Rezept für Rosenkohl ausprobiert. War nicht ganz das Wahre, was aber auch daran liegen kann, dass ich nicht ganz ordnungsgemäß alle Zutaten da hatte und ein bisschen improvisiert habe.
Aber Rosenkohl schmeckt mir jetzt. Würde sagen, damit bin ich offiziell erwachsen. Oder kommt da noch was? Und sehe gerade, da kommen noch mehr Rezepte, die ich testen könnte:
Posts mit dem Label Essen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Essen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Montag, 28. Januar 2019
Dienstag, 31. Januar 2017
Die schärfsten Kritiker der Mütter ...
... waren nicht etwa früher selber welche. Obwohl, Großmütter, damit könnte man vermutlich Bücher füllen. Es sind auch nicht unbedingt andere Mütter, auch wenn die hin und wieder fies sein können.
Aber am gemeinsten ist es doch, wenn es aus dem Mund des eigenen Kindes kommt. "Bei XY (anderes Kind) gibt es immer mittags was Warmes zu Essen". "Die Mutter ist eine bessere Mutter Du".
Und sobald mir der Dampf endlich nicht mehr aus den Ohren steigt, bin ich eventuell in der Lage, halbwegs vernünftig zu erklären, dass
Und das "Dann geh doch bei der anderen Mutter wohnen" muss man sich entweder verkneifen oder, wenn man wieder bereit ist, sich erwachsen zu benehmen, sich dafür entschuldigen.
Aber am gemeinsten ist es doch, wenn es aus dem Mund des eigenen Kindes kommt. "Bei XY (anderes Kind) gibt es immer mittags was Warmes zu Essen". "Die Mutter ist eine bessere Mutter Du".
Und sobald mir der Dampf endlich nicht mehr aus den Ohren steigt, bin ich eventuell in der Lage, halbwegs vernünftig zu erklären, dass
- hier mittags einfach nicht gekocht wird, egal, welcher Elternteil gerade Home Office macht.
- die Schulkantine eine gute Alternative wäre, die von den Eltern auch bereitwillig gezahlt würde - wenn das Kind sich denn mal dorthin bequemen würde (nicht dass es dort nicht schmeckt. Das wissen wir gar nicht, da das Kind sich einfach so beharrlich weigert, dort zu essen. Scheint, auf weiterführenden Schulen ist man zu cool für Kantinenessen).
- Und es ganz einfach beleidigend ist, so etwas zu sagen.
Und das "Dann geh doch bei der anderen Mutter wohnen" muss man sich entweder verkneifen oder, wenn man wieder bereit ist, sich erwachsen zu benehmen, sich dafür entschuldigen.
Sonntag, 21. Februar 2016
Fastenzeit - ein Zwischenstand
Dieses Jahr bin ich ja nicht besonders streng mit mir, was sieben Wochen ohne angeht. Kaffee ohne Zucker, das ist für andere ja quasi Naturzustand. Bei mir gibt es das Getränk sowieso erst, seit ich deutlich über 30 bin (das liegt in der Familie) und mit Milch. Gern als Schaum, auch (oder vielleicht gerade deshalb) wenn das ein bisschen an Kleinkindzeiten erinnert. Und Zucker. Viel Zucker. Ich bin nicht gegen bitter an sich, schwarzer Tee schmeckt mir zum Beispiel am besten ohne alles (wenn er mit wirklich kochendem Wasser gemacht wurde, eine wichtige Einschränkung bei Teeautomaten an öffentlichen Orten). Aber Kaffee pur, puh, nicht ganz mein Geschmack.
Und nun teste ich also die kleinen, feinen Unterschiede im "schmeckt mir nicht wirklich". Und der Nespresso an der Arbeit - puh, das schmeckt wie Gottes Art mir zu sagen: "Ein bisschen schwer sein soll es ja, schon, mein Kind, nicht wahr?" Die Zunge ist völlig verschreckt ob dieser Mischung aus bitter und säuerlich. Die Milch macht es noch ein bisschen schlimmer. Erst dachte ich, es liegt vielleicht dran, das in so einem Automatendings die Milch doch in irgendeiner Ecke etwas vor sich hinsäuert, bevor sie zu Schaum gepresst wird. Aber nein, auch der Schluck direkt aus dem Tetra-Pack im Kühlschrank brachte keine deutliche Änderung des Eindrucks "Iih, bitter, sauer und vergoren, alles in einem Schluck, das ist nun wirklich ein bisschen viel."
Wohingegen der heimatliche Filterkaffee ganz anstandslos die Kehle hinunterfloß, mit längerem Aufenthalt auf der Zunge um ganz sicherzugehen, dass ich das doch kann, Kaffee ohne alles trinken. Auch die Milch aus dem heimatlichen Tetra-Pack ging gut. Ob es am Fettanteil liegt, oder alles rein psychologisch ist, kann ich noch nicht beurteilen. Vielleicht packe ich mal einen Porzellan-Filter für unterwegs ein und versuche es so an der Arbeit, dann weiß ich mehr.
Und nun teste ich also die kleinen, feinen Unterschiede im "schmeckt mir nicht wirklich". Und der Nespresso an der Arbeit - puh, das schmeckt wie Gottes Art mir zu sagen: "Ein bisschen schwer sein soll es ja, schon, mein Kind, nicht wahr?" Die Zunge ist völlig verschreckt ob dieser Mischung aus bitter und säuerlich. Die Milch macht es noch ein bisschen schlimmer. Erst dachte ich, es liegt vielleicht dran, das in so einem Automatendings die Milch doch in irgendeiner Ecke etwas vor sich hinsäuert, bevor sie zu Schaum gepresst wird. Aber nein, auch der Schluck direkt aus dem Tetra-Pack im Kühlschrank brachte keine deutliche Änderung des Eindrucks "Iih, bitter, sauer und vergoren, alles in einem Schluck, das ist nun wirklich ein bisschen viel."
Wohingegen der heimatliche Filterkaffee ganz anstandslos die Kehle hinunterfloß, mit längerem Aufenthalt auf der Zunge um ganz sicherzugehen, dass ich das doch kann, Kaffee ohne alles trinken. Auch die Milch aus dem heimatlichen Tetra-Pack ging gut. Ob es am Fettanteil liegt, oder alles rein psychologisch ist, kann ich noch nicht beurteilen. Vielleicht packe ich mal einen Porzellan-Filter für unterwegs ein und versuche es so an der Arbeit, dann weiß ich mehr.
Dienstag, 21. Juli 2015
Diätaufklärung
Habe meiner Tochter (aus gegebenem Anlass, sie machte irgendeine Bemerkung der Art "werde dick") alles erzählt, was es zum Thema Diäten zu wissen gibt.
- Sie funktionieren meistens nicht
- Momentan ist sie weit entfernt von irgendwie dick, das ist also ein Thema ohne Relevanz für sie
- Dick oder dünn sein macht einen nicht zu einem anderen oder besseren Menschen, da sollte man sich lieber mit anderen Eigenschaften beschäftigen, die man vielleicht verändern möchte
- Voraussichtlich wird sie niemals wieder so dünn sein wie jetzt. Gilt für fast jeden Zeitpunkt im Leben. Also lieber genießen, was man hat statt sich zu grämen um was man nicht hat und auch nicht haben wird.
Hätte ich mir so ein Gespräch mit meiner Mutter auch mal gewünscht?
Den letzten Punkt, den hätte ich mal gern ein bisschen eher gewusst. Das hat aber, glaub ich, Heilwig von der Mehden oder irgendeine andere Autorin relativ früh in irgendeinem Buch mit lustigen kleinen Geschichten erledigt (ja, sowas hab ich als Kind und junge Jugendliche gelesen).
Ansonsten war es wohl nicht nötig, weil ich in einer ernährungsnormalen Umgebung ohne Diäten im engeren Umfeld aufgewachsen bin - eine Sache, die ich gern an meine Tochter weitergeben möchte.
Glaube ich, dass es das letzte Gespräch zum Thema sein wird?
Nein, dazu ist das Thema Dicksein oder "Schwabbel" an Bauch und Oberschenkel schon zu verbreitet unter den Kindern, vor allem den Mädchen. Ja, auch bei den sieben-, acht- und neunjährigen Mädchen.
- Sie funktionieren meistens nicht
- Momentan ist sie weit entfernt von irgendwie dick, das ist also ein Thema ohne Relevanz für sie
- Dick oder dünn sein macht einen nicht zu einem anderen oder besseren Menschen, da sollte man sich lieber mit anderen Eigenschaften beschäftigen, die man vielleicht verändern möchte
- Voraussichtlich wird sie niemals wieder so dünn sein wie jetzt. Gilt für fast jeden Zeitpunkt im Leben. Also lieber genießen, was man hat statt sich zu grämen um was man nicht hat und auch nicht haben wird.
Hätte ich mir so ein Gespräch mit meiner Mutter auch mal gewünscht?
Den letzten Punkt, den hätte ich mal gern ein bisschen eher gewusst. Das hat aber, glaub ich, Heilwig von der Mehden oder irgendeine andere Autorin relativ früh in irgendeinem Buch mit lustigen kleinen Geschichten erledigt (ja, sowas hab ich als Kind und junge Jugendliche gelesen).
Ansonsten war es wohl nicht nötig, weil ich in einer ernährungsnormalen Umgebung ohne Diäten im engeren Umfeld aufgewachsen bin - eine Sache, die ich gern an meine Tochter weitergeben möchte.
Glaube ich, dass es das letzte Gespräch zum Thema sein wird?
Nein, dazu ist das Thema Dicksein oder "Schwabbel" an Bauch und Oberschenkel schon zu verbreitet unter den Kindern, vor allem den Mädchen. Ja, auch bei den sieben-, acht- und neunjährigen Mädchen.
Montag, 14. Oktober 2013
Was ist ein gesundes Frühstück?
Ich bin am Überlegen. Also ernsthaft überlegen. Was ist denn nun ein gesundes Frühstück? So wie es in der Schule bei uns gefordert wird? Nur so was darf man den Kindern mitgeben. Und natürlich hab ich beim Elternabend mit den Augen gerollt, als eine Mutter sagte: "Aber der Junge isst nun mal nur Nutella-Brot". Ja nee, ist klar.
Bisher war mir völlig klar, was ein gesundes Frühstück ist. Das ist Vollkornbrot mit Wurst oder Käse und noch ein bisschen Gemüse oder Obst dazu. So sagt es die Süddeutsche: "Gesundes Frühstück macht dünn und schlau" - und besteht aus Müsli, Vollkornbrot, Joghurt, Obst, Milch. Kein böses Weißbrot oder Cornflakes (auha). Und so wird es den Kindern in der Grundschule beigebracht.
Tja, aber schon der Wikipedia-Artikel zum Thema Frühstück enthüllt uns die unterschiedlichen "Frühstücksstile" in den verschiedenen Ländern. Jeder kennt das französische Frühstück - anscheinend besteht es wirklich hauptsächlich aus Croissant und Milchkaffee. Italien bevorzugt auch süß und nicht Vollkorn.
Haben wir nun also in Deutschland den Stein der Weisen gefunden? Das einzig richtige, einzig glücklich- und natürlich schlau-machende Frühstück? Vollkornbrot bis zum Abwinken und ja kein süßer Aufstrich?
Wie gehen wir damit um, wenn an unserer Schule viele Kinder sind, die mit "nicht-deutschen" Frühstücksgewohnheiten sozialisiert wurden? Was sagen wir dem Kind, dass von seiner Mutter die (hausgemachte) Pizza vom Vortag mitgegeben bekam - sicher gesünder als Nutella-Weißbrot, aber genauso "verboten"? Was heißt das denn, wenn das zu Hause übliche Frühstück "schlecht" genannt wird? Oder ist Vollkornbrot die Integrationsleistung, die wir unseren zugewanderten Mitbürgern abverlangen können und müssen?
Darauf habe ich bisher keine endgültigen und allgemeingültigen Antworten gefunden, entschuldigen Sie bitte, wenn ich Sie enttäuscht habe. Und bitte denken Sie selber weiter und lassen Sie mich gern die entstandenen Erkenntnisse wissen, ich bin wirklich, ehrlich neugierig darauf
Bisher war mir völlig klar, was ein gesundes Frühstück ist. Das ist Vollkornbrot mit Wurst oder Käse und noch ein bisschen Gemüse oder Obst dazu. So sagt es die Süddeutsche: "Gesundes Frühstück macht dünn und schlau" - und besteht aus Müsli, Vollkornbrot, Joghurt, Obst, Milch. Kein böses Weißbrot oder Cornflakes (auha). Und so wird es den Kindern in der Grundschule beigebracht.
Tja, aber schon der Wikipedia-Artikel zum Thema Frühstück enthüllt uns die unterschiedlichen "Frühstücksstile" in den verschiedenen Ländern. Jeder kennt das französische Frühstück - anscheinend besteht es wirklich hauptsächlich aus Croissant und Milchkaffee. Italien bevorzugt auch süß und nicht Vollkorn.
Haben wir nun also in Deutschland den Stein der Weisen gefunden? Das einzig richtige, einzig glücklich- und natürlich schlau-machende Frühstück? Vollkornbrot bis zum Abwinken und ja kein süßer Aufstrich?
Wie gehen wir damit um, wenn an unserer Schule viele Kinder sind, die mit "nicht-deutschen" Frühstücksgewohnheiten sozialisiert wurden? Was sagen wir dem Kind, dass von seiner Mutter die (hausgemachte) Pizza vom Vortag mitgegeben bekam - sicher gesünder als Nutella-Weißbrot, aber genauso "verboten"? Was heißt das denn, wenn das zu Hause übliche Frühstück "schlecht" genannt wird? Oder ist Vollkornbrot die Integrationsleistung, die wir unseren zugewanderten Mitbürgern abverlangen können und müssen?
Darauf habe ich bisher keine endgültigen und allgemeingültigen Antworten gefunden, entschuldigen Sie bitte, wenn ich Sie enttäuscht habe. Und bitte denken Sie selber weiter und lassen Sie mich gern die entstandenen Erkenntnisse wissen, ich bin wirklich, ehrlich neugierig darauf
Freitag, 1. Februar 2013
Kochen
Es macht nervös, wenn ...
... in der letzten Spülmaschinenladung eine kleine Schraube zu finden war, von der keiner weiß, woher sie stammt. Nein, warte, das allein macht niemanden nervös. Nervös wird man erst, wenn der Schnellkochtopf heute so lange braucht, bis man Dampf entweichen hört. Und man in der Zwischenzeit viel Zeit hat zu überlegen, wie so ein Ventil aufgebaut ist und ob eventuell Schrauben dabei eine wichtige Rolle spielen.
Und man weiß, dass die Dunstabzughaube funktioniert ...
... (auch wenn man das kaum glauben mag, so viel Dunst, wie immer noch in der Küche bleibt), wenn der Mann im Garten früher weiß, dass Dir etwas angebrannt ist als Du selber, im Nachbarraum der Küche.
... in der letzten Spülmaschinenladung eine kleine Schraube zu finden war, von der keiner weiß, woher sie stammt. Nein, warte, das allein macht niemanden nervös. Nervös wird man erst, wenn der Schnellkochtopf heute so lange braucht, bis man Dampf entweichen hört. Und man in der Zwischenzeit viel Zeit hat zu überlegen, wie so ein Ventil aufgebaut ist und ob eventuell Schrauben dabei eine wichtige Rolle spielen.
Und man weiß, dass die Dunstabzughaube funktioniert ...
... (auch wenn man das kaum glauben mag, so viel Dunst, wie immer noch in der Küche bleibt), wenn der Mann im Garten früher weiß, dass Dir etwas angebrannt ist als Du selber, im Nachbarraum der Küche.
Samstag, 14. Januar 2012
Fässchen
Wer ist eigentlich die Frau da im Spiegel, die ganz offensichtlich ein Fass verschluckt hat? Denn wie sonst ließen sich nur unwesentlich verdickte Arme und Beine erklären, dafür aber dieser um zehn bis zwanzig Zentimeter angewachsene Taillenumfang?
Und warum lächelt mir diese Frau nur ganz selten im Spiegel entgegen, dafür aber auf fast jedem Foto, dass es von ihr/mir gibt? Das nennt man wohl Selbsttäuschung, oder?
Und warum lächelt mir diese Frau nur ganz selten im Spiegel entgegen, dafür aber auf fast jedem Foto, dass es von ihr/mir gibt? Das nennt man wohl Selbsttäuschung, oder?
Dienstag, 1. November 2011
Trinken
Nachdem wir das Essen behandelt haben, gibt es auch zum Trinken neue Erkenntnisse. Mein Kind war nie die große Trinkerin und hat mir ob fehlender schwerer, nasser Windeln zu Stillzeiten durchaus hin und wieder Sorgen gemacht. Kann das reichen? Kann das genug sein? Nachdem auch die Wasserflasche keine große Änderung der täglichen (geringen) Trinkmenge brachte - nun die Erkenntnis: Es hat ihr einfach nicht geschmeckt.
Seit vor wenigen Wochen zum ersten Mal Apfelschorle ins Spiel kam, ist kein Halten mehr, wenn sie die großen Geschwister so etwas leckeres trinken sieht. Und da darf es ruhig mal ein bisschen mehr sein. Und da muss Mama sich ganz schön umgewöhnen, doch das ein oder andere Mal zusätzlich ans Wickeln zu denken.
Die Gewissensfrage fürs Wochenende also (Einsendungen werden gerne entgegen genommen): Hart und bei Wasser bleiben? Wenn die Nieren eh an dauerhafte Trockenheit gewöhnt sind? Oder sagen: "Zähne werden sowieso überbewertet" und auf Schorle und ihre noch süßeren Schwestern umsteigen?
Seit vor wenigen Wochen zum ersten Mal Apfelschorle ins Spiel kam, ist kein Halten mehr, wenn sie die großen Geschwister so etwas leckeres trinken sieht. Und da darf es ruhig mal ein bisschen mehr sein. Und da muss Mama sich ganz schön umgewöhnen, doch das ein oder andere Mal zusätzlich ans Wickeln zu denken.
Die Gewissensfrage fürs Wochenende also (Einsendungen werden gerne entgegen genommen): Hart und bei Wasser bleiben? Wenn die Nieren eh an dauerhafte Trockenheit gewöhnt sind? Oder sagen: "Zähne werden sowieso überbewertet" und auf Schorle und ihre noch süßeren Schwestern umsteigen?
Montag, 31. Oktober 2011
Vollwertige Kost?
Gilt es eigentlich als vollständiges und in irgendeiner Weise ausgewogenes Abendessen, wenn das Kleinkind zu sich nimmt:
- eine Banane minus zwei Häppchen (halt, minus eins, das andere hat sie sich gerade doch noch reingedreht
- diverse kleine Apfelstückchen
- zwei dicke Scheiben Gurke
- und zur Krönung des Ganzen einen Sahnejoghurt mit einigen Mini-Stückchen Toastbrot verfeinert.
Gut, der Joghurt hatte, moment, 207 Kalorien. Minus ca. 50 Kalorien, die gegen Ende mitsamt Joghurtbecher auf dem Fußboden gelandet sind. Wie überlebt man mit Kleinkindern ohne Küchenrolle? Ich meine, da gibt es einige Dinge, die ich meinem Wischtuch in Reinform so nicht zumuten würde. Also wie läuft das? "Wasch ich das Ding halt öfter" und ab mitsamt Joghurt in die Waschmaschine gefeuert? Meine Waschmaschine steht vier Treppen entfernt, ich bin froh, wenn der Lappen überhaupt ab und an mal den Weg dorthin findet!
Für wen außer für sehr hungrige Kleinkinder könnte Sahnejoghurt denn überhaupt gedacht sein? Ich meine, ich brauche wirklich keinen Magerjoghurt, aber 10% Fett im Milchanteil???
Schauen wir doch mal, was andere dazu sagen, zum Beispiel die Eltern: "Mit einem Jahr kommt ein Kind täglich mit etwa 850 Kalorien aus, wobei es eine Bandbreite zwischen 550 und 1100 gibt" . Aha. Schon klar, an welchem Ende der Bandbreite mein Kind so steht.
- eine Banane minus zwei Häppchen (halt, minus eins, das andere hat sie sich gerade doch noch reingedreht
- diverse kleine Apfelstückchen
- zwei dicke Scheiben Gurke
- und zur Krönung des Ganzen einen Sahnejoghurt mit einigen Mini-Stückchen Toastbrot verfeinert.
Gut, der Joghurt hatte, moment, 207 Kalorien. Minus ca. 50 Kalorien, die gegen Ende mitsamt Joghurtbecher auf dem Fußboden gelandet sind. Wie überlebt man mit Kleinkindern ohne Küchenrolle? Ich meine, da gibt es einige Dinge, die ich meinem Wischtuch in Reinform so nicht zumuten würde. Also wie läuft das? "Wasch ich das Ding halt öfter" und ab mitsamt Joghurt in die Waschmaschine gefeuert? Meine Waschmaschine steht vier Treppen entfernt, ich bin froh, wenn der Lappen überhaupt ab und an mal den Weg dorthin findet!
Für wen außer für sehr hungrige Kleinkinder könnte Sahnejoghurt denn überhaupt gedacht sein? Ich meine, ich brauche wirklich keinen Magerjoghurt, aber 10% Fett im Milchanteil???
Schauen wir doch mal, was andere dazu sagen, zum Beispiel die Eltern: "Mit einem Jahr kommt ein Kind täglich mit etwa 850 Kalorien aus, wobei es eine Bandbreite zwischen 550 und 1100 gibt" . Aha. Schon klar, an welchem Ende der Bandbreite mein Kind so steht.
Donnerstag, 22. September 2011
Speisewagen im Vergleich
Schweiz vs. Deutschland
Schweiz:
- Verspieltere Sitzordnung
- Um Längen besserer Service. "Was, so schnell kann das Frühstück da sein?" Ja klar, was soll daran auch so lange dauern, ein paar Sachen in eine Schüssel zu stellen, Wasser für den Tee heiß zu machen und alles zum Gast zu bringen? Was, ja was, liebe Deutsche Bahn?
- Heiße Schokolade von Cailler
Deutschland:
- Größere Auswahl auf der Speisekarte - Schweiz, nur drei warme Gerichte zur Auswahl?
- Günstiger. Na gut, was will man bei der Schweiz auch erwarten. Ich meine, die mussten den Franken an den Euro koppeln, damit der Franken nicht NOCH teurer wird!
Also, ganz klar: Wie in so Vielem überzeugen die Deutschen auch beim Speisewagen mehr durch Inhalt als durch Form. So ein bisschen, nur ein kleines bisschen Form wär aber doch auch nett! Alles Andere kann gern so bleiben!
Schweiz:
- Verspieltere Sitzordnung
- Um Längen besserer Service. "Was, so schnell kann das Frühstück da sein?" Ja klar, was soll daran auch so lange dauern, ein paar Sachen in eine Schüssel zu stellen, Wasser für den Tee heiß zu machen und alles zum Gast zu bringen? Was, ja was, liebe Deutsche Bahn?
- Heiße Schokolade von Cailler
Deutschland:
- Größere Auswahl auf der Speisekarte - Schweiz, nur drei warme Gerichte zur Auswahl?
- Günstiger. Na gut, was will man bei der Schweiz auch erwarten. Ich meine, die mussten den Franken an den Euro koppeln, damit der Franken nicht NOCH teurer wird!
Also, ganz klar: Wie in so Vielem überzeugen die Deutschen auch beim Speisewagen mehr durch Inhalt als durch Form. So ein bisschen, nur ein kleines bisschen Form wär aber doch auch nett! Alles Andere kann gern so bleiben!
Montag, 4. Juli 2011
Allein Essen? Im Leben (noch) nicht
Ärger: Wieso bin ich nicht frei von "Ach, das Kind kann das schon und meins noch nicht"-Gedanken? Da wird bei Frau Miez also schon selbständig gegessen. Ich bin bisher noch nicht mal auf die Idee gekommen, dass das schon gehen könnte. War grad froh, dass Essen sich halbwegs zu ohne Schweinkram Essen im Haar und drei Mal um die Schnute schmieren entwickelt hatte.
Na klar mussten wir das also gleich ausprobieren. Und nach leichter Frustrationbeim ersten Mal: Klar muss mitten in den Brei gepatscht werden. Und alles in die Haare. Oder neben dem Stuhl runterplatschen lassen. Ging es am zweiten Mal schon recht gut. Wenn ich den Löffel richtig rum drehte, ging sogar einiges schon in den Mund. Zeitweilig. Bis das zu langweilig wurde. Und wieder .. siehe oben.
Also, interessant als Experiment, wenn wir beide gute Laune und Zeit haben. Aber dauerhaft würde mein Kind dabei erheblich an Gewicht und ich an guter Laune verlieren. Und wir müssten jeden Tag baden. Wollen wir nicht. Also ich nicht. Sollen sie das mit dem allein-essen-beibringen mal in der Kita erledigen, da haben sie ein größeres Interesse dran als ich. Früher oder später haben es noch alle gelernt, allein zu essen. Und ich hab grad keine Eile, die Großen brauchen ja mehr verbale Aufmerksamkeit beim Essen, da ist nebenher immer noch Zeit zum Baby Essen in den Mund schieben.
Na klar mussten wir das also gleich ausprobieren. Und nach leichter Frustrationbeim ersten Mal: Klar muss mitten in den Brei gepatscht werden. Und alles in die Haare. Oder neben dem Stuhl runterplatschen lassen. Ging es am zweiten Mal schon recht gut. Wenn ich den Löffel richtig rum drehte, ging sogar einiges schon in den Mund. Zeitweilig. Bis das zu langweilig wurde. Und wieder .. siehe oben.
Also, interessant als Experiment, wenn wir beide gute Laune und Zeit haben. Aber dauerhaft würde mein Kind dabei erheblich an Gewicht und ich an guter Laune verlieren. Und wir müssten jeden Tag baden. Wollen wir nicht. Also ich nicht. Sollen sie das mit dem allein-essen-beibringen mal in der Kita erledigen, da haben sie ein größeres Interesse dran als ich. Früher oder später haben es noch alle gelernt, allein zu essen. Und ich hab grad keine Eile, die Großen brauchen ja mehr verbale Aufmerksamkeit beim Essen, da ist nebenher immer noch Zeit zum Baby Essen in den Mund schieben.
Donnerstag, 23. Juni 2011
Frühstück!
Einige Zeit hatte ich ja schon daran gezweifelt, ob das kleine Kind jemals im klassischen Sinne frühstücken würde. Wobei, einige Zeit ... wahrscheinlich hat es nicht länger als zwei Wochen gedauert, in denen ich darüber ab und an nachgedacht hatte. Ab und an muss man sich mal die Relationen klar machen.
Brot wurde konsequent vom Käse getrennt, der Käse gegessen, das Brot mit zwei Fingern über den Abgrund des Hochstuhls gehalten und dann fallen gelassen. Banane ging. Aber nachdem mein Ältester heute kaum noch Banane isst, weil ich, wie ich glaube, ihn als Baby damit überfüttert habe (was für ein geniales Babyobst! Eingepackt, gut kaubar, macht satt!), wollte ich damit nicht übertreiben. Reiswaffel ging. Aber mein Gott, Reiswaffel, das ist ein Zeitvertreib, nichts zu essen. Milch aus der Flasche wurde mal angenippt und dann ignoriert (soviel zu allen Abstillplänen).
Und jetzt? Brotstückchen mit Butter oder Frischkäse geht auf einmal. Gern. Gutes kann so einfach sein!
Brot wurde konsequent vom Käse getrennt, der Käse gegessen, das Brot mit zwei Fingern über den Abgrund des Hochstuhls gehalten und dann fallen gelassen. Banane ging. Aber nachdem mein Ältester heute kaum noch Banane isst, weil ich, wie ich glaube, ihn als Baby damit überfüttert habe (was für ein geniales Babyobst! Eingepackt, gut kaubar, macht satt!), wollte ich damit nicht übertreiben. Reiswaffel ging. Aber mein Gott, Reiswaffel, das ist ein Zeitvertreib, nichts zu essen. Milch aus der Flasche wurde mal angenippt und dann ignoriert (soviel zu allen Abstillplänen).
Und jetzt? Brotstückchen mit Butter oder Frischkäse geht auf einmal. Gern. Gutes kann so einfach sein!
Freitag, 10. Juni 2011
Übergang
Die Gläschenzeit geht so schnell vorbei! Dabei ist es doch eigentlich so praktisch, immer ca. die richtige Menge an Essen dabei zu haben, dass dem Kind sogar gut zu schmecken scheint.
Gemein, wenn dann von meinem Mittagessen weniger gegessen wird. Dann ist erstens nachmittags schneller die Zwischenmahlzeit fällig. Nebenbei: was hat die deutsche Menschheit eigentlich gemacht, bevor es Bananen zu erschwinglichen Preisen gab? Bananen: DAS Babyessen schlechthin. Macht den Kindern Spaß, schmeckt UND macht satt, statt nur Zwischenbeschäftigung zu sein wie Reiswaffel oder Apfel. Zweitens zweifele ich für einen Augenblick an meinen Kochkünsten. Aber nein, es muss an der Konsistenz liegen, da hat Hipp und Co einfach den Dreh raus, wie man maximale Flutschigkeit erreicht. Bei Mamas Essen ist da mehr Kauen (=Essen mit der Zunge am Gaumen zerdrücken, nehme ich an) verlangt, das strengt natürlich an.
Man kann Gläschen sogar kalt geben, wenn man unterwegs ist, das macht meinen Kindern noch nix aus. JA, ich habe das auch erst beim zweiten Kind gelernt, beim ersten ist man ja noch viel besorgter. Aber wenn ich in irgendeiner Elternzeitschrift lese, dass bei einem Bergausflug mit Kind in der Kraxe der Rucksack so schwer war, weil der Babykosterwärmer mitmusste ... Lebe und lerne (und das Müttermantra: Ich habe sehr viel Glück.)
Gemein, wenn dann von meinem Mittagessen weniger gegessen wird. Dann ist erstens nachmittags schneller die Zwischenmahlzeit fällig. Nebenbei: was hat die deutsche Menschheit eigentlich gemacht, bevor es Bananen zu erschwinglichen Preisen gab? Bananen: DAS Babyessen schlechthin. Macht den Kindern Spaß, schmeckt UND macht satt, statt nur Zwischenbeschäftigung zu sein wie Reiswaffel oder Apfel. Zweitens zweifele ich für einen Augenblick an meinen Kochkünsten. Aber nein, es muss an der Konsistenz liegen, da hat Hipp und Co einfach den Dreh raus, wie man maximale Flutschigkeit erreicht. Bei Mamas Essen ist da mehr Kauen (=Essen mit der Zunge am Gaumen zerdrücken, nehme ich an) verlangt, das strengt natürlich an.
Man kann Gläschen sogar kalt geben, wenn man unterwegs ist, das macht meinen Kindern noch nix aus. JA, ich habe das auch erst beim zweiten Kind gelernt, beim ersten ist man ja noch viel besorgter. Aber wenn ich in irgendeiner Elternzeitschrift lese, dass bei einem Bergausflug mit Kind in der Kraxe der Rucksack so schwer war, weil der Babykosterwärmer mitmusste ... Lebe und lerne (und das Müttermantra: Ich habe sehr viel Glück.)
Freitag, 25. März 2011
Die Weisheit des Herrn Hipp
Bin doch ein bisschen beeindruckt: Kaum wird mein Kind acht Monate alt, schafft es tatsächlich ein ganzes 8-Monats-Glas. Während es kurz vorher nach zwei Dritteln eindeutig genug hatte. Ist das jetzt Marktforschung? Habe ich das Normkind? Kaum vorstellbar, bei unserer kleinen Dickmadam. Mal sehen, ob es dann pünktlich zu den 12-Monatsgläsern wieder einen Sprung gibt. Oder kriegen wir das gar nicht mit, weil das Essen dann hoffentlich eher aus unserem Topf als aus einem Glas von Herrn Hipp kommt? Aber wie denn, ohne einen einzigen Zahn!
Montag, 24. Januar 2011
Fritten und Plätzchen
Schon klar, dass man selber wie eine Fritte riecht, wenn man etwas in der Pfanne gebraten hat. Unangenehm - und vielleicht ein Grund dafür, warum es bei uns eher Topf- als Pfannengerichte gibt.
Dasselbe Phänomen beim Backen finde ich unerwartet und auch nicht angenehmer - auch wenn man dann den Rest des Tages wie ein Plätzchen riecht.
Dasselbe Phänomen beim Backen finde ich unerwartet und auch nicht angenehmer - auch wenn man dann den Rest des Tages wie ein Plätzchen riecht.
Freitag, 21. Januar 2011
Hausfrauentipp: Dampfkochtopf
Aus gegebenem Anlass (es brodelt grad auf meinem Herd) hier mal ein echter Hausfrauentipp:
Kochzeiten verkürzen sich mit dem Schnellkochtopf auf ein Drittel bis die Hälfte der normalerweise üblichen Zeiten. Fissler (und sicher zahllose andere) hat dankenswerterweise mal für ein paar Gerichte die Garzeiten aufgeschrieben.
Und da bei mir das Rindfleisch bestimmt schon 30 Minuten im Topf ist, muss es nun schnell weitergehen - schließlich muss das Gemüse auch noch gar werden, bis der Sohn aus der Schule kommt.
Kochzeiten verkürzen sich mit dem Schnellkochtopf auf ein Drittel bis die Hälfte der normalerweise üblichen Zeiten. Fissler (und sicher zahllose andere) hat dankenswerterweise mal für ein paar Gerichte die Garzeiten aufgeschrieben.
Und da bei mir das Rindfleisch bestimmt schon 30 Minuten im Topf ist, muss es nun schnell weitergehen - schließlich muss das Gemüse auch noch gar werden, bis der Sohn aus der Schule kommt.
Abonnieren
Posts (Atom)