Ein Stück Lego-Zaun, ein Kugelschreiber, ein Hello Kitty Labello, ein Holznilpferd - was haben diese Gegenstände gemeinsam?
Kleiner Tipp: Sie liegen alle gerade in unserer Spüle.
Genau, alles Dinge, die das Kind mit Hingabe im Mund hatte und die nun sauber gemacht werden müssen.
Und heute der Mühen Lohn: Die ersten Zahnspitzen hab ich unten gesehen. War detektivische Großarbeit nötig, um sie zu erspähen, denn das Baby lässt sich nicht gern in den Mund schauen. Und dann durfte ich sogar einmal fühlen ... schön! Bitte erinnert mich dran, wenn der das erste Mal an mir ausprobiert wird.
Samstag, 16. April 2011
Montag, 11. April 2011
Ach dazu sind die da!
Wozu gibt es eigentlich diese Dinger, vom freundlichen Küchenfachverkäufer (zumindest Verkaufen konnte er) "Relingstangen" genannt? Wegen der Schönheit? Liegt ja immer im Auge des Betrachters.
Vielleicht deshalb? Schön ist das unbestrittenerweise nicht, aber immerhin praktisch.
Aber nun endlich der wahre Grund: Festhaltegriffe zum Stehenüben des Babys!
Freitag, 8. April 2011
Abhängen
"Wieso schaffe ich es eigentlich nie, früher ins Bett zu gehen?"
"Weil Du rumhängst."
Mann, kennt der mich gut ...
"Weil Du rumhängst."
Mann, kennt der mich gut ...
Donnerstag, 7. April 2011
JEDEN Piep!
Es wird hin und wieder darüber berichtet, wie unglaublich doll sich der Geruchssinn von Schwangeren verbessert (z.B. hier). Auch ich hab schon beizeiten sehnsüchtig "mhm, Nutella" geseufzt, als die Tischnachbarin die Kollegin mit dem Nussnougatbrot noch nicht mal in der Ferne erkennen konnte.
Aber nirgends hab ich bisher was von den hormonell bedingten Veränderungen des Hörsinns von Frisch-Entbundenen gehört (ha ha) oder gelesen. Ein Beispiel: In meiner weitläufigen Wohnung kann ich nun im Maximalfall vier (in Ziffern: 4) Türen zwischen mich und das Baby bringen. UND TROTZDEM HÖR ICH JEDEN PIEP! Jedes Geräusch, dass über Flüsterlautstärke hinausgeht. Und leider egal, ob es ein Gutelaunejuchzer war oder eben das Mama-muss-eingreifen-Geschrei. Treibt mich selbst aus der Tiefschlafphase fast automatisch in die Senkrechte. Schönen Dank auch an Adrenalin, Cortisol und wer da sonst noch so für verantwortlich ist!
Aber nirgends hab ich bisher was von den hormonell bedingten Veränderungen des Hörsinns von Frisch-Entbundenen gehört (ha ha) oder gelesen. Ein Beispiel: In meiner weitläufigen Wohnung kann ich nun im Maximalfall vier (in Ziffern: 4) Türen zwischen mich und das Baby bringen. UND TROTZDEM HÖR ICH JEDEN PIEP! Jedes Geräusch, dass über Flüsterlautstärke hinausgeht. Und leider egal, ob es ein Gutelaunejuchzer war oder eben das Mama-muss-eingreifen-Geschrei. Treibt mich selbst aus der Tiefschlafphase fast automatisch in die Senkrechte. Schönen Dank auch an Adrenalin, Cortisol und wer da sonst noch so für verantwortlich ist!
Sonntag, 3. April 2011
Schonung
Haben jetzt beschlossen, dass das Baby wieder krabbeln darf. Ein Kind, dass gerade Krabbeln gelernt hat, kann per definition NICHT damit aufhören. Auch wenn es sich schonen sollte. Ist ja viel zu aufregend. Dahin kommen, wo man will! Autonomie! Freiheit!
Efeu
Wer kommt eigentlich auf die Idee, Efeu in seinem Garten zu lassen? "Hach, sieht so romantisch aus"? Ja klar, und wuchert überall hoch und macht mir alle Pflanzen und Mauern kaputt. Aber nicht mit mir! Na mal sehen, ob ich in einem halben Jahr auch noch so begeistert darüber rede. Aber es ist ja erst der Gartenanfang, da darf man noch optimistisch sein.
Kann jetzt nachvollziehen, wie es kommt, dass man sich solche Gartenschuhe anschafft. Und kann damit meiner Liste "Ich werde wie meine Mutter" einen weiteren Punkt hinzufügen. Der nächste folgt für "Ach, endlich Regen. Ist ja so gut für den Garten". Und es werden mit Sicherheit noch mehr ...
Kann jetzt nachvollziehen, wie es kommt, dass man sich solche Gartenschuhe anschafft. Und kann damit meiner Liste "Ich werde wie meine Mutter" einen weiteren Punkt hinzufügen. Der nächste folgt für "Ach, endlich Regen. Ist ja so gut für den Garten". Und es werden mit Sicherheit noch mehr ...
Freitag, 1. April 2011
Schreck in Abend-, Morgen- und Mittagsstunde
Das Baby hatte einen Unfall! Die Schwester ist drüber gestolpert, keiner von den Erwachsenen hat's gesehen - nur das schreiende Baby hinterher war nicht zu überhören. Rein äußerlich sah alles in Ordnung aus, keine Beule zu tasten. Aber das Baby wird nicht so richtig ruhig. Irgendwann ist nicht mehr klar, ob sie jetzt brüllt, weil ihr was wehtut oder weil sie übermüdet ist vom vielen Schreien. Also warten wir den nächsten Morgen ab. Kind schläft, Rückenlage offensichtlich ohne Schmerzen aber auch beim Aufwachen nachts (natürlich war die Durchschlafnacht vor drei Tagen nur ein einmaliger Ausrutscher) wird geweint.
Morgens ist klar: Das Kind hat Schmerzen. Also auf zur Kindernotaufnahme. Zum Glück nur fünf Autominuten entfernt. Hach ja, jedes Kind muss hier einfach mal gewesen sein ... Aber die schicken uns weiter zur normalen Notfallaufnahme, da seien Chirurgen, die wüssten mehr über Knochen etc.
Und jetzt hat das Kind Schulter geprellt oder Schlüsselbein gebrochen und soll sich schonen. Ist klar. Auf mein Gelächter meinte der Arzt noch ganz treuherzig: "Doch, doch, wenn die Schmerzen haben, schonen die sich automatisch".
Ja nee, is klar. Und zwar so dolle, dass nach dem Mittagsschlaf anscheinend das Gefühl "Ich bin wieder gesund" ausgebrochen ist und rumgekrabbelt ist wie eine Große bis es gar nicht mehr ging und nur noch geheult wurde. Seitdem wird der Arm tatsächlich geschont. Vermutlich ist das Schlüsselbein jetzt erst richtig gebrochen oder so. Na aber gut, jetzt wird geschont, was das Zeug hält und Montag sehen wir weiter. Sie sehen mich wieder mit drei Meter langen Armen vom Kind schleppen - denn anders ist Schonung leider nicht dauerhaft durchzusetzen.
Morgens ist klar: Das Kind hat Schmerzen. Also auf zur Kindernotaufnahme. Zum Glück nur fünf Autominuten entfernt. Hach ja, jedes Kind muss hier einfach mal gewesen sein ... Aber die schicken uns weiter zur normalen Notfallaufnahme, da seien Chirurgen, die wüssten mehr über Knochen etc.
Und jetzt hat das Kind Schulter geprellt oder Schlüsselbein gebrochen und soll sich schonen. Ist klar. Auf mein Gelächter meinte der Arzt noch ganz treuherzig: "Doch, doch, wenn die Schmerzen haben, schonen die sich automatisch".
Ja nee, is klar. Und zwar so dolle, dass nach dem Mittagsschlaf anscheinend das Gefühl "Ich bin wieder gesund" ausgebrochen ist und rumgekrabbelt ist wie eine Große bis es gar nicht mehr ging und nur noch geheult wurde. Seitdem wird der Arm tatsächlich geschont. Vermutlich ist das Schlüsselbein jetzt erst richtig gebrochen oder so. Na aber gut, jetzt wird geschont, was das Zeug hält und Montag sehen wir weiter. Sie sehen mich wieder mit drei Meter langen Armen vom Kind schleppen - denn anders ist Schonung leider nicht dauerhaft durchzusetzen.
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