Montag, 3. Juli 2017

Antizyklische Schwangerschaften

Nee, nee, is klar, man muss schon mit dem (Monats-)Zyklus gehen, um schwanger zu werden.

Aber so auf das ganze Leben hin betrachtet, scheint mir gerade, als hätte ich meine Kinder ein wenig gegenläufig zum Durchschnitt zur Welt gebracht. Zumindest, was die Studierten angeht, die nach Abi, Uni, Arbeit irgendwann relativ spät im Leben mit den Kindern anfangen.

Früher, als meine Kinder noch klein waren, und ich dadurch einen furchtbar vernünftigen Lebenswandel hatte, dachte ich öfter: "Werdet erwachsen!" Hört das Clubleben mit Mitte 30 nicht mal irgendwann auf? Tja, und jetzt, wo ich selber wieder Zeit und Lust hätte, auch mal abends unterwegs zu sein, sind die alle mit Zwei- oder Fünfjährigen ans Haus gebunden (bis dann endlich mal ein Babysitter Zeit hat. Bis Mitternacht, wenn's hochkommt!), während hier endlich die Zeit des "ach, die können einen Abend auch mal alleine zu Hause bleiben" angebrochen ist.

Tja, muss ich mir nun also überlegen, wie ich damit umgehe. Gesichtsälteste beim abendlichen Ausgehen? Alleine? "Altersangemessene" Freizeitbeschäftigungen finden, die trotzdem vielleicht was mit Musik oder (geflüstert) Tanzen zu tun haben? Ohne auf Ü40 Partys gehen zu müssen? Alles zu den Akten legen und höchstens noch mit Nordic Walking Stöcken durch den Park?

Auf jeden Fall alle Muddis (und Vaddis) mit älteren Kindern im Bekanntenkreis hegen und pflegen und gemeinsame Interessen überlegen!

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