Heute kaum Neuigkeiten, denn: Mein Bedarf an täglicher Bildschirmzeit wurde mit der Installation von Sims4 auf einem Windows7-Rechner mehr als gedeckt.
Nach Update diverser veralteter Programme, runter- und wiederhochfahren, bei irgendeinem Konto anmelden sind wir jetzt beim Schritt: Warten Sie stundenlang, bis sich das Ganze fertig installiert hat.
Zumindest hoffen wir, dass wir dort sind, und der ältere und schon etwas kapriziöse Rechner bis zum Ende mitmacht.
Zumindest kurzzeitig hatte ich die Hoffnung auf Erhöhung der Computer-Kompetenz der Spiele-Besitzer, denn im Großsprechen ("Mama, ich kenn mich total gut aus mit Computern") sind sie schon ganz vorn dabei. Aber sobald Muttern übernahm, erlahmte das Interesse an den einzelnen Schritten ganz schnell - zumal wir ja auch in diverse Sackgassen und wieder zurück mussten.
Nächstes Mal lasse ich sie das im Sinne des Lernfortschritts wohl besser alleine machen. Aber auch nur mit dem alten Rechner, da ist es nicht so schlimm, wenn der Frust sich mal kurz körperlich Bahn bricht.
Montag, 2. Januar 2017
Sonntag, 1. Januar 2017
Die guten Vorsätze
Wär natürlich was, hier etwas häufiger zu schreiben. Oder schöner, lustiger, qualitätsvoller. Lassen Sie sich überraschen, vielleicht wird ja einer dieser guten Wünsche 2017 wahr.
Ansonsten wünsche ich ein wunderschönes neues Jahr!
Ansonsten wünsche ich ein wunderschönes neues Jahr!
Samstag, 17. Dezember 2016
Der Bann ist gebrochen
Die ersten drei Geschenke sind gekauft.
Dieses Jahr wird nix bestellt. Das wäre mir so kurz vorm Fest viel zu stressig. Ein Geschenk bereitete mir schon leichte Alpträume. Ich wachte auf mit dem Gedanken daran, wie ich es mit Honig auf Toast schrieb. Das war dann ein Zeichen, an dem Tag wirklich und wahrhaftig loszuziehen. Und juchhu, den großen Elektronikmärkten sei dank, war vorhanden, gekauft.
Ganz nebenbei ein leicht kafkaesker Prozess: Finde eine Verkäufer. Der bestellt das Produkt an seinem Computer online. Mit dem Ausdruck zur Kasse, bezahlen. Ständig denken: Bestimmt hab ich was falsch verstanden und der schickt mich hier gleich wieder weg, nachdem ich so lange angestanden hab. War aber doch alles richtig. Dann abholen, aber nicht an der Abholung für Online-Bestellungen, sondern an der Information. Aber sicherlich hat hier jeder schon viel öfter bei Saturn gekauft als ich und ich sorge mit dieser Beschreibung nur für leichtes Gähnen "Been there, done that".
Gut. Den Rest der Geschenke besorge ich Montag vormittag, wenn die Geschäfte sicherlich ÜBERHAUPT NICHT so voll sein werden wie am Wochenende. So denke ich mir das zumindest. Ist sogar noch genug Zeit, um ein Päckchen mit Geschenken wegzuschicken, dass auf jeden Fall pünktlich ankommt. Und sicher werden in der Post auch ÜBERHAUPT NICHT viele Menschen anstehen. So wird es kommen, ich sag es Euch.
Und jetzt entschuldigt bitte, ich muss jetzt, immerhin einen Abend vor Bestellschluss für Heilig Abend, noch ein Fotobuch zusammenschustern.
Dieses Jahr wird nix bestellt. Das wäre mir so kurz vorm Fest viel zu stressig. Ein Geschenk bereitete mir schon leichte Alpträume. Ich wachte auf mit dem Gedanken daran, wie ich es mit Honig auf Toast schrieb. Das war dann ein Zeichen, an dem Tag wirklich und wahrhaftig loszuziehen. Und juchhu, den großen Elektronikmärkten sei dank, war vorhanden, gekauft.
Ganz nebenbei ein leicht kafkaesker Prozess: Finde eine Verkäufer. Der bestellt das Produkt an seinem Computer online. Mit dem Ausdruck zur Kasse, bezahlen. Ständig denken: Bestimmt hab ich was falsch verstanden und der schickt mich hier gleich wieder weg, nachdem ich so lange angestanden hab. War aber doch alles richtig. Dann abholen, aber nicht an der Abholung für Online-Bestellungen, sondern an der Information. Aber sicherlich hat hier jeder schon viel öfter bei Saturn gekauft als ich und ich sorge mit dieser Beschreibung nur für leichtes Gähnen "Been there, done that".
Gut. Den Rest der Geschenke besorge ich Montag vormittag, wenn die Geschäfte sicherlich ÜBERHAUPT NICHT so voll sein werden wie am Wochenende. So denke ich mir das zumindest. Ist sogar noch genug Zeit, um ein Päckchen mit Geschenken wegzuschicken, dass auf jeden Fall pünktlich ankommt. Und sicher werden in der Post auch ÜBERHAUPT NICHT viele Menschen anstehen. So wird es kommen, ich sag es Euch.
Und jetzt entschuldigt bitte, ich muss jetzt, immerhin einen Abend vor Bestellschluss für Heilig Abend, noch ein Fotobuch zusammenschustern.
Montag, 5. Dezember 2016
Was mache ich am 5. Dezember?
Frau Brüllen fragt wieder, was wir so den ganzen Tag machen und Blogger, die mal keinen Bock auf Themensuche haben, antworten ihr - so wie wir hier.
Was ich heute gemacht habe - und vielleicht einiges davon gern gelassen hätte
- Eine Spülmaschine vor dem Frühstück leergeräumt. Obwohl das gar nicht meine Aufgabe ist. Und obwohl "vor dem Frühstück" soviel heißt wie "mitten in der Nacht". Zumindest sieht es so aus und fühlt sich auch so an
- Mich noch mal hingelegt, nachdem die Kinder alle pünktlich und wohlversorgt aus dem Haus waren. Wie gut das tut, seit ich mir zugestehe, dass ich einfach acht Stunden Schlaf am Tag brauche, egal um welche Uhrzeit, aber mit weniger komme ich nicht gut und vor allem nicht dauerhaft über den Tag
- Gearbeitet
- Rechnungen geschrieben
- Die Veranstaltung für den 10. Dezember (Tag der Menschenrechte) vorbereitet. Mir Sorgen gemacht, weil die DVD für die Filmvorführung noch nicht angekommen ist. A4-Plakate ausgedruckt. Rausgegangen, aufgehängt - obwohl ich das hasse und nur in Läden nachfrage, wo ich zu 90% sicher bin, dass sie Ja sagen. Es gibt übrigens noch Waschsalons mit Schwarzen Brettern, wo man niemanden fragen muss, hab ich heut festgestellt. Alles in allem aber vermutlich ein Grund, weshalb unsere Öffentlichkeitsarbeit (ja, schau nur betroffen, Amnesty International Harburg) noch ausbaufähig ist.
- Nikolaus-Kleinigkeiten besorgt. Und obwohl es wirklich nur Kleinigkeiten aus dem örtlichen Drogeriemarkt waren, kommen bei drei Kindern halt doch 50 EUR zusammen. Ok, minus die drei Pfund Butter, die kriegt keiner in den Stiefel
- Kind vom Sport abgeholt. Mann, war das kalt, ein Glück, dass wir ein Auto haben.
- zu viel Zeit mit Blödsinn vorm Bildschirm verbracht. Leider wie fast jeden Tag. Fernsehen. Online-Spiele.
Was ich nicht gemacht habe (aber gern hätte)
- diese E-Mail an einen Freund geschrieben. Aber weil die Zeit zum Nachdenken braucht, steht sie schon seit Tagen, vielleicht Wochen, ziemlich weit oben auf der Zu-Tun-Liste, ohne dass sie ihre Position verändert
- Papierkram mit Ämtern erledigt. Oder zumindest angefangen.
- zwei Arzttermine für mich gemacht. Für mich klappt das immer als allerletztes. Vermeidungsstrategie oder Mutter-Opfermythos? Wer weiß - und wer will das letztlich wissen
- eine Bewerbung geschrieben für DIE Stellenausschreibung, auf die ich quasi seit Jahren warte. Weil ich es vergessen/verdrängt habe. Weil ich mir eh keine großen Chancen ausrechne, aber es bei dieser Stelle natürlich besonders weh tun würde. Weil ich mir so richtig dolle Mühe geben müsste. Müsste ich? Oder?
- Geschenke besorgt. Oder zumindest schon mal geplant. Oder das Sommerferien-Fotobuch zu Ende bestellt
Insgesamt ein sehr normaler Tag.
Was ich heute gemacht habe - und vielleicht einiges davon gern gelassen hätte
- Eine Spülmaschine vor dem Frühstück leergeräumt. Obwohl das gar nicht meine Aufgabe ist. Und obwohl "vor dem Frühstück" soviel heißt wie "mitten in der Nacht". Zumindest sieht es so aus und fühlt sich auch so an
- Mich noch mal hingelegt, nachdem die Kinder alle pünktlich und wohlversorgt aus dem Haus waren. Wie gut das tut, seit ich mir zugestehe, dass ich einfach acht Stunden Schlaf am Tag brauche, egal um welche Uhrzeit, aber mit weniger komme ich nicht gut und vor allem nicht dauerhaft über den Tag
- Gearbeitet
- Rechnungen geschrieben
- Die Veranstaltung für den 10. Dezember (Tag der Menschenrechte) vorbereitet. Mir Sorgen gemacht, weil die DVD für die Filmvorführung noch nicht angekommen ist. A4-Plakate ausgedruckt. Rausgegangen, aufgehängt - obwohl ich das hasse und nur in Läden nachfrage, wo ich zu 90% sicher bin, dass sie Ja sagen. Es gibt übrigens noch Waschsalons mit Schwarzen Brettern, wo man niemanden fragen muss, hab ich heut festgestellt. Alles in allem aber vermutlich ein Grund, weshalb unsere Öffentlichkeitsarbeit (ja, schau nur betroffen, Amnesty International Harburg) noch ausbaufähig ist.
- Nikolaus-Kleinigkeiten besorgt. Und obwohl es wirklich nur Kleinigkeiten aus dem örtlichen Drogeriemarkt waren, kommen bei drei Kindern halt doch 50 EUR zusammen. Ok, minus die drei Pfund Butter, die kriegt keiner in den Stiefel
- Kind vom Sport abgeholt. Mann, war das kalt, ein Glück, dass wir ein Auto haben.
- zu viel Zeit mit Blödsinn vorm Bildschirm verbracht. Leider wie fast jeden Tag. Fernsehen. Online-Spiele.
Was ich nicht gemacht habe (aber gern hätte)
- diese E-Mail an einen Freund geschrieben. Aber weil die Zeit zum Nachdenken braucht, steht sie schon seit Tagen, vielleicht Wochen, ziemlich weit oben auf der Zu-Tun-Liste, ohne dass sie ihre Position verändert
- Papierkram mit Ämtern erledigt. Oder zumindest angefangen.
- zwei Arzttermine für mich gemacht. Für mich klappt das immer als allerletztes. Vermeidungsstrategie oder Mutter-Opfermythos? Wer weiß - und wer will das letztlich wissen
- eine Bewerbung geschrieben für DIE Stellenausschreibung, auf die ich quasi seit Jahren warte. Weil ich es vergessen/verdrängt habe. Weil ich mir eh keine großen Chancen ausrechne, aber es bei dieser Stelle natürlich besonders weh tun würde. Weil ich mir so richtig dolle Mühe geben müsste. Müsste ich? Oder?
- Geschenke besorgt. Oder zumindest schon mal geplant. Oder das Sommerferien-Fotobuch zu Ende bestellt
Insgesamt ein sehr normaler Tag.
Kochprofi
Zu den Profis (oder den Opfern des Trends zur exotischen Küche) kann man sich wohl zählen, wenn man sonntags, nach Beginn des Teigrührens für den Honigkuchen entdeckt, dass kein Lebkuchengewürz im Haus ist. Aber dafür JEDES EINZELNE GEWÜRZ, was man dafür so braucht. All die Nelken, Piment, Korianderkörner usw.
Und jetzt entschuldigt mich bitte, ich muss nach Rezepten googeln, die Muskatblüte benötigen - in einem Anfall von Übereifer habe ich davon irgendwann mal zwei Packungen erworben. Kann man die für irgendetwas anderes benutzen als Weihnachtsbäckerei?
Und jetzt entschuldigt mich bitte, ich muss nach Rezepten googeln, die Muskatblüte benötigen - in einem Anfall von Übereifer habe ich davon irgendwann mal zwei Packungen erworben. Kann man die für irgendetwas anderes benutzen als Weihnachtsbäckerei?
Sonntag, 20. November 2016
Geht doch
Wenn man sich mal wieder so richtig unersetzlich fühlt. So: "Was würden die nur ohne mich machen?" Und auch: "Immer muss ich alle antreiben, ohne mich würden die doch nicht mal pünktlich aus der Haustür kommen." Und nicht zu vergessen:"Jeden Morgen muss ich mit dem Wecker aufstehen, nicht EIN Mal kann ich ausschlafen, nicht mal am Wochenende!"
Wenn man also so richtig schön im Selbstmitleid versinkt, dann, ja dann, ist es Zeit, einfach mal liegen zu bleiben. Den Wecker auszuschalten. Rebellin sein.
Tja und dann? Dann stellt man fest, wie gut sich alles fügt. Wer das Essen macht, und was für Essen. Wie alle trotzdem gewaschen, gekämmt und vor allem angezogen den Weg nach draußen finden. Keine Minute später als sonst.
Immerhin haben sie die frischen Brötchen vermisst, eventuell bin ich also nicht vollkommen überflüssig - nur weit weniger unabdingbar, als ich das in dunklen Momenten befürchte. Ist doch auch beruhigend.
Wenn man also so richtig schön im Selbstmitleid versinkt, dann, ja dann, ist es Zeit, einfach mal liegen zu bleiben. Den Wecker auszuschalten. Rebellin sein.
Tja und dann? Dann stellt man fest, wie gut sich alles fügt. Wer das Essen macht, und was für Essen. Wie alle trotzdem gewaschen, gekämmt und vor allem angezogen den Weg nach draußen finden. Keine Minute später als sonst.
Immerhin haben sie die frischen Brötchen vermisst, eventuell bin ich also nicht vollkommen überflüssig - nur weit weniger unabdingbar, als ich das in dunklen Momenten befürchte. Ist doch auch beruhigend.
Samstag, 19. November 2016
Fortschritt durch Technik?
Wir leben im Luxus. Wir haben zwei Waschmaschinen!
Wie es dazu kommt? Nun, die erste machte ein paar Mucken, fraß Löcher in einzelne Kleidungsstücke, wirkte, als sei sie ziemlich durch. Wir zogen um, hatten plötzlich eine Waschküche statt vorher eine waschmaschinengroße Lücke in der Küchenzeile. Und hatten zwei Anschlüsse in dieser Waschküche, weil unsere Wohnung früher zwei Wohnungen waren. Da zog die neue Maschine ein. Es stellte sich heraus, dass die alte entweder durch direkte Aussicht auf ihr Nachfolgemodell gefügiger geworden oder beim Umzug zurechtgeruckelt worden war - sie war gar nicht mehr so schlimm und wir waschen darin jetzt vielleicht nicht unsere Lieblingsstücke, die nie nicht kaputt gehen dürfen, aber alles andere geht.
Ein paar Mucken hat sie natürlich. Zum Beispiel läuft sie nicht einfach los nach Anschalten, nein, da blinkt erst mal empört das "Tür"-Symbol. Man muss einmal kräftig gegen die Tür treten, damit das Schloss auch wirklich einrastet. Bzw. nach so langer gemeinsamer Zeit hat man eine kräftig-zärtliche Zustoßtechnik entwickelt, die den Tritt ersetzt.
Ansonsten genießen wir den Luxus, die Wäsche für fünf Menschen in der halben Zeit wie üblich gewaschen zu bekommen. Nur deshalb haben wir vermutlich keinen Trockner, es ist einfach genug Zeit, das Ganze aufzuhängen (wobei ich im Winter immer mal wieder an die Grenzen kommen, vor allem, wenn jedes zweite Wäschestück - wundersamerweise aber nicht jedes, obwohl sie in derselben Trommel waren - unangenehm nach Trockenboden riecht).
Wir wuschen also mal wieder fröhlich vor uns hin. Ich ging in den Keller, wollte die gewaschene Wäsche nach oben bringen. Da piepst es, schon auf der Kellertreppe zu hören. Eine Störungsmeldung! Und natürlich hat es anderthalb Stunden gedauert, bis ich das überhaupt mitkriege, für manches ist eine Waschmaschine IN der Wohnung auch nicht zu verachten.
Ein ominöses "E40" blinkt auf dem Display. Hm. Die Wäsche ist nicht mal nass. Wasserhahn aber aufgedreht, so viel prüfe ich immerhin. Also mit nur einer gewaschenen Ladung nach oben. Aufhängen. Dann im Berg der Bedienungsanleitungen graben bis man sich zur richtigen Waschmaschine durchgearbeitet hat (hat hier jemand ein Bedienungsanleitungsaufbewahrungssystem, das über "alles in eine Kiste" hinausgeht und sich bewährt hat? Ich hätte Interesse). Gedankengänge: "Vielleicht ist der Filter verstopft, mit Socken, Geldstücken und so? Hab ich ja ewig nicht mehr aufgemacht, macht ja keiner freiwillig". "Hoffentlich ist es nichts ernstes, weiß nicht, ob ich zurück zur "Ein-Waschmaschinenzeit" könnte."
Ein Chaos aus "Toaster", "Waffeleisen", "Geschirrspüler" und ähnlichen Heftchen hinterlassend, finde ich endlich eine Waschmaschinenanleitung. Ach nee, das war die andere. Aber jetzt: Bla, bla, bla, wo stehen denn jetzt die Fehlermeldungen?
Ah.
E40.
"Tür nicht richtig geschlossen"
Einer dieser Momente, in denen man den technischen Fortschritt so richtig zu schätzen weiß.
Wie es dazu kommt? Nun, die erste machte ein paar Mucken, fraß Löcher in einzelne Kleidungsstücke, wirkte, als sei sie ziemlich durch. Wir zogen um, hatten plötzlich eine Waschküche statt vorher eine waschmaschinengroße Lücke in der Küchenzeile. Und hatten zwei Anschlüsse in dieser Waschküche, weil unsere Wohnung früher zwei Wohnungen waren. Da zog die neue Maschine ein. Es stellte sich heraus, dass die alte entweder durch direkte Aussicht auf ihr Nachfolgemodell gefügiger geworden oder beim Umzug zurechtgeruckelt worden war - sie war gar nicht mehr so schlimm und wir waschen darin jetzt vielleicht nicht unsere Lieblingsstücke, die nie nicht kaputt gehen dürfen, aber alles andere geht.
Ein paar Mucken hat sie natürlich. Zum Beispiel läuft sie nicht einfach los nach Anschalten, nein, da blinkt erst mal empört das "Tür"-Symbol. Man muss einmal kräftig gegen die Tür treten, damit das Schloss auch wirklich einrastet. Bzw. nach so langer gemeinsamer Zeit hat man eine kräftig-zärtliche Zustoßtechnik entwickelt, die den Tritt ersetzt.
Ansonsten genießen wir den Luxus, die Wäsche für fünf Menschen in der halben Zeit wie üblich gewaschen zu bekommen. Nur deshalb haben wir vermutlich keinen Trockner, es ist einfach genug Zeit, das Ganze aufzuhängen (wobei ich im Winter immer mal wieder an die Grenzen kommen, vor allem, wenn jedes zweite Wäschestück - wundersamerweise aber nicht jedes, obwohl sie in derselben Trommel waren - unangenehm nach Trockenboden riecht).
Wir wuschen also mal wieder fröhlich vor uns hin. Ich ging in den Keller, wollte die gewaschene Wäsche nach oben bringen. Da piepst es, schon auf der Kellertreppe zu hören. Eine Störungsmeldung! Und natürlich hat es anderthalb Stunden gedauert, bis ich das überhaupt mitkriege, für manches ist eine Waschmaschine IN der Wohnung auch nicht zu verachten.
Ein ominöses "E40" blinkt auf dem Display. Hm. Die Wäsche ist nicht mal nass. Wasserhahn aber aufgedreht, so viel prüfe ich immerhin. Also mit nur einer gewaschenen Ladung nach oben. Aufhängen. Dann im Berg der Bedienungsanleitungen graben bis man sich zur richtigen Waschmaschine durchgearbeitet hat (hat hier jemand ein Bedienungsanleitungsaufbewahrungssystem, das über "alles in eine Kiste" hinausgeht und sich bewährt hat? Ich hätte Interesse). Gedankengänge: "Vielleicht ist der Filter verstopft, mit Socken, Geldstücken und so? Hab ich ja ewig nicht mehr aufgemacht, macht ja keiner freiwillig". "Hoffentlich ist es nichts ernstes, weiß nicht, ob ich zurück zur "Ein-Waschmaschinenzeit" könnte."
Ein Chaos aus "Toaster", "Waffeleisen", "Geschirrspüler" und ähnlichen Heftchen hinterlassend, finde ich endlich eine Waschmaschinenanleitung. Ach nee, das war die andere. Aber jetzt: Bla, bla, bla, wo stehen denn jetzt die Fehlermeldungen?
Ah.
E40.
"Tür nicht richtig geschlossen"
Einer dieser Momente, in denen man den technischen Fortschritt so richtig zu schätzen weiß.
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