Freitag, 19. August 2011

Arbeit plus Arbeit

Gerade musste ich an den schon mal in den Kommentaren verlinkten Artikel von Iris Radisch denken:

"Die angepriesene Vereinbarkeit von Beruf und Kindern ist eine Schimäre. Da gibt es nämlich nichts zu vereinbaren. Da gibt es nur etwas zu addieren. Und zwar Arbeit plus Arbeit."

Ist schon eine Umstellung, spätestens donnerstags merkt man, was man getan hat. Dabei hilft es nicht, dass sich die Einschlafzeiten (ausnahmsweise mal der Erwachsenen) nicht geändert haben, wir aber alle morgens eine Stunde früher rausmüssen als in den Sommerferien.

Es gibt natürlich Dinge, die jetzt dafür wegfallen, z.B. das Mittagessenkochen für Punkt 13.00 Uhr. Hausaufgaben werden so grob im Hort erledigt und man muss im Idealfall nur noch mal kurz drüberschauen.

Von daher fällt es mir tatsächlich leichter, die ganzen Haushaltsdinge (Waschen, Wocheneinkauf, Rasenmähen, ...) irgendwann zwischen 16.30 Uhr und 18.30 Uhr zu erledigen, wenn ich weiß, dass die Kollegen noch an der Arbeit sitzen. Nicht, dass dann nicht noch genug übrig bliebe für NACH 18.30 Uhr. Aber bei den paar Sachen, die mir vorher gelingen, kann ich dann wenigstens sagen, dass Jammern nichts nützt, da müssen wir alle durch. Und ein bisschen obendrauf, das hat man sich mit der Entscheidung für das Lebensmodell "Familie" wohl verdient.

Nachtrag: Grmpf. Muss ich den letzten Absatz noch mal überdenken, wenn mir um 23.00 Uhr einfällt, dass die Waschmaschine seit vier Stunden fertig ist? Wer hatte überhaupt die Idee, das Ding in den Keller zu stellen, hm?

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