Freitag, 29. Juli 2011

Als Alleinerziehende

  • käme ich mit einem Kind allein ganz gut zurecht. Die Masse (also alle drei) würde mich vermutlich regelmäßig fertigmachen. Man wächst also doch an seinen Aufgaben (und der Zahl seiner Kinder)
  • würde ich mehr Freunde und Bekannte treffen als in Familie. Ist einfach schwieriger, so viele Termine zu koordinieren (sind die Kinder beschäftigt? ALLE kann ich schließlich nicht mitnehmen, oder doch?) und man ist ja auch sehr nett beschäftigt, wenn alle (oder die meisten) zu Hause sind. Familie ist tendenziell unsozial, wer hätte das gedacht?
  • wäre ich sehr viel unterwegs und würde aber ergo auch sehr viel Geld brauchen. Also alleinerziehend mit gutem/gutbezahltem Teilzeitjob, das ginge wohl
  • bräuchte ich deutlich kleinere Haushaltsgeräte. Spülmaschine, Kühlschrank: Alles überdimensioniert für Mutter mit Kleinkind
  • Und auch mein Kompost würde leiden. Für das bisschen Kartoffelschale, das beim Kochen für eine Person anfällt, gehe ich nicht runter, die wandert stantepede in den Restmüll
  • aber wer hätte es gedacht (ich nicht): Meine Essgewohnheiten werden nicht sofort ganz ungesund - allerdings sehr einfach und kartoffelbasiert.

Aber ich freu mich trotzdem wie blöd, dass ich das nicht alles allein stemmen muss und dass der Rest meiner Kernfamilie seit Dienstag wieder bei mir ist.

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