Samstag, 13. November 2010

Pädagogisch wertvoll

Das einzige Erziehungsziel, zu dem ich zurzeit  stehe (außer natürlich verantwortliche Menschen zu erziehen, aber wer kann mit so einem Allgemeinplatz schon was anfangen): Die Kinder sollen mit 16 oder so als vollwertige Familienmitglieder ihren Teil der Arbeit in der Familie (das ist geschönt für: im Haushalt) übernehmen können.

1. finde ich das nur gerecht
2. bereitet sie das auf ein selbständiges Leben vor, wenn ich ihnen mit 18 den Stuhl vor die Tür stelle

Das Ziel ist eine der wenigen Erkenntnisse, die ich bisher aus einem Erziehungsratgeber mitgenommen habe. Kurz nach der Geburt meines ersten Kindes bekam ich nämlich von meiner Mutter das Buch "Das Geheimnis glücklicher Kinder" von Steve Biddulph geschenkt. Weshalb? Mama, ich frag mich immer noch, warum!? Wenn man sein Kind mal so richtig verunsichern will, dann macht man so was - und schenkt dann auch noch den zweiten Band!

Nun gut, ich schau also rein. Und dort wurde genau das propagiert und klang total logisch. Schließlich sollen am Ende ja halbwegs gleichberechtigte Familienmitglieder bei rauskommen.

Dann hab ich noch ein bisschen weiter geblättert und gelesen, dass es für Herrn Biddulph überhaupt nicht in Frage kommt, ein Kind unter drei Jahren von anderen Menschen (sprich: KiTa) betreuen zu lassen. Der logische Schluss hieraus drängte sich mir ebenfalls sofort auf: Das Buch wurde zum Kirchenbasar gegeben - ich kann Bücher einfach nicht in den Müll tun.

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