnitt (sieben von neun männlichen Ministern) schon und nicht nur eins - und darüber sehr viel seltener berichtet wurde, wer wusste schon, dass Thomas de Maizière drei Kinder hat, oder Peter Ramsauer sogar vier? Also machen wir hier mal die aktuelle Probe, von einigen hat man ja schon gehört (Sigmar Gabriel mit seiner ... Charlotte? Manuela Schwesig mit einem Kind, ist, was mir jetzt spontan einfällt).
Angela Merkel (Bundeskanzlerin): kinderlos
Andrea Nahles (Arbeit und Soziales): ein Kind
Ursula von der Leyen (Verteidigung): sieben Kinder
Manuela Schwesig (Familie, Senioren, Frauen, Jugend): ein Kind
Barbara Hendricks (Umwelt, Naturschutz, Bau, Reaktorsicherheit): kein Kind
Johanna Wanka (Bildung und Forschung): zwei Kinder
Die Männer
Sigmar Gabriel (Wirtschaft und Energie): zwei Kinder
Frank-Walter Steinmeier (Außwärtiges): ein Kind
Thomas de Maizière (Inneres): drei Kinder (hatten wir ja schon)
Heiko Maas (Justiz und Verbraucherschutz): zwei Kinder
Wolfgang Schäuble (Finanze): vier Kinder (wissen wir auch schon seit 2010)
Christian Schmidt (Ernährung und Landwirtschaft): zwei Kinder
Herrmann Gröhe (Gesundheit): vier Kinder
Alexander Dobrindt (Verkehr und digitale Infrastruktur): ein Kind
Gerd Müller (wirtschaftliche Zusammenarbeit, Entwicklung): zwei Kinder
Peter Altmaier (Kanzleramt): kein Kind
Das sieht doch schon mal ganz anders aus als noch vor vier Jahren. Frauen haben 0 bis zwei Kinder, wenn sie Regierungsverantwortung übernehmen (im Durchschnitt 1,8, ein Durchschnitt, der allerdings von Frau von der Leyen extrem in die Höhe getrieben wird, ohne sie wären wir bei 0,8 Kindern). Hier in der Epochtimes.de sagen Andrea Nahles und Manuela Schwesig was zu ihrem jeweiligen Familienmodell.
Bei den Männern durchschnittlich 2,1 Kinder in der Regierung.
Wenn wir nach Parteimitgliedschaft unterteilen, ist die CDU die Partei der 0 oder ganz viele Kinder, CSU bewegt sich mehr so im deutschen Durchschnitt 1 bis 2 Kinder und die SPD ist eher die Ein-Kind-Partei:
CDU
Angela Merkel (Bundeskanzlerin): kinderlos
Thomas de Maizière (Inneres): drei Kinder (hatten wir ja schon)
Wolfgang Schäuble (Finanze): vier Kinder (wissen wir auch schon seit 2010)
Ursula von der Leyen (Verteidigung): sieben Kinder
Herrmann Gröhe (Gesundheit): vier Kinder
Johanna Wanka (Bildung und Forschung): zwei Kinder
Peter Altmaier (Kanzleramt): kein Kind
CSU
Christian Schmidt (Ernährung und Landwirtschaft): zwei Kinder
Alexander Dobrindt (Verkehr und digitale Infrastruktur): ein Kind
Gerd Müller (wirtschaftliche Zusammenarbeit, Entwicklung): zwei Kinder
SPD
Sigmar Gabriel (Wirtschaft und Energie): zwei Kinder
Frank-Walter Steinmeier (Außwärtiges): ein Kind
Heiko Maas (Justiz und Verbraucherschutz): zwei Kinder
Andrea Nahles (Arbeit und Soziales): ein Kind
Manuela Schwesig (Familie, Senioren, Frauen, Jugend): ein Kind
Barbara Hendricks (Umwelt, Naturschutz, Bau, Reaktorsicherheit): kein Kind
Angela Merkel (Bundeskanzlerin): kinderlos
Andrea Nahles (Arbeit und Soziales): ein Kind
Ursula von der Leyen (Verteidigung): sieben Kinder
Manuela Schwesig (Familie, Senioren, Frauen, Jugend): ein Kind
Barbara Hendricks (Umwelt, Naturschutz, Bau, Reaktorsicherheit): kein Kind
Johanna Wanka (Bildung und Forschung): zwei Kinder
Die Männer
Sigmar Gabriel (Wirtschaft und Energie): zwei Kinder
Frank-Walter Steinmeier (Außwärtiges): ein Kind
Thomas de Maizière (Inneres): drei Kinder (hatten wir ja schon)
Heiko Maas (Justiz und Verbraucherschutz): zwei Kinder
Wolfgang Schäuble (Finanze): vier Kinder (wissen wir auch schon seit 2010)
Christian Schmidt (Ernährung und Landwirtschaft): zwei Kinder
Herrmann Gröhe (Gesundheit): vier Kinder
Alexander Dobrindt (Verkehr und digitale Infrastruktur): ein Kind
Gerd Müller (wirtschaftliche Zusammenarbeit, Entwicklung): zwei Kinder
Peter Altmaier (Kanzleramt): kein Kind
Das sieht doch schon mal ganz anders aus als noch vor vier Jahren. Frauen haben 0 bis zwei Kinder, wenn sie Regierungsverantwortung übernehmen (im Durchschnitt 1,8, ein Durchschnitt, der allerdings von Frau von der Leyen extrem in die Höhe getrieben wird, ohne sie wären wir bei 0,8 Kindern). Hier in der Epochtimes.de sagen Andrea Nahles und Manuela Schwesig was zu ihrem jeweiligen Familienmodell.
Bei den Männern durchschnittlich 2,1 Kinder in der Regierung.
Wenn wir nach Parteimitgliedschaft unterteilen, ist die CDU die Partei der 0 oder ganz viele Kinder, CSU bewegt sich mehr so im deutschen Durchschnitt 1 bis 2 Kinder und die SPD ist eher die Ein-Kind-Partei:
CDU
Angela Merkel (Bundeskanzlerin): kinderlos
Thomas de Maizière (Inneres): drei Kinder (hatten wir ja schon)
Wolfgang Schäuble (Finanze): vier Kinder (wissen wir auch schon seit 2010)
Ursula von der Leyen (Verteidigung): sieben Kinder
Herrmann Gröhe (Gesundheit): vier Kinder
Johanna Wanka (Bildung und Forschung): zwei Kinder
Peter Altmaier (Kanzleramt): kein Kind
CSU
Christian Schmidt (Ernährung und Landwirtschaft): zwei Kinder
Alexander Dobrindt (Verkehr und digitale Infrastruktur): ein Kind
Gerd Müller (wirtschaftliche Zusammenarbeit, Entwicklung): zwei Kinder
SPD
Sigmar Gabriel (Wirtschaft und Energie): zwei Kinder
Frank-Walter Steinmeier (Außwärtiges): ein Kind
Heiko Maas (Justiz und Verbraucherschutz): zwei Kinder
Andrea Nahles (Arbeit und Soziales): ein Kind
Manuela Schwesig (Familie, Senioren, Frauen, Jugend): ein Kind
Barbara Hendricks (Umwelt, Naturschutz, Bau, Reaktorsicherheit): kein Kind
Mittwoch, 2. Juli 2014
Energie der Jugend
Muss man manchmal genießen. Während der Elternteil, der verpflichtet wurde, den Heidepark-Besuch des Sportvereins zu begleiten (wer das wohl war), leise vor sich hingrummelt, lassen sich die Vereinskinder davon nicht stören und freuen sich auf die diversen Attraktionen und stürmen, kaum im Park, erst mal davon. Kurz vor 18.00 Uhr, Schließzeit des Vergnügungsparks, wo man schon 8 volle Stunden zugebracht hat, rennen die immer noch rum wie angestochen, um die jetzt menschenleeren Achterbahnen für eine letzte Runde zu genießen.
Da der ganze Tag bei Sonnenschein und gut durchdachter mitgebrachter Verpflegung ablief - da schleicht sich schon mal ein Lächeln auf das Gesicht der Begleitperson und der Gedanke, dass so ein Energieüberschuss der Jugend doch was ist, was man sich mal abgucken könnte.
Da der ganze Tag bei Sonnenschein und gut durchdachter mitgebrachter Verpflegung ablief - da schleicht sich schon mal ein Lächeln auf das Gesicht der Begleitperson und der Gedanke, dass so ein Energieüberschuss der Jugend doch was ist, was man sich mal abgucken könnte.
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