Das wird hier noch der reinste Service-Blog. Zum Autokauf für die fünfköpfige Familie gab es schon Ratschläge, für eine neue Heizungsanlage erst neulich.
Nun also Fernseher.
Passen Sie bitte gut auf, denn jedes Mal, wenn die Festplatte sich bei uns aufhängt (ja, die des Fernsehers, nicht des Computers, mit dem ich dies hier schreibe), muss ich daran denken, wie unwissend ich war, als wir unser derzeitiges Gerät ausgesucht haben. Gutes Bild, also gute Bildschirmauflösung, danach haben wir geschaut. Über die ideale Bildschirmgröße haben wir nachgedacht. Gilt jetzt "größer ist besser" oder gibt es immer noch eine Formel à la "Bildschirmdiagonale nicht größer als Rauminhalt mal Pi-Quadrat"?. Auch Sinn und Unsinn von Hintergrundbeleuchtung haben wir vorher diskutiert.
Aber die
- Stabilität des Betriebssystems? Ich wusste bis dahin noch nicht mal, dass Fernseher ein Betriebssystem haben!
Der
- Ablageort von aufgenommenen (nein, falsch, inzwischen sind das schlicht "gespeicherten" Filmen. Wurde uns schmerzlich bewusst, als der Service-Techniker die ... ich weiß es nicht mal .. die Festplatte? Den Arbeitsspeicher? Die Hauptplatine? ausbaute und gegen ein Neuteil austauschte. Und hopp, alle aufgenommenen Filme weg, die waren ja eh gar nicht bei uns gespeichert sondern irgendwo bei Philips in den Niederlanden.
Oder
- Verfügbarkeiten von Apps. Ich hatte bis dato noch nie eine App auf meinem Fernseher benutzt - oder vermisst. Aber nun, wo Philips mal eben YouTube aus seinem Angebot verbannt hat, fällt es uns doch schmerzlich auf, weil wir wieder mühsam den Laptop an den Fernseher anschließen müssen.
Nächster Punkt:
- Anschlussstellen (meist USB) und wie zugänglich die sind.
Das soll hier kein Philips-Bashing sein, da wir so ein Gerät haben, sind mir all die Tücken nun mal an dieser Marke aufgefallen. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass auch andere Firmen da noch nicht ideal in Kunden- und Bedienungsfreundlichkeit investiert haben. Falls also jemand gute Tipps hat für Firmen, die es da richtig drauf haben - immer her damit. Der nächste Fernseherkauf kommt bestimmt - wenn auch hoffentlich nicht gleich morgen
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Samstag, 23. Januar 2016
Sonntag, 6. September 2015
Do as I say...
... and not as I do. Aus welchem Erziehungsratgeber kommt das noch mal? Oder ist das irgendein altes, weises englisches Sprichwort?
Sehr wahr auf jeden Fall. Wenn es um Medienkonsum geht, zum Beispiel. Dass ich viel zu viel fernsehe, um meinen Kindern glaubhaft erzählen zu können, dass Fernsehen nicht gut ist und sie das mal lieber einschränken sollen, das ist mir schon lange klar.
Aber Handys. Wenn man eine Regel macht, dass es Handys und ähnliches Spielzeug erst ab 19.00 Uhr gibt, dann macht es schon Sinn, wenn die Eltern sich auch daran halten. Denn natürlich schaut man nicht nur ab und an in die SMS. Wenn man schon dabei ist, dann würde man doch gern seine nächste Runde Quizduell spielen, oder? Aber das geht dann eben einfach nicht, das gibt so viele Abzüge in der Glaubwürdigkeitsnote, dass es direkt mit Protestgeschrei in Länge einer halben Stunde bestraft wird.
Sehr wahr auf jeden Fall. Wenn es um Medienkonsum geht, zum Beispiel. Dass ich viel zu viel fernsehe, um meinen Kindern glaubhaft erzählen zu können, dass Fernsehen nicht gut ist und sie das mal lieber einschränken sollen, das ist mir schon lange klar.
Aber Handys. Wenn man eine Regel macht, dass es Handys und ähnliches Spielzeug erst ab 19.00 Uhr gibt, dann macht es schon Sinn, wenn die Eltern sich auch daran halten. Denn natürlich schaut man nicht nur ab und an in die SMS. Wenn man schon dabei ist, dann würde man doch gern seine nächste Runde Quizduell spielen, oder? Aber das geht dann eben einfach nicht, das gibt so viele Abzüge in der Glaubwürdigkeitsnote, dass es direkt mit Protestgeschrei in Länge einer halben Stunde bestraft wird.
Dienstag, 13. Januar 2015
Kinder, Internet - Aufklärung und so
Ja, ja, ich weiß, Herlocken unter Vorspiegelung falscher Tatsachen. DIE Aufklärung geht auch langsam los bzw. wird intensiviert fortgesetzt - dieses Jahr zu Weihnachten gab es einen Rundumschlag kindergerechte Aufklärungsliteratur.
Aber die Aufklärung, worauf man im Internet so achten sollte, die geht grad auch verstärkt los. Also welche Dinge man bewusst oder unbewusst von sich preisgibt - und bei welchen man das lieber lassen sollte.
Erstes Beispiel: Spielernamen wählen. Kinder sind zum Teil schwer quizduell-abhängig. Ja, auch schon die Kleine, die gar nicht lesen kann, die versaut dann gern mal der Mama den Spieleschnitt (weil sie natürlich noch keinen eigenen Account hat). Ja, Quizduell. Falls Sie's nicht kennen: Man spielt gegen bekannte oder unbekannte Menschen im Internet Günter-Jauch-mäßig jeweils drei Fragen je Wissensgebiet. Mal fängt der eine an mit Antworten und mal der andere. Und am Ende sieht man, wer mehr richtig hatte.
Aber ich schweife ab. Spielername wählen. Macht der Große durchaus schon hin und wieder. Und dann als erstes der Hinweis, dass man aus dem Namen am besten weder den echten Namen, noch das Geschlecht, noch das Alter oder den Wohnort ablesen können sollte. Also besser nicht "RudolfHH2002" (dies ist ein Beispiel, ist hoffentlich klar). Und warum nicht, das sind dann die interessanteren Gespräche. Oder schauen, welche Spiele denn dann unverhofft mit einer Chat-Möglicheit verknüpft sind (unerwarteterweise nämlich: genau: Quizduell) und was da alles schiefgehen kann.
Wir sind also gerade mitten drin im Großwerden im digitalen Zeitalter.
Aber die Aufklärung, worauf man im Internet so achten sollte, die geht grad auch verstärkt los. Also welche Dinge man bewusst oder unbewusst von sich preisgibt - und bei welchen man das lieber lassen sollte.
Erstes Beispiel: Spielernamen wählen. Kinder sind zum Teil schwer quizduell-abhängig. Ja, auch schon die Kleine, die gar nicht lesen kann, die versaut dann gern mal der Mama den Spieleschnitt (weil sie natürlich noch keinen eigenen Account hat). Ja, Quizduell. Falls Sie's nicht kennen: Man spielt gegen bekannte oder unbekannte Menschen im Internet Günter-Jauch-mäßig jeweils drei Fragen je Wissensgebiet. Mal fängt der eine an mit Antworten und mal der andere. Und am Ende sieht man, wer mehr richtig hatte.
Aber ich schweife ab. Spielername wählen. Macht der Große durchaus schon hin und wieder. Und dann als erstes der Hinweis, dass man aus dem Namen am besten weder den echten Namen, noch das Geschlecht, noch das Alter oder den Wohnort ablesen können sollte. Also besser nicht "RudolfHH2002" (dies ist ein Beispiel, ist hoffentlich klar). Und warum nicht, das sind dann die interessanteren Gespräche. Oder schauen, welche Spiele denn dann unverhofft mit einer Chat-Möglicheit verknüpft sind (unerwarteterweise nämlich: genau: Quizduell) und was da alles schiefgehen kann.
Wir sind also gerade mitten drin im Großwerden im digitalen Zeitalter.
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