Ja. Kaum ahnte ich, dass ich schwanger war, schon wuchsen die guten Vorsätze. Und anfangs lassen die sich noch gut umsetzen: Kaum Kaffee, kein Alkohol, soo schwer ist das normalerweise nicht. Gesünder essen? Schon etwas komplizierter, nach kurzer Zeit führt der Weg zurück zum Stamm-Menü in der Kantine. Aber noch ist das Kind ja nicht geboren, noch ist ja alles gut.
Ha. Als ob. Auf der US-Seite Jezebel sind einige der guten Vorsätze und wie man sie im elterlichen Alltag dann sehr schnell über Bord wirft, beschrieben. Plus Tipps, wie man sich öffentlich selbst geißelt, weil man den Weg zur perfekten Elternschaft verlassen hat. Das geht auch auf Deutsch!
Je nach Weltanschauung variieren die guten Vorsätze natürlich (Familienbett oder "das Kind schläft im eigenen Zimmer"?) - aber ein Scheitern ist interessanterweise TROTZDEM vorprogrammiert! Warum? Weil unsere Ideen von guter Elternschaft einfach lächerlich perfektionistisch sind. Als ob in 10 Jahren auch nur etwas auf die Hälfte der heute gültigen Eltern-Dogmen noch nicht wissenschaftlich oder weltanschaulich widerlegt wären!
Aber hier ein paar Beispiele von Jezebel angereichert um eigene Erfahrungen:
Gewichtszunahme in der Schwangerschaft und danach
Ideal: 7 bis 12 Kilo. Die durch Stillen nach der Schwangerschaft natürlich auf magische Weise und ohne Hungergefühle wieder verschwinden. Wenn das Kind neun Monate alt ist, hat die Mutter ihr Vorschwangerengewicht zurück (Heidi Klum ist das Extrembeispiel, dass man das auch in vier Wochen schaffen kann, also ehrlich!)
Realität: Wer mich kennt, schaue mich an. Keine weiteren Details, bitte.
Windeln
Ideal: Stoffwindeln, was für eine Frage. Viel umweltfreundlicher. Kinder werden schneller trocken in Stoffwindeln, weiß doch jeder.
Realität: Örghs, wie wäscht man das Zeug noch mal? Und wie oft!? Netter Versuch, aber Pampers, Fixies und Konsorten machen einen wunderbaren Job und als Feigenblatt gibt es die "umweltfreundliche" Variante, wo zumindest der Plastikbeutel der Windelumverpackung ökologisch abbaubar ist.
Säuglingsernährung
Ideal: "Breast is best", Stillen natürlich. Macht Kinder schlau und gesund und Mütter schlank und schön. Oder so.
Realität: Ach, das Kind hungern zu lassen ist also NICHT besser als Fertigmilchnahrung? Lebe und lerne. Und was passiert da noch mal genau mit den Brustwarzen? Himmel und Hölle!
Babynahrung
Ideal: Natürlich koche ich das alles selber mit Zutaten vom Ökohof.
Realität: Das Kind isst auch ein kaltes Fertiggläschen, wenn wir unterwegs sind? Wie praktisch!
Babyschlaf
Ideal: Das Kind wird liebevoll hingelegt (vorher vielleicht noch eine Geschichte oder ein Lied) und schläft dann ein - und durch bis zum nächsten Morgen.
Realität: Muss ich da wirklich in die Details gehen?
Kinderschlaf
Ideal: Das Kind wird liebevoll hingelegt (vorher vielleicht noch eine Geschichte oder ein Lied) und schläft dann ein.
Realität: Schon unsere Eltern kannten alle gängigen Kinder-Ausreden ("miristzuwarm/zukalt", "ich hab Durst", "da ist was unter meinem Bett"), weshalb Kinder immer und immer wieder aus ihrem Bett kommen müssen. Als ob sich da etwas geändert hätte in den letzten ... 40.000 Jahren.
Fernsehen und andere Medien
Ideal: Wenn das Kind mit, na, sagen wir 12 oder so, soweit ist, dann führen wir es mit altersgerechten Programmen an das jeweilige Medium heran
Realität: Wir haben jetzt eine ganz aufgeklärte Haltung: "Wenn wir nicht selbst unter einem Stein leben, können wir das auch unserem Kind nicht zumuten". Sprich: Wer selber Fernsehen sieht, wird sich schwer tun, eine Null-TV-Haltung beim Kind durchzusetzen
Süßigkeiten
Ideal: Natürlich nur in Maßen und frühestens ab .. ja, am besten ab Schulbeginn, oder?
Realität: Auch hier gilt die Haltung zu TV und Co.: Wer selber gern Schokolade isst, muss einen Weg finden, dem Kind Süßes zu erlauben und irgendwo ein Maß zu finden. Wo das liegt? Nur der liebe Gott ist mein Richter!
Posts mit dem Label Stillen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Stillen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Sonntag, 17. August 2014
Donnerstag, 24. November 2011
Ildiko von Kürthy
Beim dritten Kind nun endlich konnte ich halbwegs nachempfinden, was Ildiko von Kürthy mir schon vor einigen Jahren in der Eltern erzählt hatte. Den Artikel hab ich sogar wiedergefunden - Suchen Sie nach "ildiko von kürthy decollete stillen" - was sonst.
"Ich muss es an dieser Stelle jetzt mal so offen sagen: Das Leben mit Brüsten ist eine ungeheuerliche Erfahrung."
"Also ehrlich, ich wurde teilweise gar nicht wiedererkannt! Was für eine neuartige Erfahrung: Männer schauen mir nicht ins Gesicht, sondern ins Dekolleté, und scheinen regelrecht erschrocken, dass ich in zusammenhängenden Sätzen sprechen kann. Dass jeder dieser Sätze mit "Also wissen Sie, mein Kind ..." beginnt, nimmt man mir nicht übel. Herrlich! Ich glaube nicht, dass ich eine Ausbildung gemacht, einen Beruf ergriffen oder eigenen Humor entwickelt hätte, wäre ich mit diesen zwei Körbchengrößen mehr auf die Welt gekommen, die ich derzeit stillbedingt mit mir rumschleppe."
Nun ja, ist auch schon wieder dabei (bei mir zumindest, für Frau von Kürthy kann ich nicht sprechen) - und nun heißt es mit den Folgen leben. Nennt man das "in Würde altern"?
"Ich muss es an dieser Stelle jetzt mal so offen sagen: Das Leben mit Brüsten ist eine ungeheuerliche Erfahrung."
"Also ehrlich, ich wurde teilweise gar nicht wiedererkannt! Was für eine neuartige Erfahrung: Männer schauen mir nicht ins Gesicht, sondern ins Dekolleté, und scheinen regelrecht erschrocken, dass ich in zusammenhängenden Sätzen sprechen kann. Dass jeder dieser Sätze mit "Also wissen Sie, mein Kind ..." beginnt, nimmt man mir nicht übel. Herrlich! Ich glaube nicht, dass ich eine Ausbildung gemacht, einen Beruf ergriffen oder eigenen Humor entwickelt hätte, wäre ich mit diesen zwei Körbchengrößen mehr auf die Welt gekommen, die ich derzeit stillbedingt mit mir rumschleppe."
Nun ja, ist auch schon wieder dabei (bei mir zumindest, für Frau von Kürthy kann ich nicht sprechen) - und nun heißt es mit den Folgen leben. Nennt man das "in Würde altern"?
Montag, 3. Januar 2011
Gleichgewicht gestört
Angebot und Nachfrage, das A und O beim Stillen - fragen Sie jeden Ratgeber. Funktioniert bei uns auch 1A, soweit das Kind gemeint ist. Nur mit dem mütterlichen Angebot an Hunger, nein Lebensmitteln, die umgewandelt ... äh ... oder so ähnlich, da klappt es grad nicht mehr so ganz.
Ich schrieb ja schon, dass man die Schokoladenzufuhr gut dosieren muss. Inzwischen ist die Schokoladenheißhungerphase abgeklungen. Es bleibt das normale Vorbaby-Schokoladenproblem, damit käme ich aber zurecht.
Zusätzlich zum Schokoladenheißhunger gab es aber auch den Versuch, die zusätzlichen Kalorien durch andere Nahrung zuzuführen. Erfolgreich. Nur jetzt, wo das Kind ansehnliche Mengen an halbfester Nahrung verdrückt, ist der Magen immer noch so auf Riesenmengen eingestellt. Das hat wenig mit Hunger, aber viel mit Gewöhnung zu tun. Oder glaube ich etwa wirklich, ich bräuchte drei Brötchen zum Frühstück, mindestens zwei davon mit Nutella?
Claudia Schiffer, ich glaub Dir unbesehen, dass Deine zeitweise übergroße Magerkeit vom Stillen Deines Kindes herrührte. Wer eh schon nicht nach Hunger isst, sondern ganz kontrolliert, der nimmt durch die fürs Kind bestimmten Kalorien bestimmt ab.
Ich schrieb ja schon, dass man die Schokoladenzufuhr gut dosieren muss. Inzwischen ist die Schokoladenheißhungerphase abgeklungen. Es bleibt das normale Vorbaby-Schokoladenproblem, damit käme ich aber zurecht.
Zusätzlich zum Schokoladenheißhunger gab es aber auch den Versuch, die zusätzlichen Kalorien durch andere Nahrung zuzuführen. Erfolgreich. Nur jetzt, wo das Kind ansehnliche Mengen an halbfester Nahrung verdrückt, ist der Magen immer noch so auf Riesenmengen eingestellt. Das hat wenig mit Hunger, aber viel mit Gewöhnung zu tun. Oder glaube ich etwa wirklich, ich bräuchte drei Brötchen zum Frühstück, mindestens zwei davon mit Nutella?
Claudia Schiffer, ich glaub Dir unbesehen, dass Deine zeitweise übergroße Magerkeit vom Stillen Deines Kindes herrührte. Wer eh schon nicht nach Hunger isst, sondern ganz kontrolliert, der nimmt durch die fürs Kind bestimmten Kalorien bestimmt ab.
Sonntag, 12. Dezember 2010
Futterlieferant
"Da kommt die Kuh", singsangt mein Mann fröhlich für das quengelige Baby, als ich komme, um meine mütterlichen Pflichten zu erledigen. Na vielen Dank auch!
Dienstag, 23. November 2010
Mehr Brei
Kann jetzt endlich nachvollziehen, wieso man auf die Idee kommt, Brei mit der Flasche zu füttern (hat ja nur drei Kinder lang gedauert, Kirsten, alte Schnellmerkerin).
Das Baby liebt Essen. Oder besser: Schlürfen, denn das ist die derzeitige Technik, Absaugen vom Löffel.
Heute wurde das Baby zum (Brei-) Mittagessen geweckt. Es passte grad so gut, das Erwachsenen- und große Kinder-Mittagessen war fertig, das große Kind aber noch nicht da. Nach so einem Schläfchen ist der Hunger natürlich mindestens so groß wie das Baby selber.
Ein paar Bissen/Absaugversuche lang ging das gut. Dann Geheul. Noch ein paar Löffel. Dann Gebrüll, das nicht mehr zu stillen war - außer durch Stillen. Also gut, ein bisschen. Dann aber wieder Löffel, schließlich koch ich den Matsch zurzeit selber, da tut man sich schwer mit wegtun.
Und dabei gemerkt: Es ging einfach nicht schnell genug! Ich hab mich echt beeilt, die Pause zwischen Löffel raus, Löffel voll, Löffel wieder in Position am Babymund war minimal. Aber dem Kind viiiel zu lang, es verzog schon wieder das Gesicht. Und lutschte sich das Essen in einem Affenzahn rein. Das ist also das Geheimnis der Trinkmahlzeit (Flasche oder Brust ist hier mal komplett egal): Es geht nahtlos vonstatten: Saugen, schlucken, saugen, schlucken. Nicht: Saugen, schlucken, kleine Pause.
Also bitte, kleine Pause, wer hat von Babys gehört, dass sie kleine Pausen tolerieren könnten?! Schon klar ... Hätt ich mir denken können.
Das Baby liebt Essen. Oder besser: Schlürfen, denn das ist die derzeitige Technik, Absaugen vom Löffel.
Heute wurde das Baby zum (Brei-) Mittagessen geweckt. Es passte grad so gut, das Erwachsenen- und große Kinder-Mittagessen war fertig, das große Kind aber noch nicht da. Nach so einem Schläfchen ist der Hunger natürlich mindestens so groß wie das Baby selber.
Ein paar Bissen/Absaugversuche lang ging das gut. Dann Geheul. Noch ein paar Löffel. Dann Gebrüll, das nicht mehr zu stillen war - außer durch Stillen. Also gut, ein bisschen. Dann aber wieder Löffel, schließlich koch ich den Matsch zurzeit selber, da tut man sich schwer mit wegtun.
Und dabei gemerkt: Es ging einfach nicht schnell genug! Ich hab mich echt beeilt, die Pause zwischen Löffel raus, Löffel voll, Löffel wieder in Position am Babymund war minimal. Aber dem Kind viiiel zu lang, es verzog schon wieder das Gesicht. Und lutschte sich das Essen in einem Affenzahn rein. Das ist also das Geheimnis der Trinkmahlzeit (Flasche oder Brust ist hier mal komplett egal): Es geht nahtlos vonstatten: Saugen, schlucken, saugen, schlucken. Nicht: Saugen, schlucken, kleine Pause.
Also bitte, kleine Pause, wer hat von Babys gehört, dass sie kleine Pausen tolerieren könnten?! Schon klar ... Hätt ich mir denken können.
Sonntag, 21. November 2010
Die schlimmste Stillzeit
Um welche Uhrzeit ist das Aufwachen für das Baby am schlimmsten?
Nicht 1 Uhr nachts (es zählt sowieso nur nachts, ist ja klar). Ist zwar auch fies, wenn man grad erst ins Bett gegangen ist, aber meist ist die erste Tiefschlafphase dann schon vorbei (hab mal gelesen, die dauern jeweils 90 Minuten, also einmal Tiefschlaf und zurück).
Auch nicht um 4 Uhr morgens, die vergisst man fast wieder, so im Halbschlaf ist man dabei.
Aber die um 6.00 Uhr. Oder 6.05 Uhr. Oder 6.10 Uhr (das Kind ist ja keine Uhr). Denn dann dauert es wahlweise bis 6.10, 6.15 oder 6.20 Uhr bis das Kind fertig ist. Und um 6.25 Uhr klingelt der Wecker. Wat fies, oder?
Nicht 1 Uhr nachts (es zählt sowieso nur nachts, ist ja klar). Ist zwar auch fies, wenn man grad erst ins Bett gegangen ist, aber meist ist die erste Tiefschlafphase dann schon vorbei (hab mal gelesen, die dauern jeweils 90 Minuten, also einmal Tiefschlaf und zurück).
Auch nicht um 4 Uhr morgens, die vergisst man fast wieder, so im Halbschlaf ist man dabei.
Aber die um 6.00 Uhr. Oder 6.05 Uhr. Oder 6.10 Uhr (das Kind ist ja keine Uhr). Denn dann dauert es wahlweise bis 6.10, 6.15 oder 6.20 Uhr bis das Kind fertig ist. Und um 6.25 Uhr klingelt der Wecker. Wat fies, oder?
Dienstag, 9. November 2010
Brei
Erinnert mich doch bitte noch mal daran: Was waren gleich die Vorteile, deretwegen ich so früh wie möglich mit Brei angefangen habe?
- Orange Flecken überall? Merke: Hokkaido eignet sich nicht zum Einfrieren (#Wassersuppe - hat sie aber trotzdem gegessen)
- Drei Mal täglich stinkende Windeln statt einmal alle zehn Tage?
- Stinkende Windeln statt dezent riechende?
Hm, muss was anderes gewesen sein. Ach ja, jetzt fällt's mir wieder ein: Ich witterte Morgenluft, so was wie vier Stunden Ungebundensein am Stück.
Dann fällt das wohl unter "Duft der Freiheit" ...
- Orange Flecken überall? Merke: Hokkaido eignet sich nicht zum Einfrieren (#Wassersuppe - hat sie aber trotzdem gegessen)
- Drei Mal täglich stinkende Windeln statt einmal alle zehn Tage?
- Stinkende Windeln statt dezent riechende?
Hm, muss was anderes gewesen sein. Ach ja, jetzt fällt's mir wieder ein: Ich witterte Morgenluft, so was wie vier Stunden Ungebundensein am Stück.
Dann fällt das wohl unter "Duft der Freiheit" ...
Montag, 25. Oktober 2010
Hunger!
Ich habe schon einmal beschrieben, wie meine normale Schokoladenzufuhr zurzeit aussieht. Nun muss ich zugeben: Es war nicht maßlos übertrieben. Unglaublich, wie viel mehr Nahrung man zu sich nehmen kann, nur weil da noch jemand mitisst.
Angeblich sind es nur 600 Kalorien mehr, die man durch das Stillen zusätzlich braucht. Aber was das für Auswirkungen hat. Und es ist nicht so, als könnte man die 600 Dinger mal eben abends hinterherschieben, die wollen schön über den Tag verteilt sein. Einen Tag mal das Mittagessen nach hinten verschoben und schon zittere ich vor Hunger und Unterzuckerung. Frisches Fladenbrot, das gerade zur Hand ist, hilft auch in großen Stücken nicht weiter. Es hilft nur echter Zucker in schöner Schokolade, die schnell Abhilfe schafft. Viel schöner als ich hat Heather Armstrong in ihrem Blog über den Stillhunger erzählt. Wie ich kürzlich aus dem Spiegel erfahren habe, lebt die Frau von ihrem Blog - und zu Recht!
Angeblich sind es nur 600 Kalorien mehr, die man durch das Stillen zusätzlich braucht. Aber was das für Auswirkungen hat. Und es ist nicht so, als könnte man die 600 Dinger mal eben abends hinterherschieben, die wollen schön über den Tag verteilt sein. Einen Tag mal das Mittagessen nach hinten verschoben und schon zittere ich vor Hunger und Unterzuckerung. Frisches Fladenbrot, das gerade zur Hand ist, hilft auch in großen Stücken nicht weiter. Es hilft nur echter Zucker in schöner Schokolade, die schnell Abhilfe schafft. Viel schöner als ich hat Heather Armstrong in ihrem Blog über den Stillhunger erzählt. Wie ich kürzlich aus dem Spiegel erfahren habe, lebt die Frau von ihrem Blog - und zu Recht!
Dienstag, 5. Oktober 2010
Danke, Gott, für den Schnuller
Oder wer auch immer ihn erfunden hat. Angeblich gab es die ersten Exemplare schon bei den alten Ägyptern. Aber es ist doch himmlisch, das Kind nach erfolgter Sättigung nachts hinlegen zu können. Ein empörtes Quietschen, das sich sicherlich zum wachmachenden Radau steigern würde - aber nein, da kommt der Lärmstöpsel, drei Mal fest gesaugt und gut ist. Und Babys sind ja nicht dumm, wenn es ernsthaft um Hunger oder ein anderes größeres Problem geht, dann hilft der Nuckel nicht, da müssen die Eltern dann schon selber ran. Aber für diese einfache schnelle Beruhigungsart bin ich einfach sehr dankbar. Und nehm dann den Trouble hin, den das Abgewöhnen irgendwann bedeutet. Hab ich schon zwei Mal durchgestanden, wird auch wieder vorbeigehen.
Donnerstag, 30. September 2010
Milchmutter
Engagement in der Schule. Bin jetzt "Lesemutter". Passend zum Projekt Perfektion. Bedeutet, dass ich einmal die Woche morgens mit einigen Kindern lese. Die Kinder lesen mir vor, ich höre zu und passe auf, dass sie auch ungefähr das lesen, was da steht. Das übt bei den kleinen Erst- und Zweitklässlern. Eigentlich sollen das die Eltern zu Hause machen, am besten täglich 10 Minuten, so die Lehrerin - aber das schaffe ich ja nicht mal bei meinem eigenen Kind!
Die Schule sucht natürlich auch noch für weitere Tätigkeiten engagierte Eltern. Eine davon wäre "Milchmutter", den Kindern morgens die Milch austeilen und Frühstückspausenbrote schmieren und verkaufen. Aber sorry, Milchmutter, das geht wirklich nicht, Milchmutter bin ich im Moment für mein Baby und sonst für niemanden!
Die Schule sucht natürlich auch noch für weitere Tätigkeiten engagierte Eltern. Eine davon wäre "Milchmutter", den Kindern morgens die Milch austeilen und Frühstückspausenbrote schmieren und verkaufen. Aber sorry, Milchmutter, das geht wirklich nicht, Milchmutter bin ich im Moment für mein Baby und sonst für niemanden!
Donnerstag, 26. August 2010
Kind hat in zwei Wochen 500g zugenommen.
Man muss die Schokoladenzufuhr der Mutter übrigens sehr sorgfältig dosieren, damit das Gewicht an den Oberschenkeln des Kindes landet und nicht an denen der Mutter. Die Frage ist also: 1, 2 oder 3 Tafeln am Tag.
HA, jetzt seid Ihr Kinderlosen hoffentlich ein bisschen neidisch! :-)
Abonnieren
Posts (Atom)