Heute ein neuer Ansatz, das Wach-Sein-Problem zu lösen: Wenn das mittlere Kind mit dem Kinderwagen samt Baby drin mit Karacho gegen einen großen Stein saust, sich ordentlich hinpackt und die Mutter im Geiste schon das Baby samt Babytasche aus dem Wagen fliegen sieht (was in Wirklichkeit zum Glück nicht geschehen ist), dann wirkt das tatsächlich wie ein mittlerer Espresso.
Aber wie würden wir an der Arbeit sagen: "Das ist nicht skalierbar". Leider. Oder besser zum Glück.
Mittwoch, 12. Januar 2011
Dienstag, 11. Januar 2011
Promi-Quatsch
Wieso wird eigentlich in vielen Zeitungen und Zeitschriften spekuliert, wer denn nun Thomas Gottschalks Nachfolge antreten wird bei der Moderation von Wetten dass, aber Michelle Hunziker, die Ko-Moderatorin, wird nicht mal in Erwägung gezogen? Hm, müsste wohl doch mal reinschauen in das Programm um feststellen zu können, ob das nun fachliche Gründe haben könnte. Immerhin scheint Barbara Schöneberger im Gespräch zu sein (ist sie das nicht immer, seufz).
Ganz schlechtes sprachliches Bild
... wenn es um den Kopf des Babys geht, von "explosionsartigem Wachstum" zu sprechen. Außerdem hat sich die Neuigkeit schon wieder relativiert: Der Kopf ist nicht plötzlich unglaublich viel größer geworden, so dass die Mütze quasi über Nacht nicht mehr passt. Sondern ich hab in meinem Tran die falsche Mütze gegriffen. Die alte aus dem zweiten, dritten Babymonat. Die passt tatsächlich nicht mehr. Was sind die auch alle rosa geringelt, grmpf.
Montag, 10. Januar 2011
Ist mehr Koffein die Lösung?
Einer Freundin schrieb ich, dass ich momentan nur dank Vormittagsschlaf noch bei Sinnen bin. Meine Überlegung geht nun aber weiter: Bei den anderen beiden war ich zu diesem Zeitpunkt schon längst wieder an der Arbeit. Und die haben nicht deutlich besser oder länger in der Nacht geschlafen (Flasche oder Gestillt-Werden machte keinen fühlbaren Unterschied). Wie hab ich das nur durchgestanden? Bei der Zweiten war ich tatsächlich nach sechs Monaten jeden Tag wieder sechs Stunden im Büro. Dann zu Hause. Und, soweit ich mich erinnern kann, halbwegs wach. Vielleicht hat mein Mann da eine andere Erinnerung ...
Zumindest kam jetzt die Erkenntnis: Es muss am Koffein liegen. Schon morgens eine Dröhnung schwarzen Tee. Über den Tag verteilt kamen Cola und Kaffee zum Einsatz (wer mich kennt: Ja, Sie lesen richtig. Kaffee. Und das mir. Natürlich in der gut gezuckerten Latte-Macchiato-Variante, aber trotzdem). Und damit ging es dann irgendwie. Muss mal überlegen, ob das eine Lösung des "ich krieg nix gebacken, weil ich immer so müde bin und sofort schlafen muss, wenn das Baby schläft"-Problems ist.
Zumindest kam jetzt die Erkenntnis: Es muss am Koffein liegen. Schon morgens eine Dröhnung schwarzen Tee. Über den Tag verteilt kamen Cola und Kaffee zum Einsatz (wer mich kennt: Ja, Sie lesen richtig. Kaffee. Und das mir. Natürlich in der gut gezuckerten Latte-Macchiato-Variante, aber trotzdem). Und damit ging es dann irgendwie. Muss mal überlegen, ob das eine Lösung des "ich krieg nix gebacken, weil ich immer so müde bin und sofort schlafen muss, wenn das Baby schläft"-Problems ist.
Donnerstag, 6. Januar 2011
Das Mütter-Mantra "Und ich hatte sehr viel Glück"
Las neulich von einer Mutter (und ich schwör, ich würd sie verlinken, wenn ich sie wiederfinden würde), die meinte, den Stein der Weisen gefunden zu haben. Der da lautete: KEIN PEKIP, KEINE Babybespaßung, Kind möglichst wenig gezielt beschäftigen ergab ein zufriedenes Kind, das schnell lernte, sich selbst zu beschäftigen. Ein Traum.
So schön für die Autorin. Nur vergaß sie das Mütter-Mantra. Das da lautet: "Und ich hatte sehr viel Glück!" Denn das hätte auch alles ganz anders kommen können. Gut, dass Baby-Kurse alle eher für die Mütter gemacht sind, die auch mal wieder unter Menschen kommen sollten und vorzugsweise unter solche, mit denen sie ein ganz großes gemeinsames Gesprächsthema haben, geschenkt. Aber der Rest ... hätte ihr auch schon selber auffallen können.
Wenn es so einfach wäre, allgemein gültige Erziehungsregeln zu finden, die zum Traum aller Mütter führen (ein Kleinkind, das sich eine gebührende Zeit lang selbst beschäftigen kann), hätten das schon andere früher herausgefunden! Es gibt Unterschiede. Es gibt Kinder, die so sind - und noch ganz andere.
Meine Kinder sind z.B. gute Autofahrer. Also Mitfahrer, aufgrund ihres niedrigen Lebensalters. Und gute weil halbwegs zivilisierte Restaurant-Gänger. Weil ich sie so gut dazu erzogen hab? Mitnichten. Oder zum Teil, so gern ich mir das natürlich alles als große Erziehungsleistung gutschreiben würde. Aber eben "ich hatte sehr viel Glück". Und andere Erziehungsmodelle kritisiere ich, seit ich selber Kinder hab, sowieso nur noch bei eindeutigem Schaden des Kindswohls (nein, Erdnussflips sind KEIN geeignetes Essen für achtmonatige Babys).
So schön für die Autorin. Nur vergaß sie das Mütter-Mantra. Das da lautet: "Und ich hatte sehr viel Glück!" Denn das hätte auch alles ganz anders kommen können. Gut, dass Baby-Kurse alle eher für die Mütter gemacht sind, die auch mal wieder unter Menschen kommen sollten und vorzugsweise unter solche, mit denen sie ein ganz großes gemeinsames Gesprächsthema haben, geschenkt. Aber der Rest ... hätte ihr auch schon selber auffallen können.
Wenn es so einfach wäre, allgemein gültige Erziehungsregeln zu finden, die zum Traum aller Mütter führen (ein Kleinkind, das sich eine gebührende Zeit lang selbst beschäftigen kann), hätten das schon andere früher herausgefunden! Es gibt Unterschiede. Es gibt Kinder, die so sind - und noch ganz andere.
Meine Kinder sind z.B. gute Autofahrer. Also Mitfahrer, aufgrund ihres niedrigen Lebensalters. Und gute weil halbwegs zivilisierte Restaurant-Gänger. Weil ich sie so gut dazu erzogen hab? Mitnichten. Oder zum Teil, so gern ich mir das natürlich alles als große Erziehungsleistung gutschreiben würde. Aber eben "ich hatte sehr viel Glück". Und andere Erziehungsmodelle kritisiere ich, seit ich selber Kinder hab, sowieso nur noch bei eindeutigem Schaden des Kindswohls (nein, Erdnussflips sind KEIN geeignetes Essen für achtmonatige Babys).
Dienstag, 4. Januar 2011
Zum Fressen gern
Manchmal werf ich mein Baby den Kindern zum Fraß vor. Natürlich nur im übertragenen Sinne. Aber trotzdem. Geht so Mutterliebe? "Hier, spielt mal mit der Kleinen", und sich dann verdrücken und schauen, wie viele Seiten Zeitung man schafft, bis man den Ball - äh, das Baby - wieder zurückgespielt bekommt.
Montag, 3. Januar 2011
Gleichgewicht gestört
Angebot und Nachfrage, das A und O beim Stillen - fragen Sie jeden Ratgeber. Funktioniert bei uns auch 1A, soweit das Kind gemeint ist. Nur mit dem mütterlichen Angebot an Hunger, nein Lebensmitteln, die umgewandelt ... äh ... oder so ähnlich, da klappt es grad nicht mehr so ganz.
Ich schrieb ja schon, dass man die Schokoladenzufuhr gut dosieren muss. Inzwischen ist die Schokoladenheißhungerphase abgeklungen. Es bleibt das normale Vorbaby-Schokoladenproblem, damit käme ich aber zurecht.
Zusätzlich zum Schokoladenheißhunger gab es aber auch den Versuch, die zusätzlichen Kalorien durch andere Nahrung zuzuführen. Erfolgreich. Nur jetzt, wo das Kind ansehnliche Mengen an halbfester Nahrung verdrückt, ist der Magen immer noch so auf Riesenmengen eingestellt. Das hat wenig mit Hunger, aber viel mit Gewöhnung zu tun. Oder glaube ich etwa wirklich, ich bräuchte drei Brötchen zum Frühstück, mindestens zwei davon mit Nutella?
Claudia Schiffer, ich glaub Dir unbesehen, dass Deine zeitweise übergroße Magerkeit vom Stillen Deines Kindes herrührte. Wer eh schon nicht nach Hunger isst, sondern ganz kontrolliert, der nimmt durch die fürs Kind bestimmten Kalorien bestimmt ab.
Ich schrieb ja schon, dass man die Schokoladenzufuhr gut dosieren muss. Inzwischen ist die Schokoladenheißhungerphase abgeklungen. Es bleibt das normale Vorbaby-Schokoladenproblem, damit käme ich aber zurecht.
Zusätzlich zum Schokoladenheißhunger gab es aber auch den Versuch, die zusätzlichen Kalorien durch andere Nahrung zuzuführen. Erfolgreich. Nur jetzt, wo das Kind ansehnliche Mengen an halbfester Nahrung verdrückt, ist der Magen immer noch so auf Riesenmengen eingestellt. Das hat wenig mit Hunger, aber viel mit Gewöhnung zu tun. Oder glaube ich etwa wirklich, ich bräuchte drei Brötchen zum Frühstück, mindestens zwei davon mit Nutella?
Claudia Schiffer, ich glaub Dir unbesehen, dass Deine zeitweise übergroße Magerkeit vom Stillen Deines Kindes herrührte. Wer eh schon nicht nach Hunger isst, sondern ganz kontrolliert, der nimmt durch die fürs Kind bestimmten Kalorien bestimmt ab.
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