Freitag, 21. Januar 2011

Hausfrauentipp: Dampfkochtopf

Aus gegebenem Anlass (es brodelt grad auf meinem Herd) hier mal ein echter Hausfrauentipp:

Kochzeiten verkürzen sich mit dem Schnellkochtopf auf ein Drittel bis die Hälfte der normalerweise üblichen Zeiten. Fissler (und sicher zahllose andere) hat dankenswerterweise mal für ein paar Gerichte die Garzeiten aufgeschrieben.

Und da bei mir das Rindfleisch bestimmt schon 30 Minuten im Topf ist, muss es nun schnell weitergehen - schließlich muss das Gemüse auch noch gar werden, bis der Sohn aus der Schule kommt.

Mittwoch, 19. Januar 2011

Andrea Nahles' Baby ist da

Grad las ich noch dieses Interview mit ihr in der FAZ. Ich bemühte mich, Kritisches dran zu finden. Aber außer den allzu süßlichen Antworten auf die Frage "Warum ein Baby?" ("Weihnachtsfest des Lebens", also bitte!) war alles absolut durchdacht und in Ordnung. Und selbst in dieser verzuckerten Antwort kam ein zweiter Teil, der mir gefiel: "Ohne Kinder wird man mit bestimmten Problemen nicht mehr konfrontiert." Richtig! Und sie bezieht Stellung (Thema PID), ob man damit übereinstimmt oder nicht, ist doch mal ganz erfrischend.

In der Kopfzeile stand dann das eigentlich Revolutionäre dieser Schwangerschaft: "die erste deutsche Spitzenpolitikerin, die mitten in ihrer Karriere ein Kind erwartet". Eben. Unglaublich, oder? Dieses Land besteht seit sechzig Jahren (plus/minus - nein, eindeutig plus). Und eine junge/frischgebackene/werdende Mutter hatte bisher noch keinen politisch einflussreichen Job. Wir sind unterrepräsentiert! Also, egal welcher Partei Frau Nahles angehört, allein dafür respektiere ich sie.

Ich weiß noch, wie aufregend es war, als die ersten sichtbar Schwangeren im Fernsehen gearbeitet haben (wie hieß diese Moderatorin von Polylux? bei der ist es mir zum ersten Mal aufgefallen). Ich glaub, bis vor Kurzem hat man die noch alle weggesperrt, sobald der Bauch sichtbar wurde, oder? Wie schön, dass sich das langsam normalisiert - wobei nun natürlich wieder das Problem losgeht, dass man bei den ganzen Vorzeigeschwangeren ohne jegliche Übelkeit und mit Winzig-Bauch im sechsten Monat mit einer ganz normalen Schwangerschaft samt Kreislaufdurchhängern, Wassereinlagerungen und evt. Krampfadern ein bisschen heulsusig dasteht.

Edit 22.34 Uhr: Oh Mann, und Kristina Schröder versucht es jetzt auch. Na, wir dürfen also gespannt sein und schauen wie es läuft. Wünsche ihnen und den Kindern alles Gute. Wird schon schiefgehen!

Montag, 17. Januar 2011

Merke:

diese schicken fast transparenten Schnuller sehen gut aus, weil sie vom Gesicht des Kindes nicht so viel verdecken. Dafür ist es viel schwieriger, sie auf dem Fußboden wiederzufinden. Keine Rose ohne Dorn ...

Sonntag, 16. Januar 2011

NICHT zu empfehlen ...

.. ist die CD "Die schönsten Kinderlieder. Das Sandmännchen kommt" von J.E. Schum GmbH. Neben der lieblosen Aufmachung stört mich: Bei "Dornröschen war ein schönes Kind" fehlt die Strophe mit "Du musst steherben". Zu gewalttätig für unsere kleinen Kinder?
 Ok, kurze Recherche zeigt, die kennt nicht jeder. Aber laut Märchen war es doch so, und findet sich auch in einigen Varianten des Liedes wie hier.

Dafür werden dann die 10 kleinen Negerlein rauf und runter besungen. Ich dachte, das wäre nun wirklich vorbei. Muss nicht jedes Kinderlied überleben.

Donnerstag, 13. Januar 2011

Wörter und Dinge

„Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt“
Ludwig Wittgenstein, 1889 - 1951

Mein Sohn arbeitet anscheinend gerade heftig an der Erweiterung seiner Welt. Wobei das bei ihm mehr durch die Beschäftigung mit Pippi Langstrumpf und dem Spunk ausgelöst worden sein dürfte als durch Wittgenstein.

Nun verlangte er beim Mittagessen, ich solle ihm Namen von Sachen sagen, die er noch nicht kenne. Hä?  Ich bot an, er solle mir etwas zeigen und ich würde ihm dann das dazugehörige Wort sagen. Ich überlegte kurz, ob das für mich gefährlich werden könnte. Dann sah ich mich in der Küche um. Blöd für ihn, gut für mich, alle Gegenstände, die hier rumstehen, sollte er eigentlich kennen und benennen können.

Dachte ich. Er sah sich kurz um. Und dann zeigte er auf das hier:

Ich meine, ich sah leichten Triumph in seinen Augen. Zu Recht. "Spielzeug" war die einzige lahme Antwort, die mir nach einer längeren Pause einfiel.

Mittwoch, 12. Januar 2011

Neuer Lösungsansatz

Heute ein neuer Ansatz, das Wach-Sein-Problem zu lösen: Wenn das mittlere Kind mit dem Kinderwagen samt Baby drin mit Karacho gegen einen großen Stein saust, sich ordentlich hinpackt und die Mutter im Geiste schon das Baby samt Babytasche aus dem Wagen fliegen sieht (was in Wirklichkeit zum Glück nicht geschehen ist), dann wirkt das tatsächlich wie ein mittlerer Espresso.

Aber wie würden wir an der Arbeit sagen: "Das ist nicht skalierbar". Leider. Oder besser zum Glück.

Dienstag, 11. Januar 2011

Promi-Quatsch

Wieso wird eigentlich in vielen Zeitungen und Zeitschriften spekuliert, wer denn nun Thomas Gottschalks Nachfolge antreten wird bei der Moderation von Wetten dass, aber Michelle Hunziker, die Ko-Moderatorin, wird nicht mal in Erwägung gezogen? Hm, müsste wohl doch mal reinschauen in das Programm um feststellen zu können, ob das nun fachliche Gründe haben könnte. Immerhin scheint Barbara Schöneberger im Gespräch zu sein (ist sie das nicht immer, seufz).