Sonntag, 24. Juni 2012

Die Frau Schröder, da wird sie immer wegen des Betreuungsgeldes fertig gemacht, das doch eigentlich der Seehofer wollte. Und dass frau manchmal das Gefühl hat, dass sie sich nicht wirklich für sie einsetzt. Aber dann liest man doch mal, selten und auch anscheinend wenig aufgegriffen, etwas richtig gutes von ihr:

"Anders als Arbeitsministerin von der Leyen will Familienministerin Kristina Schröder (CDU) die Frauen nicht in Vollzeitjobs drängen. Ihr Ansatz ist es vielmehr, die Bedingungen für Teilzeitstellen so zu verbessern, dass den Frauen kein Nachteil entsteht.
"Wir brauchen dringend mehr alltagstaugliche Teilzeitmodelle", sagte sie "Welt Online". Bislang könnten zu oft nur diejenigen Karriere machen, "denen zu Hause jemand den Kühlschrank befüllt, den Nachwuchs versorgt und den Nachschub an frisch gebügelter Kleidung sicherstellt".
[...]
Für die Ministerin gehört das bestehende Arbeitsrecht auf den Prüfstand, um Nachteile für Teilzeitbeschäftigte in Angriff zu nehmen. "Derzeit muss man meist erst betteln, um auf Teilzeit reduzieren zu dürfen, dann muss man betteln, um wieder Vollzeit arbeiten zu dürfen", beklagt Schröder: "Wir brauchen einen Anspruch, flexibler zwischen Teilzeit und Vollzeit wechseln zu können, ohne auf Arbeitsplätze abgeschoben zu werden, die das Ende der Karriere bedeuten."
Schreibt die Morgenpost. Und das klingt doch mal, als habe sie sich Gedanken gemacht, die ich als arbeitende Mutter nachvollziehen kann!

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